22.10.2006
Robot Chicken – 1. Staffel
Nachdem mein Gehirn wieder eine feste Form angenommen hat, kann ich euch berichten, dass sich die erste Staffel gelohnt hat. Ich bin zwar nicht sicher, ob ich alle Folgen gesehen habe (oder die Reihenfolge eingehalten habe), aber das spielt bei RC auch keine Rolle. Die Folgen haben zwar Namen, aber diese sind hier wirklich nur Schall und Rauch.
In der Folge “Toy Meets Girl” wird – neben vielen anderen Dingen – gezeigt, wie ein Trailer für “Das Tagebuch der Anne Frank” aussehen würde, wenn man ihn wie einen “normalen” Film behandeln würde. Zu Beginn sitzt sie an ihrem Tisch und schreibt Tagebuch (mit kleinen Herzen als I-Punkt) und sie freut sich, dass alles was sie gern hat, sich hier (in ihrem Versteck) befindet. Dann wird die Musik dramatischer und draußen marschieren die Nazis auf. Der einsetzende Soundtrack ist super an die optischen Geschmacklosigkeiten angepaßt und man kann endlich ungeniert loslachen.
Der “rote Faden” durch diese Folge besteht daran, dass gezeigt wird, was aus alten Actionfiguren geworden ist: Was machen überhaupt die ganzen He-Man Helden und Anti-Helden? Skeletor kommt zum Beispiel im wirklichen Leben nicht mehr klar und will seinem Leben ein Ende bereiten:

Zum Brüllen komisch! (Auch die Thundercats mußten sich einen richtigen Beruf suchen, nachdem ihr Gegner an Hodenkrebs gestorben ist!) Auch für die Transformerroboter ist die Zeit nicht spurlos vorbeigezogen.
Diese Folge soll einfach mal stellvertretend für die vielen anderen Folgen der 1. Staffel (insgesamt 20 Stück) stehen und zeigen, wie gut, einfallsreich und tabulos diese Serie ist. Ich mag sie sehr und deshalb Epstacy für diese Staffel.
Schlagwörter: abgedreht, durchgeknallt, Epstacy, fazit, Robot-Chicken, schrill, staffel