27.02.2007
Numb3rs – 1×04 – Structural Corruption
Manchmal laufen Dinge einfach furchbar schief. Damit ist nicht gemeint, dass man auf einmal seine Freundin im Darkroom trifft oder man aus Versehen Koks zum Pudern nimmt, sondern eher die zeitliche Beliebigkeit von DVD-Serien und die damit verbundene Verwirrung, wenn Leute “gleichzeitig” in zwei verschiedenen Serien auftauchen.
Während Peter MacNicol in Numbers den Mathe-Menschen gibt, spielt er in aktuell in 24 den eiskalten Innenminister. Das irritiert mich etwas. Beide Rollen spielt er aber ziemlich gut, was natürlich für ihn spricht. (Und natürlich hat er auch in “Ally McBeal” mitgespielt.)
Und wo wir schon von 24 reden: David Hunt spielt in dieser Folge den Bauherren und er spielt ebenso bei 24 mit. Dort gibt er den eiskalt den Chef der Arbeitsagentur, der Ingenieure an Terroristen vermittelt. Auch entgegen ihrem eigenen Kooperationswillen.
In der Folge Numb3rs geht es um einen Studenten, der eine Gebäudeschwäche entdeckt haben will. Ein neu gebautes Hochhaus wird unter Umständen anfällig gegen eine bestimmte Formen von Wind. Da ihm keiner zuhört, begeht er Selbstmord. Zumindest sieht es so aus.

Der mathematische Hintergrund in dieser Folge ist – wie immer – sehr fazinierend. Zum Beispiel entdeckt unser Held in einer Liste von Gewerkschaftsnummern eine statistische Annomalie, die sich nicht erklären läßt und folgert daraus, die die Einträge gefälscht worden sind. (Das erinnert mich – auch wenn es nicht erwähnt wird – an das Newcomb-Benford’s Law.)
Am Ende wird nochmal kurz Ockhams Rasiermesser erwähnt und das war’s dann auch schon.
Sehenswert aka Empfehlenswert.
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