04.09.2007

Burn Notice – 1×01 – Pilot

Posted in Sneak Review at 23:05 by Fuzz

Es gibt Tage, die laufen richtig super. Aber es gibt auch Tage, die laufen garnicht gut. Zum Beispiel wenn man als Spion gerade in Afrika in geheimer Mission unterwegs ist, gerade einen „Deal“ am Laufen hat, seine Kontodaten durchgibt und die andere Seite auflegt, wenn man das Geld an seinen Gegenüber transferieren will.

Der sorgt dann dafür, dass der Hauptdarsteller Michael Westen ein paar gebrochene Rippen als Andenken behält und Begleitservice nach draußen bekommt. Wenn ihm die Wände der Toilette nicht geholfen hätten, seine 2 Begleiter auszuschalten, wäre er wahrscheinlich ein toter Mann.

Wieder zurück im warmem und sonnigem Miami ist die Lage für ihn garnicht sonnig. Sein Arbeitgeber hat ihm nicht nur gekündigt, sondern auch noch eine „Burn Notice“ ausgestellt. In Geheimdienstkreisen ist das die Warnung eines Geheimdienstes an die anderen, das der auf der Notiz genannte Mensch nicht mehr als vertrauenswürdig einzustufen ist.

Quasi eine sehr unhöfliche Kündigung.

Nun steht er da: kein Geld, keine Wohnung, kein Arbeitgeber und seine Mutter hat auch noch die Nummer seines Handys. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als einen Job als PI anzunehmen.

Mein erster Gedanke. Wie? Er hat kein Geld in einem toten Briefkasten versteckt, sondern Geld auf der Bank? Unter seinem Namen? Was für ein Amateur! Aber wir wollen mal nicht zu streng sein. Der „Rest“ war durchaus ansehnlich. Er ist ähnlich smart und charismatisch wie das grosse PI Vorbild Magnum, er spricht ebenso aus dem Hintergrund zum Zuschauer und das Setting ist ähnlich (Hawaii kontra Miami).

Ich fand seine Art der Problemlösungen sehr witzig und einfallsreich. Wenn er beispielsweise darüber elaboriert, dass die meißten Dealer eine kugelsichere Türe haben, aber die Seitenwände eben nur aus Plastik bestehen. Sein Plan: seitlich der Türe dem Dealer ins Bein schiessen, dann von hinten in seine Wohnung eindringen und ihn so das 2. Mal überraschen. Okay, that’s a nice one.

burn-notice-1×01-pilot.png

Auch sonst gibt er sich Mühe, die an ihn gestellten Bedürfnisse zu befriedigen.

Okay, die Serie hat Potential. Der Hauptcharakter ist witzig, ein „Überplot“ ist auch vorhanden, da er natürlich rausfinden möchte, warum ihm „gekündigt“ worden und sollte es da mal nicht weitergehen, kann er halt im sonnigem Miami einen „normalen“ Fall lösen.

Ich fand es sehr begeisternd und schaue mir auch Teil 2 an.

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2 Comments »

  1. Anubiz said,

    September 5, 2007 at 11:15

    also, ich kann nur eine empfehlung für die restlichen folgen aussprechen, wird nur besser 🙂

    an der ersten folge wurde die brutalität bemängelt:
    ins bein schießen, der car crash, und den gangster da als schild benutzen.
    davon is aber in den weiteren folgen nix mehr zu sehen.
    dafür agieren die 3 teammates als richtiges team, während er im pilot noch weitgehend allein agierte.
    irgendwie gute mischung zw magnum, a-team und mcgyver 🙂

  2. Fuzz said, [Offical comment]

    September 6, 2007 at 23:11

    Volle Zustimmung. Da der Artikel ein wenig auf Halde lag, habe ich inzwischen alle 9 Folgen gesehen.

    Schußwaffen werden eher selten wirklich abgefeuert, die 3 arbeiten gut zusammen, wenn auch nicht ohne Sticheleien.

    Ich bin sehr zufrieden mit den ersten 9 Folgen und werde das auch weiterschauen.

    Die Kombination Magnum, A-Team und McGyver ist ganz gelungen. Mit Handys kann man wirklich viel machen. 🙂

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