13.02.2007
Posted in Sneak Review at 10:38 by Fuzz
Ich habe eben die letzte Folge der 2. Staffel Dilbert gesehen. Da es hier eh keiner mag, werde ich mich kurz fassen.
Die Serie war gut und lustig. Dilbert als rationaler armer Dauersingle kann seine Ingenieursqualitäten nur zuhause ausleben. Auf der Arbeit macht ihm der Pointy-Haired Boss das Leben schwer. Dieser verwirrt mit seinem Gebrabbel jeden und alles. Dilbert versucht zwar regelnd einzugreifen und hinterfragt ihn ständig, es nützt aber nichts. Doof bleibt Doof.
Aber auch die Nebencharaktere sind sehenswert: Der unterwürfige Wally paßt gut zu der manchmal ausfallenden Alice und die Masche von Loud Howard (LOUD HOWARD SCHREIT JEDEN SATZ!) wird konsequent durch alle zwei Staffeln gezogen.
Und wenn die Serie ein Opfer braucht, schaut meißtens der Praktikant Asok zur Türe rein und fragt, was los sei.
Auch Dogbert, der eigentlich von allen Dingen zu profitieren und sich dabei zu profilieren weiß, hat mir gut gefallen.
Ich hätte gerne mehr davon gesehen. Aber das Projekt ist leider tot wie ein Sargnagel. Bleibt eigentlich nur noch ein “Empfehlenswert” dafür zu vergeben.
Schlagwörter:
dilbert,
Empfehlenswert,
staffel-2
Permalink
20.01.2007
Posted in Sneak Review at 15:27 by Fuzz
Ich habe gerade von Dilbert die 13 Folgen der ersten Staffel zuende geschaut. Ich würde dafür durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen. Die Plots sind durchaus sehenswert und abgedreht.
Im Prinzip dreht sich die erste Staffel grob um den von Dilbert entworfenen Prototypen Grandmaster, dessen genaue Funktion jedoch unbekannt bleibt. Ähnlich diffus wie die Funktion sind auch die Plots. Manchmal darf Dilbert nach Elbonia reisen (dort wird der Prototyp hergestellt) und manchmal muß die Firma umziehen, weil die Angestellten anfangen zu mutieren:
Dilbert soll deshalb den Umzug organiserien und freut sich schon tierisch, weil er dann auch sein eigenes Büro bekommt. Voller Vorfreude spielt er diese Situation schon mit einer kleinen Puppe nach:
Süß!
Manche Folgen sind auch völlig losgelöst von diesem Prototypen, da wird sich dann um das Y2K-Problem gekümmert. (Kann sich da noch jemand an die an- und aufregenden Diskussionen erinnern?) oder in der Folge “1×12-Holiday” wird der Wahnsinn behandelt, dass jeder Tag irgendein spezieller Tag ist: D-Day, Sysadmin-Day, irgendein Geburtstag, Whatever-Day.
Schön ist auch die Folge “1×09-Little People”, wo auf einmal die “Dry Erase Markers” (so eine Art Edding) in der Firma verschwinden. Man findet schließlich raus, diese die Leute, die “ge-downsized” wurden, als kleine Menschen in einer Schattenwelt weiterleben und die Stifte zum schnüffeln benutzen. (So eine Art Mini-Hippies!)
Als man diese schließlich von der Abhängigkeit befreit, indem man alle Nachbestellmöglichkeiten für die Stifte ausschaltet, wohnen die kleinen Winzlinge bei Dilbert im Garten und feiern dort munter ohne Drogen weiter.
Das jedoch stört ihn beim Schlafen und so greifen sie auf die Lösung von Dogbert zurück. Man verpackt die kleinen Menschen und bietet sie als Spielzeug zum Verkauf an.

Mir gefällt die Serie. Dogbert und Catbert sind tatsächlich so zynisch, wie man es aus den Comics her kennt. Der Garbage-Man ist ebenfalls sehr gut und (pseudo-)philosophisch und Dilbert ist der Ingeneurgeek schlechthin (ich empfehle dazu das Intro mit der “Dusche” im Pilot).
Ein solches Intro gibt es bei allen Folgen. Oft sind solche Erfindungen der Mittelpunkt, manchmal gibt es auch Smalltalk zwischen Dogbert und Dilbert zu sehen. Dann kommt das eigentliche Intro der Serie (mit fetzigen Sambarythmen) und dann geht es richtig los. 22 Minuten Witzigkeit, die man wirklich geniessen kann. Besonders Dilbert als rational denkender Mensch ist das genaue Gegenteil von seinem Chef, der in der Regel nicht mal zwei zusammenhängende Sätze am Stück rausbringt. Unterhaltungen zwischen diesen beiden sind durchaus absurd komisch.
Die ab und an stattfindende Ausübung von Gewalt von Alice an ihren Mitmenschen, vornehmlich am Wendehals Wally, tun ihr übriges zu dieser guten Staffel hinzu.
Durchaus sehenswert und empfehlenswert.
Schlagwörter:
dilbert,
Empfehlenswert,
staffel-1
Permalink
17.01.2007
Posted in Sneak Review at 10:11 by Fuzz
Blogs sind auch immer Orte von Geständnissen. So ähnlich wie in den Fernsehshow am Nachmittag kann man ganz ungeniert die Sau rauslassen und Dinge sagen. Man ist ja unter sich.
Ich finde Dilbert witzig. Ich meine jetzt mal die Comic Serie auf Papier oder im Web und nicht die mit den Bewegtbildern. Ich mag die 3-Kasten-Welten, die oft genug zeigen, wie absurd das (Büro-)Leben ist. Ich mag diese Serie sogar so, dass ich jährlich $12 ausgebe, um diese Comics direkt per Mail ins Haus zu kriegen. Sounds crazy?!
Ich fand Dilbert sogar schon witzig, bevor ich die Family Guy Folge Mr. Griffin Goes to Washington gesehen habe. Dort gibt es folgendes zu sehen:
Bald Guy: “Hey, Dilbert, what do you call it when a guy in middle management moves all the way up to upper management?”
Dilbert: “I don’t know, what do you call it?”
Bald Guy: “A promotion!”
Dilbert: “Oh, thanks. Here’s a memo.”
(Quelle: The 25 Best Family Guy Moments of All Time (Platz 25 allerdings nur.))
Zumindest die ersten beiden Folgen der ersten Staffel (2 Staffeln mit insgesamt 30 Folgen gibt es) waren witzig. Außerdem mag ich Zeichentrick, weil dort die Folgen nur 22 Minuten lang sind und das ungefähr der Länge meiner Hauptmahlzeiten entspricht.
Okay, das mit der Länge ist natürlich ein schwaches Argument, aber ich mag die Charaktere von Dilbert. Der Wahnsinn von Dilbert ist meiner Meinung nach gut in das andere Medium rübergerettet worden: Dilbert ist bedauernswert, der Boss ist ein Volldepp und Alice kann ganz schön gemein sein. Die Charaktere sind auf jeden Fall gut erkennbar und das ist mir erstmal das Wichtigste gewesen.
Da die Serie nur 2 Staffeln hat, war sie wohl nicht so erfolgreich. Schade. Der Anfang sieht zumindest gut aus.
Ich werde das mal durchschauen. (Wenn ich Zeit zum Essen finde.)
Schlagwörter:
dilbert,
Family-Guy,
lustig,
Pilot
Permalink