16.07.2006

Epstacy goes Hiatus

Posted in Weißes Rauschen at 23:09 by Fuzz

Aus beruflischen Gründen muß das Blog leider ein wenig pausieren. Das Projekt ist aber damit aber nicht vorbei, sondern es wird wiederkommen. Die voraussichtliche Pause wird 2 Monate betragen.
Stay tuned for the relaunch!

PS: Danke an unsere Leser, ohne die wir das nie geschafft hätten.

15.07.2006

Stargate SG-1 – 10×01 – Flesh and Blood

Posted in Sneak Review at 23:12 by Starkiller

Endlich ist sie da, die zehnte Staffel von Stargate, also quasi Stargate X!

Ich weiss das nicht jeder die besten Gefühle für diese Serie hat, aber ich zwinge ja auch niemanden diesen Artikel zu lesen. All jenen die noch nie von Stargate gehört haben, möchte ich einen der längsten Wikipedia-Einträge an Herz legen, den ich je gesehen habe (-> Stargate in der Wiki), da eine komplette Beschreibung der Serie, den Rahmen jedes Blogs sprengen würde.

Ich werde mich daher in einer groben Beschreibung auf einen relativ kurzen Abriss beschränken.

Stargate SG-1 basiert auf der Idee, das zu dem Zeitpunkt als die Erde noch jung war, andere Rassen schon sehr erfolgreich in der Galaxie unterwegs waren. Um die unglaublichen Entfernungen dort draussen zu überbrücken, hat diese Rasse ein Galaxie umspannendes Netz von den namensgebenden Stargates gebaut. Diese auf Wurmlöchern basierende Technologie erlaubt es praktisch ohne zeitliche Verzögerung von einem Gate zum anderen zu reisen. Mittlerweile ist diese Rasse in den Hintergrund getreten, aber die Stargates sind nach wie vor aktiv und werden von zahlreichen jungeren Rassen als Transportmittel benutzt.

Am Anfang der Serie (eigentlich im Film der vor der Serie kam) wird auf der Erde in Ägypten ein solches Stargate gefunden und man entschließt sich das Universum zu erkunden.

Hier muss ich jetzt noch weiter abkürzen, es sei nur so viel gesagt: Relativ rasch hat die Erde eine ganze Reihe von neuen Feinden, aber auch ein paar Verbündete.

Auch wenn ich den Machern der Serie meinen Erstgeborenen opfern würde um die Show am laufen zu halten, muss ich hier auch mal, man möge es mir verzeihen, etwas Kritik üben.

Das Ziel der Stargate-Operation war von Anfang an, technologische Erungenschaften zu finden, die für das Wohl der Menschen auf der Erde eingesetzt werden können und im Verlauf der Serie wird da auch einiges gefunden das durchaus in diese Kategorie fällt, seien es die ZPM’s, eine fast unerschöpfliche Energiequelle (ohne Abfall) oder eine Art Teleportertechnologie. Meine Kritik hier ist das diese niemals eingesetzt werden um z.B. Atomkraftwerke obsolet zu machen und zu enge Busse verschwinden zu lassen. Statt dessen muss (um die Serie am laufen zu halten) dieser konstante technologische Fortschritt dazu eingesetzt werden sich zu verteidigen, da die Macher der Serie die Menschheit einfach mit immer mächtigeren Gegnern bewirft. Gut, das musste einfach mal gesagt werden, aber es macht natürlich trotzdem einen Heidenspass dabei zu zuschauen.

Im Auftakt der zehnten Staffel sind diese übermächtigen Gegner die Ori (gesprochen orei), welche auch in der neunten Staffel schon eine große Rolle spielten. Von fanatischen Glauben getrieben, versuchen sie jeden in der Galaxie zu ihrem Glauben zu konvertieren und fallen nun in der zehnten Staffel mit riesigen Schiffen über unseren Teil der Galaxie her.

Ich weiss noch nicht genau ob ich über jede Folge einzeln berichten werden, oder einfach gelegentlich Zwischenberichte schreiben werde, da zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, die einzelnen Folgen sich in der Story nicht mehr sauber voneinander trennen lassen. Ausserdem ist mir heute auch noch aufgefallen das es extrem schwer sein wird, saubere Artikel über Stargate zu schreiben, da jede Folge mit zum Teil so vielen Handlungssträngen vollgepackt ist (von den Crossovers mit Stargate Atlantis ganz zu schweigen) das eine komprimierte Zusammenfassung, aus meiner Sicht der Serie irgendwie nicht gerecht wird.

Aber ich werde schon einen Weg finden euch auf dem laufenden zu halten, also seien wir mal gespannt wie es sich entwickeln wird.

BTW: Mir ganz persönlich gefällt Stargate deshalb so gut weil zwar immer viel gekämpft wird, die Rettung aus einer Situation aber fast immer durch einen Geek gefunden wird. Sei es durch Daniel Jackson, welcher mehr Sprachen spricht als ich Socken habe, oder Samantha Carter die über Computer, theoretische und angewandte Physik usw. fast alles weiss was es zu wissen gibt, oder auch zahlreichen anderen Geeks und Nerds die im Verlauf der Serie vorkommen.

Schlagwörter: ,

X-Files – 1×12 – Fire

Posted in X-Files at 14:32 by Fuzz

Bob ist der Handwerker einer reichen Familie. Er erledigt die so anfallenden Hausarbeiten. Seine Kindheit war schlecht, er leidet an schlechter Laune und seltsamen Verhalten und seine Arbeitgeber lassen ihn zu lange arbeiten. Deshalb hat er eine seltsame Methode entwickelt es seinem Arbeitgeber heimzuzahlen.

Er beobachtet heimlich die Ehefrau, schreibt ihr Liebesbriefe und läßt den Ehemann irgendwann in Flammen aufgehen. Solche Menschen haben natürlich einen Eintrag bei den X-Files verdient.

Mit diesem Fall tritt Phoebe an Mulder. Sie war vor 10 Jahren mit Mulder zusammen zusammen auf der Akademie. („zusammen zusammen“ bedeutet, daß sie sowohl gemeinsam die Akademie besucht haben, als auch miteinander geschlaffen haben. Wenn man das weiß und den Satz nochmal liest, gibt der Satz sogar Sinn. Also bitte nochmal lesen. Danke!) Phoebe ist natürlich ein kleines Biest, daran ändert auch ihr britischer Akzent nichts. Nach all den Jahren kommt sie mit so einem Fall zu Mulder. Dabei weiß sie genau von Mulders Problem.

I hate fire. Hate it. I’m scared to death of it.

Das beruht auf einem Kindheitserlebnis und deshalb hat Mulder einen Riesenrespekt vor Feuer. Der Fall beinhaltet also direkt gleich zweimal Feuer für den armen Mulder.

Über den exakten Verlauf der Beziehung mit Phoebe soll an dieser Stelle nicht spekuliert werden, es muß aber eine Beziehung mit Höhen und Tiefen gewesen sein. Aber man erfährt noch ein weiteres privates Detail von Mulder.

I’m cursed with a photographic memory.

Das erklärt natürlich, warum Mulder ständig Fakten und Daten präsentieren kann, wie andere eben dummes Zeug von sich geben können. Ein – finde ich – etwas billiger Trick der Autoren, dem man Mulder dennoch abnehmen kann. Das verstärkt natürlich seinen geekigen Eindruck.

Unverhofft viele private Details kommen in dieser Folge zum Vorschein: Es wird verraten wo Phoebe und Mulder es damals getrieben haben.

…certain youthful indiscretion atop Sir Arthur Conan Doyle’s tombstone…

Aber zurück zur eigentlich Folge. Während Scully ein Täterprofil schreibt und ihre Stimme dann nur noch aus dem Off kommt, sieht man im Vordergrund, wie Bob genau diesem entworfenem Profile entspricht. Auf hier wird wieder klar, daß der Täter eigentlich nur Bob sein kann. Das Prinzip ist hier das klassische Howcatchem, was wir bei Columbo so sehr lieb gewonnen haben. Es steht also im Vordergrund, wie der Täter gefangen wird. Der Täter ist (dem Zuschauer) bekannt und die Spannung der Folge resultiert aus dem langsamen Näherkommen der Gegenspieler in der Hoffnung auf den Showdown. Natürlich muß sich Mulder hier seinen Dämonen in Form von Feuer stellen.

Die Folge ist etwas anders als eine typische X-Files Folge. Was ich sehr schön finde, sind die zahlreichen prickelnden Details über Mulders Privatleben. Gut finde ich auch Phoebe, die sozusagen als dritte Ermittlerin zu dem Team stößt. X-Files typisch ist auch das Ende der Folge.

Wie der Brandstifter das Feuer eigentlich legt, kommt in dieser Folge leider nicht vor. Es wird zwar ein Experte befragt und man findet auch Brandbeschleuniger, aber es gibt kein Geständnis am Ende oder gar eine Erklärung für die Feuer.

Alles in allem guter Durchschnitt.

Schlagwörter: , ,

14.07.2006

X-Files – 1×11 – Eve

Posted in X-Files at 01:01 by Fuzz

Folgen mit kleinen Kindern sind immer etwas komisch. Mit Kindern haben die Autoren schließlich einen etwas eingeschränkten Handlungsspielraum. Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, daß Kinder

  • nicht sterben dürfen
  • nervig sind
  • nicht alles tun können, was Erwachsene in Serien auch tun
  • einfach scheiße süß sind

Zwei Dinge treffen in dieser Folge zu und zwei nicht. Und wer die Rezension nicht ließt, wird die Wahrheit nie erfahren.

In Amerika (verdammt, wo auch sonst?) werden zwei Väter blutleer aufgefunden. Der Blutverlust kommt durch zwei kleine Wunden am Hals. Das sieht ein wenig wie Vampirismus aus, was aber natürlich völlig unrealistisch ist. Es gibt ja keine Vampire. Mulder stellt stattdessen die Theorie auf, daß das die Folgen einer Sezierung durch Außerirdische ist. (Geil, eine UFO-Folge!). Das würde auch erklären, warum die Tochter, die den Vorfall eigentlich hätte mitkriegen müssen, sich an nichts erinnern kann.

Komischerweise finden zwei dieser „Morde“ zeitgleich mehrere hundert Kilometer voneinander entfernt statt. Als man die zweite Familie aufsucht, stellt man fest, daß diese auch eine Tochter haben. Sie kann sich nicht nur an nichts erinnern, sondern sie sieht auch noch genauso wie die andere Tochter aus. Das macht stutzig.
Der aufmerksame Leser hat natürlich sofort gemerkt, daß dieser Folge das UFO-Tag fehlt und das ist kein Fehler.

Ich möchte an dieser Stelle auch nicht weiter auf die Story eingehen, da diese ziemlich gut ist (und nur knapp an der Auszeichnung Epstacy vorbeigeschrammt ist). Die Recherchen sind interessant, weil der am Anfang nur ungewöhnliche Fall im Laufe der Folge ziemliche bizarre Formen annimmt. Langsam nähern sich Scully und Mulder der Wahrheit. Auch Deep-Throat taucht in dieser Folge wieder auf und bringt die beiden auf die richtige Spur.

Scully: Do you have a girl coming over?
Mulder: What’s a girl?

Diese Folge ist spannend. Ich liebe diese Leute, die sich diese Drehbücher ausdenken. Beispiel? Es kann natürlich nicht einfach eine normale Klapse sein, sondern man bekommt vom Pförtner einen Panik-Button in die Hand gedrückt, damit man im Notfall Hilfe herbeirufen kann. Solche Details erhöhen die Erwartung an die Insassen und zeugen von der Liebe zum Detail. Diese (Details) sind am Anfang verwirrend und im Laufe der Folge erkennt man das große Bild. Und Scully und Mulder natürlich auch.

Mehrere Sachen sind mir aufgefallen. Wenn zwei kleine böse gleichaussehende Mädchen auftauchen, muß ich immer an Shining denken, wahrscheinlich für den Rest meines Lebens. Vielen Dank auch Herr Kubrick.

Außerdem dachte ich aufgrund eines Posting in de.alt.netdigest immer, daß nur Idioten aus der Werbebranche „To Go“ mit „Zum Mitnehmen“ übersetzen würden. Das stimmt nicht. In der Folge sagt Mulder ganz klar: „All right, uh, two diet and two regular to go, please“. Damit wäre bewiesen, daß die Engländer einfach kein Englisch können.

Göttlich ist außerdem die Szene, wo Scully und Mulder die Mädels am Ende in ihre Obhut nehmen und sie total nett finden. Einfach goldig. Die in der Folge benutzte Droge Digoxin (extrahiert aus der Pflanze Digitalis) gibt es natürlich auch.

Gerade solche kleinen Details machen die Folge zusammen mit dem typischen X-Files Ende sehr sehenswert und spannend.

PS: Diese Folge benutzt schwierige Wörter wie zum Beispiel: „exsanguination„. Gut, daß ich ab und an mal die Untertitel einschalten kann.

Schlagwörter: , ,

12.07.2006

Hercules – 1×01 – Hercules and the Amazon Women

Posted in Sneak Review at 21:30 by Starkiller

Da Fuzz so mutig war die erste Folge von Xena zu gucken, ziehe ich jetzt natürlich nach, da mittlerweile meine DVD von Hercules – The Legendary Journeys eingetroffen ist.

Die Serie hat sicherlich fast jeder schon mal gesehen, wurde ja weiß Gott damals oft genug wiederholt. Auch ich habe damals einen gewissen Gefallen an der Serie gefunden. Ich saß spät nachts noch vor dem Fernseher und schaute dabei zu, wie Hercules ein Dorf nach dem nächsten rettete und dabei auch immer eine schöne Frau im Arm hatte. Heute sind wir aber was älter und behaupten von uns das wir so etwas wie Geschmack entwickelt haben… nun, ich wollte einfach wissen wie solche Gespenster der Vergangenheit auf einen wirken wenn man mittlerweile erwachsen geworden ist! Das ist der Grund warum Fuzz und ich dieses Experiment gestartet haben.

Hinweis zur Mythologie: Hercules basiert recht lose auf Herakles dem Göttersohn aus der griechischen Mythologie. Sollte ich mich darauf nochmal beziehen, werde ich dies immer so wiedergeben wie die Serie die Geschichte erzählt, nicht auf die Mythen selber. Gerade bei den Familienbäumen geht es hier zum Teil recht weit auseinander.

Hercules spielt übrigens im selben Universum wie Xena, und im Verlauf der beiden Serien kommt es auch zu zahlreichen Crossovers.

Die Story ist natürlich recht schnell erzählt: Hercules ist der Sohn von Zeus und einer sterblichen Frau. Dadurch ist er stärker und schneller als jeder andere Mann und setzt diese Fähigkeiten dazu ein um Menschen in Not zu helfen und das Übel der Welt dadurch etwas zu verringern. Dies missfällt wiederrum Hera, Ehefrau von Zeus und nebenberuflich Göttin. Sie ist nicht nur fürchterlich eifersüchtig und mit göttlichem Zorn gesegnet, zusätzlich ist sie auch noch besonders nachtragend. Sie versucht im Laufe der Serie Hercules immer wieder Steine in den Weg zu werfen und ihn bei jeder unpassenden Gelegenheit aus dem Leben zu entfernen.

Das erste was sich auf der DVD befindet sind die Filme, diese spielen vor der eigentlichen Serie und erzählen die Vorgeschichte. Da diese eigentlich nur etwas längere Folgen sind, werde ich selbstverständlich auch über diese schreiben.

Im ersten Film nun, lernen wir neben Hercules auch seinen besten Freund Iolaus kennen und am Rande taucht auch Xena schon auf. Hercules wird in ein Dorf geschickt das angeblich von fiesen Monstern angegriffen wird, später stellt sich jedoch herraus das diese Monster die Frauen des Dorfes sind. Ok zugegeben, das kann man mal schnell verwechseln, die einen saugen dir das Mark aus den Knochen und die anderen essen deine Knochen…ein kleiner aber feiner Unterschied. Hera hat jedenfalls dafür gesorgt das die Frauen des Dorfes sich jetzt als Amazonen betätigen und gelegentlich das Dorf für Snoo-Snoo überfallen um die Population aufrecht zu erhalten. In seiner Weisheit zeigt Hercules den Damen und Herren des Dorfes das sie einander brauchen um zu überleben. Ich finde zwar das die da von selber hätten drauf kommen können, aber manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen ja nicht, gerade dann wenn man im Wald lebt.

Alles in allem jetzt sicherlich kein Meilenstein, aber zumindest ist man jetzt schon recht vertraut mit den wichtigsten Charakteren, ich werde auf jeden Fall mutig weiter gucken.

Schlagwörter: , , ,

Futurama kehrt zurück

Posted in upcoming at 12:07 by Fuzz

Wie ich gerade etwas verspätet beim TV-Blogger lese, soll Futurama zurückkommen. Das ist eine sehr gute Nachricht. Gerade wenn der Humor nicht ganz so abgedreht sein soll, waren die Futuramas eine sehr gute Alternative gewesen.

Die Rechte wandern dabei gleich von unserem Lieblingshasssender FOX zu Comedy Central.

DANKE!

Schlagwörter: ,

11.07.2006

Props, Plots and People

Posted in Props, Plots and People at 21:05 by Starkiller

Bisher habe ich fast ausschließlich einzelne Folgen rezensiert, aber heute möchte ich eine neue Kategorie vorstellen die mir eben einfiel und von der ich denke das wir sowas brauchen 🙂

Diese Kategorie soll dazu dienen einzelne Zutaten von Serien vorzustellen, dies können also einzelne Personen oder sogar ganze Rassen aus Serien sein. Damit hätten wir in etwa „People“ umrissen. Hinter „Plots“, was im Seriengebrauch soviel wie Handlung oder Plan heißt kann man sich dann z.B. über einzelne Handlungsstränge auslassen die sich in einer Serie über mehrere Folgen zieht, oder auch, besonders interessant, über einzelne Storymuster die sogar in mehreren Serien auftauchen. (z.B. die Entführung durch Ausserirdische) Und zuletzt dann Probs, damit sind Requisiten gemeint die einer besonderen Erwähnung bedürfen.

Für den Anfang habe ich mir heute mal die Jem’Hadar ausgesucht. Dies ist eine Rasse die zum Star Trek Universum gehört und zuerst in DS9 erwähnt wurde.

Warum ich mir diese ausgesucht habe? Nun, schon richtig, es ist eigentlich auch nur eine Kriegerklasse, das haben die Klingonen auch ganz hin bekommen, aber ich persönlich finde die Jem’Hadar nun einfach interessanter.

Zum einen ist faszinierend das sie komplett gezüchtet sind, also eine Rasse die nicht natürlich entstanden ist, sondern von den Shapeshifters (Formwandlern) rein künstlich erzeugt wurden. Von Geburt an sind sie direkt anhängig von ‚Ketracel-White‘ was das größte Druckmittel der Founders (Gründer), so nennen die Jem’Hadar die Shapeshifter, ist. Wem sein Vorrat an ‚White‘ ausgeht wird schwach und stirbt. Davonlaufen ist also sinnlos. Genial einfach und einfach genial.

Sie werden also vom Dominion als Waffenarm eingesetzt um überall Schrecken zu verbreiten und den Gehorsam im Gamma-Quadranten durchzusetzen.

Interessant fand ich an dieser Rasse das sich die Schreiber hier sehr viele Details überlegt haben, dafür das sie eigentlich nur als einzige Funktion zum töten da sind. Seien es die mehr als nur stringenten Hierarchiestrukturen gegen die jede irdische Armee wie ein Kegelclub aussieht, oder die Idee noch die Vorta als eigene Rasse zu haben die zwischen Jem’Hadar und den Founders vermittelt.

Aber ich glaub am faszinierendsten fand ich die denkbar einfachste Lebensmaxime die man sich nur denken kann „Victory is Life„. Wer schwach ist, ungehorsam ist oder sonstwie nicht exakt nach Plan handelt, wird einfach eliminiert, da es mehr als genug Jem’Hadar gibt.

Schlagwörter: , , , , , , ,

Invader Zim

Posted in Sneak Review at 10:41 by Fuzz

Geld regiert die Welt und das ist leider auch bei Serien so. Wieviele gute Serien hat man schon den Bach untergehen sehen, nur weil zuwenig Leute zugeschaut haben? Ein jeder von uns kann bestimmt 3 Serien aufzählen, die es nicht mehr gibt und einem deswegen sofort das Wort „Ungerechtigkeit“ in der Seele anfängt zu brennen.
Invader Zim ist auch so ein Fall. Die Serie handelt von dem Außerirdischen Zim, der auf seinem Heimplaneten recht unbeliebt ist. Er ist ein Dickkopf, besserwisserisch und hat keine Freunde. Wie alle Nachwuchsdiktatoren bekommt er einen Planeten zugeteilt, den es zu erobern gilt. Zusätzlich bekommt er noch einen Roboter names „Gir“ an die Seite gestellt und man ist froh, daß man ihn los ist.

Der ihm zugeteilte Planet ist natürlich die Erde und dort paßt er sich hervorragend seiner Umgebung an. Er baut sich ein Haus mit unterirdischen Laboratorium und hat sogar Fake-Eltern, die ihn begrüßen wenn er von der Schule nach Hause kommt. (Siehe Bild.)

zim-2-350.jpg

Sein Gegenspieler geht mit ihm in diesselbe Schulklasse und heißt Dib. Dieser Zeichentrick-Mulder erkennt sofort, daß Zim ein Außerirdischer ist und so versucht er alles, ihn zu entlarven. Natürlich glaubt ihm keiner.

zim-1-350.jpg

Diese Serie ist einfach der Hammer. Zim gibt zwar nach außen hin immer den angepaßten netten Schuljungen, in Wirklichkeit hat er große Probleme mit den Erdlingen. Seine ständigen „Victory is mine!“ Rufe werden zwar ignoriert, aber mit den Menschen kommt er einfach nicht klar. Er mag ihr Essen nicht, die Erde ist ihm zu dreckig und sein Unfähigkeit vermasselt ihm ständig seine Pläne

This place is begging to be destroyed!

Dazu kommt noch noch der total vertrottelte Roboter Gir, den man einfach lieben muß. Er schwirrt ständig durch die Gegend, kann Freund nicht von Feind unterschieden, hängt sehr oft vor dem Fernseher und redet nur unterbelichteten Blödsinn.

Heah, we’re dommed!

Was bietet Zim? Ein sehr guten andersartigen Zeichenstil, abwechslungsreiche Folgen, durchgeknallte Charaktere und einen Haufen Spaß. Bevor irgendeine der 39 Folgen überhaupt langweilig werden kann, ist sie auch schon zuende, weil eine Folge nur ca. 12 Minuten dauert.

Das ist der ideale Quickie, sozusagen die mentale Durchspülung nach einem harten Tag des Surfens im Büro. Diese Serie ist nicht nur empfehlenswert, sie ist sogar Epstacy.

Schlagwörter: ,

10.07.2006

Das Wohnzimmer von „Destination Moonbase Alpha“

Posted in Weißes Rauschen at 15:18 by Fuzz

Wie sähe wohl mein Wohnzimmer aus, wenn ich in den 70er Jahren auf der Mondstation Alpha gelebt hätte? Spacig wäre die Antwort, aber die Resultate sprechen für sich.

Danke an Ehrensenf für den Tipp.

Schlagwörter: , ,

X-Files – 1×10 – Fallen Angel

Posted in X-Files at 00:17 by Fuzz

Eine Folge, wo am Anfang schon der Funk nicht mehr geht ist eine gute Folge. Schließlich weiß der geneigte Leser nach den vielen UFO-Folgen, wie sich UFOs ankündigen. In erste Linie sind das Kreuze, die andere Ufologen auf die Straße gemalt haben und natürlich abbrechende Funkverbindungen.

Mit einer abbrechenden Funkverbindung fängt nun auch diese Folge an und der arme Polizist kann dann die Antwort nur noch halb verstehen, bevor er das Feuer im Wald untersuchen geht. Das war auch seine letzte Handlung für die vereinigten Staaten und diese Folge.

Die UFO-Landung(?) wird auch in einem amerikansichen Kontrollzentrum vom Personal bemerkt. Der Chef erklärt seinen Personal, daß es sich dabei um eine Fehlfunktion der Instrumente handelt und damit sei der Fall geklärt. Durch sein nächstes Telefonat wird „Operation Falcon“ in Gang gesetzt.

Kurz darauf sehen wir, wie Deep Throat Mulder recht freizügig über diese Operation erzählt. „Operation Falcon“ läuft dann an, wenn es irgendwo einen mysteriösen Absturz gegeben hat. Diese Sondereinheit (natürlich) des Militärs war früher für die Bergung von auf feindlichem Gebiet abgestürzter Technologie zuständig. Wahrscheinlich sei das Militär jetzt schon unterwegs und säubert die Abstürzstelle und sichert die Technologie. Dem normalen Volk erzählt man, daß es dort ein Eisenbahnunglück gegeben hat und das dabei giftiger Abfall im Spiel war. Dann läßt man sich auch brav (ohne weitere Fragen) evakuieren.

Da muß Mulder alleine hin. Da muß Mulder Fotos machen und da muß Mulder natürlich erwischt werden.

You MUFON or CUFOS?

Das ist der Eröffnungssatz mit dem sein Mitgefangener das Gespräch eröffnet. Er selber ist Mitglied der NICAP-Organisation. Er stellt sich als Max vor und dieser Mann ist ein UFO-Geek und das spielt dieser Mann wirklich gut. Die Unterhaltung mit ihm wird nur noch durch die am nächsten Morgen stattfindende Unterhaltung zwischen Mulder und Scully gesteigert. Man diskutiert drüber, was wohl an der Unglücksstelle geschehen ist.

It was a downed Libyan jet with a nuclear warhead.

Mulder und ich haben uns an dieser Stelle angesehen und herzhaft gelacht. Natürlich glaubt Scully die nun geänderte Fassung.

Knackpunkt an der ganzen Militäraktion ist, daß man nicht nur vermutet, daß da ein UFO abgestürzt ist, man befürchtet auch Überlebende. Die Spuren des Absturzes kann man beseitigen, der Pilot ist jedoch nicht auffindbar. Das Militär muß sich also mit dem Piloten als auch mit Fox Mulder rumschlagen. Und der Pilot scheint ein Interesse an Max zu haben, welcher sich im Laufe der Folge als UFO-Entführter erweißt.

Auch das Militär scheint nach einigen Fehlschlägen der Operation ein Interesse an Max zu entwickeln.

Diese Folge ist super. Nicht nur weil diese Folge von UFOs handelt, sondern sie auch viele nette Details enthält:

  • Max erwähnt die Tatsache, daß er deswegen so gut Mulder kennt und seine Spuren verfolgen kann, weil seine Reisekostenauslagen unter den „Freedom of Information Act“ fallen und daher öffentlich einsehbar sein müssen: „Your travel expenses are a matter of public record“
  • Die Operation des Militärs verläuft genauso wie man sich das vorstellt. Zuerst unter dem Deckmantel einer Lüge, alles abriegeln und alles verhaften. Auf keinen Fall die Wahrheit sagen. Das gläubige Volk verläßt das Arenal ohne kritische Rückfragen. Dann bekommt das Miltitär Befehle per Telefon erteilt. Man weiß weder wer anruft, noch was gesagt wird. Aus der Antwort „It will not get away. Not this time.“ kann man eben folgen, daß das nicht die erste Operation dieser Art ist.
  • In der Bodenstation wird das Flugzeug der Radarsichtung einfach zum Meteor umbenannt. Und die Angestellten müssen dem natürlich Folge leisten.
  • Die Arme hat keinerlei Symbole auf ihren Uniformen. Die sind so „special“, die kennen wahrscheinlich nicht mal selber ihren Einheitennamen. Sonst müßten sie wahrscheinlich auch sofort erschossen werden.
  • Alle in dieser Folge genannten Abkürzungen existieren wirklich: MUFON (Mutual UFO Network), or CUFOS (Center for UFO Studies), NICAP (National Investigations Committee On Aerial Phenomena) und SCICOP (Committee for the Scientific Investigation of Claims of the Paranormal). Die ersten 3 Organisationen sind (oder waren) UFO-Vereinigungen, die sich mit UFOs oder UFO-Sichtungen beschäftigen. SCICOP ist dagegen eine Vereinigung, die sich der Aufklärung und dem Wissen verschrieben haben. (Und damit eigentlich eher das Gegenteil ist.)
  • Alle in dieser Folge genannten Medikamente existieren wirklich.

All‘ diese kleinen Details machen die Folge sehr stimmig, sehenswert und spannend.

PS: Darf ich übrigens erwähnen, daß ich seit kurzem Abonnement der Hauszeitung „Skeptical Inquirer“ von SCICOP bin. SCICOP lesen und X-Files schauen ist übrigens heftigst inkompatibel.

Schlagwörter: , , ,

« Previous entries Nächste Seite » Nächste Seite »

Spam Karma 2 has sent 34558 comments to hell and 72 comments to purgatory. The total spam count is -1503.