06.05.2007
Stöckchen zur Vorratsdatenspeicherung
Marnem warf uns ein Stöckchen zu und auch wenn es mal nichts mit Serien zu tun hat, so ist es doch ein Thema das alle angeht, daher nehme ich es auf.
- Festnetz verteilt sich in etwa 80/20 auf zwei Standorte
VoIP etwa 60/40. Telefonieren mit dem Handy oder das schreiben einer SMS kommt höchstens 2-3mal am Tag vor, dann halt wo ich gerade bin.
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Erster Netzkontakt: Ca 11:30 Uhr
Letzter Netzkontakt: Ca 5 Uhr
- zwei, das aber auch nur weil ich in diesem Zeitraum auf ein neues Handy gewechselt habe, also nur eine SIM-card.
(Orte werden anhand von IP-Adressen zugeordnet. Die Verwendung von verschiedenen Internet-Providern vom selben Standort aus zählt als verschiedene Orte, zwei Standorte in der selben Stadt über den selben Provider zählen hingegen meist als ein Ort)
3-4 denke ich, zumindest Zugriffe von denen ich weiß und bei denen ich mich selbst eingeloggt habe, wenn die NSA mitliest, dann natürlich mehr.
Wie Marnem schon gesagt hatte, all diese Daten können mit Hilfe der Vorratsdatenspeicherung sehr leicht ermittelt werden. In einer Auswertung der Daten lassen sich also recht schnell, Gewohnheiten und auch Bewegungsprofile ableiten.
Ich könnte jetzt recht schnell einige Szenarien beschreiben in denen das sehr unangenehm werden kann, aber ihr seit alle intelligente aufgeklärte Menschen, deswegen überlasse ich das eurer Phantasie.
Ich gebe das Stöckchen mal an Torsten vom Taxi-blog weiter.
Schlagwörter:bewegungsprofil, stoeckchen, Vorratsdatenspeicherung