15.05.2008
Posted in Sneak Review at 10:11 by Starkiller

Bei Epstacy war von Anfang an klar das wir kein Blog machen werden, das Themen anpackt die möglichst viele Leser anziehen werden, sondern das wir nur schreiben werden was uns auch selber interessiert. Das ist sicherlich kein neuer Ansatz, aber gut ist er trotzdem. Klar, man hat quasi keiner Leser, aber hey es macht auch unheimlich frei einfach Dinge schreiben zu können die niemanden interessieren
So z.B. über Nowhere Man (no-where, nicht now-here), eine Serie die ich ganz kürzlich entdeckte als mich mal wieder der kleine Serienhunger gepackt hat. Die Serie kam Mitte der 90′er raus, zu einer Zeit als X-Files gerade in seiner dritten Staffel zu Höchstformen auflief. Die 90′er waren eh das Hoch der Mystery-Serien und dies merkt man Nowhere Man auch an, es fängt ganz gemütlich an, Thomas Veil (Bruce Greenwood aus John from Cincinnati) sitzt in einem Restaurant mit seiner Frau und sie kündigt ihm gerade an das der weitere Abend noch super laufen wird (“I think you’re getting lucky tonight”), voller Vorfreunde geht er auf Toilette sich erstmal frisch machen eine rauchen.
Als er wieder an den Tisch kommt, ist nicht nur seine Frau weg, der Besitzer des Ladens der ihn schon seit Jahren beim Vornamen kennt, hat auf einmal noch nie von ihm gehört. Etwas verstört verlässt Tom den Laden, das sein Wagen nicht mehr da ist, nimmt er nur noch mit einem Schulterzucken wahr, als aber auch seine ATM-Card nicht mehr funktioniert beginnt er aber zu glauben das dies vielleicht mehr ist als einfach ein Streich der etwas zu weit gespielt wurde. Gänzlich überzeugt wird er dann als der ‘Mann’ seiner ‘Frau’ zuhause ihn freundlich mit einer Schrotflinte bittet zu gehen, auch dort hat noch nie jemand von ihm gehört.
So zieht also Tom los um festzustellen in was er, ein einfacher Fotojournalist reingeraten ist,das jemanden dazu veranlassen könnte sei gesamtes Leben zu löschen.
Wer jetzt an Sandra Bullock in The Net denkt (Tagline: Her driver’s license. Her credit cards. Her bank accounts. Her identity. DELETED.) der möge sich bitte in die Ecke stellen und sich leise selber steinigen, danke.
Im Verlauf der ersten (und einzigen) Staffel, wird nach und nach klar, wer oder was hinter all dem steckt, aber mehr will ich hier nicht verraten, es ist für X-ophile (bevor ich böse Mails bekomme, ich meine damit Fans von X-Files) aber auf jeden Fall einen Blick wert, die Serie ist spannend, hat einen guten Erzählstil und spielt immer wieder mit dem Zuschauer.
Frage am Ende, wieso musste ich ‘getting lucky’ im Urban Dictionary selber definieren? Das ist doch ähnlich wie ‘getting some’ eigentlich recht verbreitet, oder? Meine Definition wurde gecancelt, keine Ahnung wieso, aber ich hab dann den Link mal entfernt.
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29.10.2007
Posted in X-Files at 23:21 by Fuzz
Vielen Dank für diese Folge. Nach einer etwas längeren Durchstrecke ist diese Folge durchaus spannend, rätselhaft und unterhaltsam in der richtigen Kombination.
In einem Militärkrankenhaus wird ein Soldat eingeliefert, der sich schon das dritte Mal in ebensoviel Wochen umbringen wollte. Sein Versuch Nummer 4 endet in einem riesigem Bottich mit kochendem Wasser. Aber sogar diese Rundumerneuerung überlebt er, weil jemand den Feuermelder betätigt und er so rechtzeitig gerettet werden kann.
Aber seine Abgebrühtheit hat einen Grund: Seine Familie ist vor kurzem ums Leben gekommen und er hat einfach niemanden mehr, für den sich das Weiterleben lohnt.
Solche Fälle sind natürlich total interessant, zumindest für Scully und Mulder. Man findet nach ein paar Opfern raus, dass ein Seelenwanderer dafür verwantwortlich ist, der – ähnlich wie ein blinder Sehender – weder Arme noch Beine besitzt.
Die Fähigkeit der Seelenwanderung hat er aufgrund seiner Kriegsverletzung erworben. Mit Hilfe eines Gegenstandes z.B. eines Briefes kann er einen “Kontakt” zum Ziel herstellen und dort leibhaftig (mit Armen und Beinen natürlich) erscheinen.
Warum genau fand ich eigentlich die Folge gut? Erstmal ist der Arm- und Beinlose ziemlich zynisch, was man wahrscheinlich auch sein muß, wenn man jung ist und sich auf einmal nicht mal mehr am Popo kratzen kann. Besonders als er in einer Gruppentherapie an sich runterschaut und erschrocken “feststellt”, dass er keine Arme und keine Beine mehr hat.
(Der Amerikaner nennt das übrigens quadruple amputee.)
Die FX haben wir auch gut gefallen.
Dafür gibt es ein Empfehlenswert.
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28.09.2007
Posted in Sneak Review at 23:01 by Fuzz
Die Sommerpause nähert sich dem Ende. Gefühlt zumindest.
Heroes ist wieder da und Family Guy geht in die 6. Staffel, die direkt mit einer Doppelfolge anfängt.
Peter erzählt wegen eines Stromausfalls die Story von Star Wars und beginnt mit Episode 4. Natürlich tauchen die bekannten Charaktere ständig in der Geschichte auf. Das ist nichts neues und jeder, der Donald Duck Taschenbücher gelesen hat, wird das bestätigen können.
Aber Family Guy typisch wird natürlich alles veralbert und es bleibt kaum eine Spur des Star Wars Zaubers übrig. So ist das halt, wenn man Teil der Pop-Kultur wird.
Peter ist Han Solo, obwohl er natürlich auch gut den Jabba hätte spielen können. Aufgrund der mangelnden Screentime von Jabba dürfte man sich aber wohl dagegen entschieden haben. Chris ist Han Solo, Lois spielt Prinzessin Leia und Brian darf den Wookiee machen.
Meg kommt – wie üblich – nicht gut weg:
Sie darf das Monster aus dem Müllschlucker spielen.
Die Idee ist nicht neu, aber gut umgesetzt. Wenn der perverse Opa Herbert aka Obi Wan Kenobi sich ein Stelldichein mit den Klonekriegern gibt und sie gemeinsam Time Of My Life singen, kriege ich das Grinsen einfach nicht mehr aus meinem Gesicht raus. Da könnte ich in dem Moment sogar eine Ansichtskarte von meiner Mutter aus Guantánamo kriegen, das würde nichts ändern.
Ein lustiger, wenn auch nicht gerade einfallsreicher Einstieg in die 6. Staffel. Mit anderen Worten: Empfehlenswert.
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26.09.2007
Posted in Weißes Rauschen at 23:18 by Fuzz
4 Monate nach Staffel-ende (oder sollte ich vielleicht Staffel-ende-elend schreiben?) ist nun gerade der Pilot gelaufen.
Ich muss sagen, ich bin begeistert. Alte Feinde und todgelaubte Freunde tauchen wieder auf. Es werden wieder diverse Plots neu gestrickt und alte wieder aufgegriffen. Das Peter in dem Container auftaucht, muss natürlich nichts heissen, da es sich nicht unbedingt um Peter handeln muss. Auch die neue Arbeitsstelle von Mohinder verspricht interessant zu werden.
Dass Hiros Hero ein Gaijin ist, macht den Japan-Plot sehr sehenswert. Dass dieser dem guten alten Back-To-The-Future-To-Fix-The-Past ähnelt, macht überhaupt nichts.
Mit anderen Worten: es hat mir sehr gut gefallen. Bitte mehr davon. In dieser und gerne auch steigender Qualität.
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05.09.2007
Posted in Sneak Review at 08:49 by Starkiller
Man könnte die (Mini)Serie aber auch “The good die young” nennen, den auch dieses Kleinod musste natürlich vor seiner Zeit gehen, aber ich greife vor, fangen wir am Anfang an.

Man könnte mir jetzt vorwerfen das wäre vielleicht doch ein wenig sehr früh, aber so fängt die Serie tatsächlich an.
In Masters of Science Fiction geht es um gute Science Fiction der Oberklasse, (eigentlich ist der Titel recht selbsterklärend) hier kommen die Meister des Genres zum Zuge, Heinlein, Asimov, Wells und andere. Lem fehlt mir persönlich noch, aber gut.
Die einzelnen Folgen die hier gezeigt werden sind in sich abgeschlossen und erzählen jeweils eine eigene Kurzgeschichte eines der Meister. Dabei sind sehr unterschiedliche Handlungen, hier gibt es Raumstationen auf denen genetisch mutierte Menschen ausgesetzt werden, Androiden die vor Gericht um ihre Menschenrechte kämpfen, oder auch ein recht ungewöhnlicher First Contact welcher die aktuellen Führer der Welt dazu bringt ihre Ziele und Taten zu überdenken.
Jede einzelne Folge ist wunderbar produziert und erzählt und bringt den Zuschauer zu dem zurück was Science Fiction einmal war, gute Unterhaltung die uns manchmal zeigt was wir erreichen könnten, oder vielleicht auch zeigt wo wir enden könnten wenn wir eben nichts ändern.
Ein besonderer Bonus war es für mich, das der Erzähler aus dem Off niemand anderer als Stephen Hawking ist, ein Mann den ich sehr verehre.
Am ehesten ließe sich diese Miniseries wohl mit Outer Limits vergleichen, der Aufbau ist nicht unähnlich, im Laufe der Folge wird zumeist ein Dilemma präsentiert, manchmal von moralischer Natur, manchmal von ganz direkter Art, und wenn dies am Ende gelöst ist und man die Folge verstanden hat, dann ist es auch nicht schwer die Aussage zu verstehen die meist zwischen den Zeilen steht.
Von mir auf jeden Fall eine ganz klare Empfehlung, und da ich bisher noch ein keiner anderen Stelle davon gelesen habe, vermute ich mal das es bisher auch noch nicht so viele Leute gesehen haben.
Um den Bogen wieder zum Anfang zurückzuspannen, einen Wermutstropfen gibt es, es wurden insgesamt nur 6 Folgen produziert und NBC hat sogar nur 4 davon ausgestrahlt. Und so wie es scheint werden die beiden letzten Folgen wohl auch erstmal nicht geaired werden, aber man weiß ja nie.
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04.09.2007
Posted in Sneak Review at 23:05 by Fuzz
Es gibt Tage, die laufen richtig super. Aber es gibt auch Tage, die laufen garnicht gut. Zum Beispiel wenn man als Spion gerade in Afrika in geheimer Mission unterwegs ist, gerade einen “Deal” am Laufen hat, seine Kontodaten durchgibt und die andere Seite auflegt, wenn man das Geld an seinen Gegenüber transferieren will.
Der sorgt dann dafür, dass der Hauptdarsteller Michael Westen ein paar gebrochene Rippen als Andenken behält und Begleitservice nach draußen bekommt. Wenn ihm die Wände der Toilette nicht geholfen hätten, seine 2 Begleiter auszuschalten, wäre er wahrscheinlich ein toter Mann.
Wieder zurück im warmem und sonnigem Miami ist die Lage für ihn garnicht sonnig. Sein Arbeitgeber hat ihm nicht nur gekündigt, sondern auch noch eine “Burn Notice” ausgestellt. In Geheimdienstkreisen ist das die Warnung eines Geheimdienstes an die anderen, das der auf der Notiz genannte Mensch nicht mehr als vertrauenswürdig einzustufen ist.
Quasi eine sehr unhöfliche Kündigung.
Nun steht er da: kein Geld, keine Wohnung, kein Arbeitgeber und seine Mutter hat auch noch die Nummer seines Handys. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als einen Job als PI anzunehmen.
Mein erster Gedanke. Wie? Er hat kein Geld in einem toten Briefkasten versteckt, sondern Geld auf der Bank? Unter seinem Namen? Was für ein Amateur! Aber wir wollen mal nicht zu streng sein. Der “Rest” war durchaus ansehnlich. Er ist ähnlich smart und charismatisch wie das grosse PI Vorbild Magnum, er spricht ebenso aus dem Hintergrund zum Zuschauer und das Setting ist ähnlich (Hawaii kontra Miami).
Ich fand seine Art der Problemlösungen sehr witzig und einfallsreich. Wenn er beispielsweise darüber elaboriert, dass die meißten Dealer eine kugelsichere Türe haben, aber die Seitenwände eben nur aus Plastik bestehen. Sein Plan: seitlich der Türe dem Dealer ins Bein schiessen, dann von hinten in seine Wohnung eindringen und ihn so das 2. Mal überraschen. Okay, that’s a nice one.
Auch sonst gibt er sich Mühe, die an ihn gestellten Bedürfnisse zu befriedigen.
Okay, die Serie hat Potential. Der Hauptcharakter ist witzig, ein “Überplot” ist auch vorhanden, da er natürlich rausfinden möchte, warum ihm “gekündigt” worden und sollte es da mal nicht weitergehen, kann er halt im sonnigem Miami einen “normalen” Fall lösen.
Ich fand es sehr begeisternd und schaue mir auch Teil 2 an.
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31.08.2007
Posted in Weißes Rauschen at 10:54 by Fuzz
Robot Chicken ist wieder da.
Das arme Huhn, welches – angeschnallt auf dem Stuhl – immer dem ganzen Serientrash ausgesetzt wird, darf nun auch in der 3. Staffel gackern.
Wenn die kleinen Pöppel beim Game Of Life-Brettspiel des Lebens zum Leben erweckt werden und wichtige Stationen ihres Lebens durchlaufen, nicht ohne natürlich manchmal innezuhalten, um das Ergebnis des Raddrehens abzuwarten, finde ich das einfach köstlich.
Die nachfolgende Szene ist das Ende des Game Of Life Familien Dramas.
Gelungene 3 Folgen für den Anfang.
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21.06.2007
Posted in X-Files at 13:20 by Fuzz
Nun ist es da: Das Ende der zweiten Staffel. (Das ich vorgestern schon den DVD-Überblick über die 2. Staffel gespostet habe, stört sicherlich keinen?!)
Dabei fängt alles ganz harmlos an.
Ein kleiner Hacker testet gerade per Brute-Force Passwörter durch und landet schliesslich im Verteidungsministerium. Schwupp macht er sich eine Kopie aller wichtigen Dokumente und spielt sie über die Lonesome Gunmen Mulder zu. Dieser ist natürlich Feuer und Flamme und macht einen Doppelklick auf das .doc-File und hat einen Haufen kryptischer Wörter auf dem Bildschirm.
Die Files sind von Code talker verschlüsselt worden. Das sind freundliche Indianer, die die Dokumente in ihre Heimatsprache übersetzt haben. Dieses Verfahren wurde im ersten und zweiten Weltkrieg erfolgreich durchgezogen, da half auch das von Hitler eingesetzte Antropologenteam nicht.
Während Scully versucht einen dieser Indianer aufzutreiben, bekommt Papa Mulder Besuch vom Raucher, der durch den virtuellen Dokumentenklau alarmiert wurde. Anscheinend war sein Vater genau in die Dinge verwickelt, die Mulder heute versucht aufzuklären. Prompt versucht dieser auch Mulder zu kontaktieren, um zu beichten. Die Beichte nimmt ihm allerdings Krycek ab, der auch wieder in dieser Folge auftaucht.
Bei einem Zweikampf zwischen Mulder und Krycek und eine Verkettung unglücklicher Umstände (Mulder hat keine Waffe, dafür LSD im Trinkwasser) muss die herbeieilende Scully Mulder außer Gefecht setzen. Sie bringt ihn zu einem Indianer, der diese Sprache auch entschlüsseln kann und er wird endlich seinen Trinkwasserzusatz los.
Zufälligerweise wohnt dieser in New Mexiko und dort haben die Indianer nach einem Erdbeben einen Tank voller toter Außerdischer in der Erde gefunden. Wie praktisch aber auch. Leider kommt man Mulder durch ein Handytelefonat auf die Schliche, der Raucher schickt ein Squadteam hin und man schmeißt eine Bombe in den Tank. Während sich Mulder dort drin befindet.
Für sich alleine ist die Folge schon garnicht schlecht. Mulder ist durch das LSD etwas gereizt und es kommt tatsächlich Stimmung auf. Gute Folge, mit gutem Cliffhanger. Der Dreiteiler, der dann in Staffel 3 weitergehen wird, fängt gut an. Hoffentlich bleibt das so.
PS: Die putzigen kleinen Außerirdischen sind wirklich süüüüüüß!
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08.06.2007
Posted in Sneak Review at 09:36 by Fuzz
Okay, ich kann es nicht mehr leugnen. Ich finde das Format gut. Es ist spassig, witzig und unterhaltsam. Wenn man davon absieht, dass natürlich nicht jeder glücklich aus der Show geht bzw. gehen kann. Aber so ist das bei Reality-Formaten eben. “Friss oder stirb” steht bestimmt auch irgendwo auf Seite 9 des 20-seitigen Vertrags.
In dieser Folge geht der Stress weiter. Nach einer schlaflosen Nacht für das Ausdenken eines Skriptes, folgt nun Teil 2 der 24h, wo die 3er Teams einen Film komplett schreiben, drehen, schneiden und vertonen müssen. Wer auch nur annähernd was vom Filmen versteht, weiß, dass das nicht einfach ist.
Die On The Log-Crew konzentriert sich dabei ganz geschickt auf wenige Teams:
- Dort wo es kracht, ist es für den Zuschauer interessanter.
- Im Gegenzug: dort, wo Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, ist es langweilig
- Man kann nicht alle zeigen. Dafür reicht kaum die Zeit und die Gesichter kann man sich einfach nicht merken. Und so passiert es auch, dass auch Leute rausfliegen, die man kaum gesehen hat.
Ebenso werden auch nicht alle Kurzfilme in vollständiger Länge gezeigt. Besonders beeindruckend war das Team, welches beim Thema “Out Of Time” sogar mit SFX aufwarten konnte. Teile des Bildes stoppten einfach, während die Akteure sich weiter durch das Bild bewegten. Für einen Kurzfilm in 24h sehr beeindruckend.
Das “Aussortieren” erfolgt einzeln. Es werden also nicht ganze Teams entfernt, sondern manchmal auch nur einzelne Leute.
Unterhaltsam, bloggenswert, guckbar. Okay, es ist ist Reality-TV, das Aussortieren geht aber schneller und schmerzfreier, als man es zum Beispiel von GNTM (manchmal geschaut) oder DSDS (öfters geschaut) gewohnt ist. Die dort gefühlte Wartezeit ist unerträglich. Wo ist die 3. Folge?
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07.06.2007
Posted in Sneak Review at 10:01 by Starkiller

Ich habe erst kürzlich, dank der gerade anhaltenden Sommerpause, die kompletten drei Staffeln von “The Collector” gesehen und da Fuzz gerade darüber schrieb wollte ich nun auch mal meine Meinung dazu verkünden.
“The Backstory”
Der Hauptdarsteller Morgan Pym lebte einst ein bescheidenes Leben als Mönch in einem Kloster. Ähm Kloster? Ja genau, geboren ist er nämlich im Jahre des Herrn 1322. Im Alter von etwa Mitte 20, lernt er Katrina kennen. Es vergehen zwar noch einmal knapp 2 Jahre, bis die beiden wirklich das erste Mal miteinander sprechen, aber dann gibts kein Halten mehr, Morgan bricht kurze Zeit später sein Zölibat, tritt aus dem Orden aus und brennt mit Katrina durch.
Kurze Zeit später erkrankt Katrina allerdings an der gerade über Europa herfallenden Pest und Morgan ist in seiner Verzweiflung gezwungen wieder ins Kloster zurück zu reisen, da dort, seiner Meinung nach, alle nötigen Kräuter vorhanden sind. Kurze Zeit später verstirbt Katrina allerdings und Morgan ist völlig niedergeschmettert und außer sich. Seine Trauer und Wut verwandelt sich in einen tiefen Hass gegen Gott, in seiner Raserei zündet er sogar Jesus am Kreuze an.
In dieser Nacht nun bekommt er Besuch vom Teufel persönlich, welcher mit vielen Seitenhieben gegen Gott, verspricht Katrina retten zu können. Morgan kann natürlich nicht widerstehen und verkauft seine Seele für 10 glückliche Jahre mit Katrina.
Warum ich das so ausführlich beschreibe? Nun, weil im gesamten Verlauf der Serie unzählige Male auf diese Ereignisse in Flashbacks Bezug genommen wird. Nach den versprochenen 10 Jahren stirbt Katrina dann überraschend an der Pest, was der Teufel nur damit kommentiert, das er nie versprochen hatte, das sie Morgan überleben würde.
Kommen wir jetzt also zum Wesentlichen: erstmalig in der Geschichte, kassiert der Teufel Morgans Seele jetzt nicht einfach ein, er macht ihm statt dessen ein weiteres Angebot. Statt für alle Ewigkeit in der Hölle zu brennen, soll Morgan als erster menschlicher “Collector” für den Teufel Seelen einsammeln, also von Leuten die auch einen Deal mit dem Teufel gemacht haben. Und genau dies tut er dann auch, von Gott enttäuscht, zieht er emotionslos durch die Geschichte und kassiert 600 Jahre lang Seelen ein.

“Gegenwart”
Die Serie setzt nun in der Gegenwart ein, zu einem Zeitpunkt, wo Morgan ernsthaft darüber nachdenkt, den Job an den Nagel zu hängen da er es nicht mehr ertragen kann, die Seelen von armen Opfern des Teufels in die Hölle zu verfrachten. Wieder macht der Teufel Morgan ein Angebot, zwar bleibt der alte Deal der gleiche, 2 Tage bevor der 10-jährige Deal ausläuft, bekommen die “Kunden” Besuch vom Collector, Morgan darf aber jetzt den Leuten helfen Vergebung zu suchen, so das sie also eine Chance haben, aus dem Deal mit dem Teufel noch rauszukommen. Zu diesem Zeitpunkt ist Morgan übrigens schon lange nicht mehr der einzige Collector, der neue Deal gilt aber wieder nur für ihn.
Nun, warum sollte der Teufel das überhaupt tun, fragt man sich als Zuschauer, die Seele ist ihm doch eigentlich sicher, warum sollte er ihnen mit Morgan nochmal eine Chance geben? Nun, einerseits kann einem als omnipräsentes allmächtiges Wesen (seine Worte, nicht meine) schnell langweilig werden, zum anderen ist er immer für ein gutes Spiel zu haben.
Das ist also die Basis auf der die Serie aufbaut, Folge um Folge zieht Morgan nun aus um alles daran zu setzen seinen Klienten aus den Klauen des Teufels zu entreißen.
Zwei Dinge gibt es für mich, welche es geschafft haben die Serie über alle 3 Staffeln (insgesamt 40 Folgen) interessant zu halten. Dies wären zum einen die abgedrehten Deals, die die Leute mit dem Teufel eingegangen sind, da gibt es die eher normalen Deals von Leuten, die sich ein Leben in Wohlstand gewünscht haben, oder Leute, die ein berühmter Filmstar sein wollten, aber sehr oft sind es auch total seltsame Sachen, wie z.B. die Frau die sich wünscht, das ihre multiplen Persönlichkeiten aus ihrem Kopf verschwinden, oder der Serienmörder, der seine Seele dafür verkauft, dass er weiter unerkannt morden kann.
Das andere was mir sehr gut gefallen hat, ist das Zusammenspiel zwischen Morgan und dem Teufel. Neben dem fast schon sportlichen Wettstreit in dem die beiden stehen, ist es einfach herrlich dabei zuzusehen, wie der Teufel in jeder Folge in einer anderen Gestalt auftritt, manchmal um Morgan Steine in den Weg zu legen, manchmal nur um ihm die nötigen Informationen zu geben, oder ganz schlimm, manchmal auch um ihm zu helfen, was eher andeutet, dass die Befreiung der Seele noch schlimmeres Übel verursacht.

Außerdem ist es erwähnenswert, dass Morgan im Gegensatz zu anderen Serien, wo gegen das Böse gekämpft wird, durchaus nicht immer erfolgreich ist, das Verhältnis ist eher 50/50. Das fand ich extrem klasse, da ein vorprogrammiertes Happy End dann doch irgendwann langweilig wird.
“Resümee”
Ich bin von der Serie sehr gut unterhalten worden, die Serie arbeitet mit sehr viel Witz, der Teufel, manchmal als alternder Würstchenverkäufer an der Ecke, manchmal als kecke 17-jährige mit Lolly, hat eine gute Portion Humor, das fand ich sehr sympatisch. Und dadurch das der Teufel in fast jeder Folge von einem anderen Schauspieler gespielt wird, und es ja auch noch jede Folge einen anderen Klienten gibt, ist durch die Hohe Anzahl von Gastauftritten auch für viel Abwechslung gesorgt.
Zusätzlich werden die einzelnen Stories auch noch von einigen Nebenhandlungen zusammengehalten, welche sich über mehrere Folgen erstrecken, sei es das drogensüchtige Mädchen, dass er aus der Gosse im Piloten aufsammelt, oder die Reporterin, welche versucht Morgan auf die Schliche zu kommen. Besonders brisant, da jeder Außenstehende, der von den Deals, Morgans wahrer Identität oder dem Teufel erfährt, automatisch mit einem Expresslift in die Hölle fährt.
Ansonsten gibt es nur noch zu erwähnen, das dies übrigens eine kanadische Produktion ist, welche nach meinem aktuellen Wissenstand noch nicht im amerikanischen Fernsehen gelaufen ist.

Ach ja, wer mehr über die Serie wissen will, findet auf der offiziellen Homepage thecollectortv.com noch reichlich Hintergrundmaterial und einen überraschend guten Episodenguide.
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