05.08.2007
Syncros, die 783.
Eigentlich wollte ich auf den interessanten Artikel “OHNE WORTE” bei SPON verweisen, aber leider ist dieser kostenpflichtig.
Macht aber nichts, ich erzähle den Inhalt gerne nach.
Im Prinzip geht es um unser aller Lieblingshassthema: Syncronisation(en).
Neben verschiedenen möglichen Abrechnungsformen für die Syncronsprecher (pro Tag, Einsatz, Satz, Punkt) gibt es das Problem, dass die Arbeit immer schlechter bezahlt wird.
Natürlich reden wir nicht von zuwenig Geld, wenn Cameron Diaz uns die Prinzession Fiona macht oder uns Anke die Stimme auf rauchig stellt und Marge spricht, das bringt Geld, keine Frage. Die Rede ist den Kinderserien und weniger bekannten Dingen.
Der Trend geht natürlich zum Kostendrücken und man nimmt (mehr oder weniger bewußt) Qualitätseinbußen hin, weil es kaum auffällt.
Schweinewelt! Wollte ich nur mal gesagt haben. Aber mir eigentlich egal, ich gehe jetzt ins Bett und schaue (fast) nur Kram im O-Ton.
Schlagwörter:bezahlung, syncro
Bl00dfish said,
August 10, 2007 at 11:40
Syncros… Definitiv ein interessantes Thema. Habe ja einige Zeit im Ausland gelebt und fand die Idee von Subtitles zwar am Anfang lästig, aber nach ner Zeit gewöhnt man sich daran und die Filme bleiben mit Originalstimmen sowieso besser! Ok, bei Kinderfilmen bzw Serien sollte man immernoch weiter Syncronisation betreiben, aber bei den Serien die mehr für Jugendliche oder Erwachsene gedacht sind, könnte man auch in Deutschland Untertitel einführen. Davon abgesehen, dass eine Originalstimme sich immer besser anhört, stört es mich immer wieder, wie bestimmte Dinge übersetzt werden. Besonders der Witz geht oft verloren, denke dabei nur an bestimmte Sitcoms die im Deutschen einfach nur sch…. sind!