15.05.2008

Nowhere Man

Posted in Sneak Review at 10:11 by Starkiller


Bei Epstacy war von Anfang an klar das wir kein Blog machen werden, das Themen anpackt die möglichst viele Leser anziehen werden, sondern das wir nur schreiben werden was uns auch selber interessiert. Das ist sicherlich kein neuer Ansatz, aber gut ist er trotzdem. Klar, man hat quasi keiner Leser, aber hey es macht auch unheimlich frei einfach Dinge schreiben zu können die niemanden interessieren 🙂

So z.B. über Nowhere Man (no-where, nicht now-here), eine Serie die ich ganz kürzlich entdeckte als mich mal wieder der kleine Serienhunger gepackt hat. Die Serie kam Mitte der 90’er raus, zu einer Zeit als X-Files gerade in seiner dritten Staffel zu Höchstformen auflief. Die 90’er waren eh das Hoch der Mystery-Serien und dies merkt man Nowhere Man auch an, es fängt ganz gemütlich an, Thomas Veil (Bruce Greenwood aus John from Cincinnati) sitzt in einem Restaurant mit seiner Frau und sie kündigt ihm gerade an das der weitere Abend noch super laufen wird („I think you’re getting lucky tonight“), voller Vorfreunde geht er auf Toilette sich erstmal frisch machen eine rauchen.

Als er wieder an den Tisch kommt, ist nicht nur seine Frau weg, der Besitzer des Ladens der ihn schon seit Jahren beim Vornamen kennt, hat auf einmal noch nie von ihm gehört. Etwas verstört verlässt Tom den Laden, das sein Wagen nicht mehr da ist, nimmt er nur noch mit einem Schulterzucken wahr, als aber auch seine ATM-Card nicht mehr funktioniert beginnt er aber zu glauben das dies vielleicht mehr ist als einfach ein Streich der etwas zu weit gespielt wurde. Gänzlich überzeugt wird er dann als der ‚Mann‘ seiner ‚Frau‘ zuhause ihn freundlich mit einer Schrotflinte bittet zu gehen, auch dort hat noch nie jemand von ihm gehört.

So zieht also Tom los um festzustellen in was er, ein einfacher Fotojournalist reingeraten ist,das jemanden dazu veranlassen könnte sei gesamtes Leben zu löschen.

Wer jetzt an Sandra Bullock in The Net denkt (Tagline: Her driver’s license. Her credit cards. Her bank accounts. Her identity. DELETED.) der möge sich bitte in die Ecke stellen und sich leise selber steinigen, danke.

Im Verlauf der ersten (und einzigen) Staffel, wird nach und nach klar, wer oder was hinter all dem steckt, aber mehr will ich hier nicht verraten, es ist für X-ophile (bevor ich böse Mails bekomme, ich meine damit Fans von X-Files) aber auf jeden Fall einen Blick wert, die Serie ist spannend, hat einen guten Erzählstil und spielt immer wieder mit dem Zuschauer.

Frage am Ende, wieso musste ich ‚getting lucky‘ im Urban Dictionary selber definieren? Das ist doch ähnlich wie ‚getting some‘ eigentlich recht verbreitet, oder? Meine Definition wurde gecancelt, keine Ahnung wieso, aber ich hab dann den Link mal entfernt.

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2 Comments »

  1. the Geek said,

    Juni 1, 2008 at 21:19

    Das lief doch damals auf RTL, oder?
    Ich habe die erste Folge gesehen und danach irgendwie gar nichts mehr davon mitbekommen. Mein eingebauter Qualitäts-Filter muss die Serie wohl aus meinem Hirn gefiltert haben und ab da war sie aus meinem Blickfeld verschwunden. Schade…

  2. Starkiller said, [Offical comment]

    Juni 1, 2008 at 22:16

    Moderne Mittel machen es ja möglich solche Versäumnisse nachzuholen, ich bin auch gerade dabei mein Hirn (mit Hilfe des Internets natürlich) nach Shows zu durchsuchen die ich vielleicht mal verpasst habe, aber vielleicht doch gerne gucken würde. So habe ich z.B. gerade auf einer Webseite mir die Toplistings im Genre Sci-Fi angeguckt und war shockiert das ich aus der Top40 schon alle Serien gesehen habe O.o
    Aber ich werde mich jetzt mal an 2 Shows versuchen von denen ich noch nie etwas gehört habe, „The invisible man“ aus 2000 und „Veritas: The Quest“ aus 2003. Wird sich dann zeigen ob ich zurecht noch nichts davon gehört habe oder nicht.

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