13.04.2008

MiB (Anim)

Posted in Sneak Review at 12:40 by Fuzz

Die MiBs dürfte ja jeder kennen. Für die Unter-dem-Steinleber: Die stets in schwarz gekleideten Männer machen Jagd auf Außerirdische, hier auf der Erde leben und gegen die Gesetze verstossen.

Die Erde ist durchaus ein häufiger Dreh- und Angelpunkt des Lebens der anderen Rassen. Wir sind quasi der Rastplatz der Hyperraumumgehungsstraße und das bringt – wie es sich für Rastplätze gehört – einige Unanehmlichkeiten mit sich.

Müll, ungewollte Gäste und eine Menge Außerirdische. Agent J und K (weitere Hauptrollen sind Agent L und Z) müssen diesem buntem Treiben Einhalt gebieten.

Ich fasse mal die ersten 3 Folgen plotprototypisch zusammen:

  • Fast alle Außerdischen können sich verwandeln. Vor der Verwandlung sehen sie in der Regel wie Menschen aus.
  • Süße Wesen sind eigentlich nicht süß!
  • Der eine Agent weiß nix, der andere dafür alles. Alter Hase versus Freshmen.

Als Deux Ex Machina lasse ich gelten:

  • Verstärkung durch andere (anonyme) MiB Agenten
  • Wenn es gerade Ärger mit Aliens gibt, taucht im Notfall eine andere Rasse auf, die schon seit Jahren mit der ersten Rasse im Clinch liegt
  • Blitzdings

Ich sage mal so: wer die 2 Filme mag, wird die Serie auch mögen (und umgekehrt). Mehr als die ersten 3 Folgen, werde ich mir nicht geben. Ich bin einfach zu verwöhnt.

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02.04.2008

Cops & Vamps und andere Leute die einfach nicht sterben wollen

Posted in Sneak Review at 09:06 by Starkiller

Ist außer mir noch jemandem aufgefallen das es aktuell eine richtige Schwemme an unsterblichen Crime-Fightern gibt?

Angel, den soften Vampir, welcher die meiste Zeit ohne Hemd seine Fälle löst kennen wir alle, der ein oder andere von euch wird vielleicht auch mein Review zu The Collector gelesen haben, aber das sind natürlich schon ältere Serien, aber kennt ihr auch Blood Ties? Dort spielt in einer der Hauptrollen ein Vampir mit, fast zeitgleich kam Moonlight auf den Markt , in der Hauptrolle: *trommelwirbel* ein Vampir der genug davon hat Leute auszusaugen und nun lieber Verbrechen bekämpft.

Dann erinnere ich mich noch an Brimstone, eine Serie die wohl kaum einer von euch kennen dürfte, diese hatte ein fast identisches Konzept wie The Collector.

Nicht das ich nicht all diese Serien gerne gesehen hätte, ich habe ja einen Hang zu leicht trashigen Serien, aber ich war doch etwas verwundert als jetzt kürzlich die Serie New Amsterdam raus kam. Die Hauptrolle spielt ein Cop welcher *tadaa* auch noch unsterblich ist weil er vor 400 Jahren mal für eine Zigeunerin in ein Schwert gelaufen ist.

Aber jetzt kommt das wirklich unglaubliche, auch die Serie macht mir noch Spass…wahrscheinlich stimmt einfach mit meinem Geschmack etwas nicht. Mir gefallen aber diese kleinen frischen Elemente in der Serie, so hat er immer einen Hund, hat aber irgendwann aufgegeben sich für die Hunde Namen auszudenken und so heißt der aktuelle Flohfänger einfach nur noch ‚thirtysix“. Er hatte 609 Beziehungen und 63 Kinder und keiner weiß wie viele Berufe. Einer seine kleinen Marotten gefällt mir besonders, seit über hundert Jahren fotografiert er einmal pro Jahr von der selben Stelle aus den Broadway und tapeziert damit seine Wohnung.

Natürlich erfindet New Amsterdam das Genre nicht neu, aber die Serie ist unterhaltsam und witzig, das mag zwar nicht nach besonders viel klingen, aber nach so vielen Serien die das gleiche Thema behandelt haben, sagt es doch etwas aus.

Fällt einem von euch noch ein unsterblicher Crimefighter ein den ich vergessen habe? Nein keine Filme, und nein Highlander zählt auch nicht.

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22.02.2008

Knight Rider 2008

Posted in Sneak Review at 14:00 by Starkiller

Knight Rider 2008
Eigentlich wollte ich ja über etwas ganz anderes schreiben, aber als ich vor ein paar Tagen das Review über Knight Rider im Sablog las, habe ich mich dazu entschieden ein Gegengewicht dazu zu schaffen, da der Pilot dort doch sehr schlecht weg gekommen ist.

Das wichtigste erstmal vorweg, 5 Gründe warum du Knight Rider nicht mögen könntest:

  • Du bist nach 1980 geboren worden.
  • Du hast die Originalserie nie gesehen.
  • Du hasst David Hasselhoff.
  • Sprechende Dinge machen dir Angst.
  • Du findest Pferdekutschen viel cooler.

Wenn du die Originalserie nie gesehen hast, oder aktiv nicht leiden konntest, dann wird dir natürlich auch die Neuauflage nicht gefallen. Du darfst jetzt aufhören zu lesen.

Solltest du die Serie aber damals (heimlich) gemocht haben, oder dir sogar wie ich die Ultimate Collection gekauft haben, dann stehen die Chancen schon wesentlich besser das du den Piloten tatsächlich mögen könntest. Eigentlich ist es nur ein Film mit der Option bei Erfolg vielleicht zur Serie zu werden, aber Epstacy schreibt nicht über Filme, deswegen nenne ich es nun mal einen Piloten, Realität verbiegen kann so leicht sein.

Nun, wieso hat mir nun der Pilot gefallen? Knight Rider war für mich nie interessant wegen dem tollen Story-writing, oder der Frisur von Mr. Knight, für mich war der Hauptdarsteller immer das Auto selber. Und ich finde der Pilot macht seine Sache ganz gut, den Wagen in die Neuzeit zu transportieren. Als die Serie 1982 auf den Markt kam, kannte noch kaum einer den Pontiac Firebird, es war ein aufregend futuristisch aussehendes Auto. Aber heute zählt es eher zu den Oldtimern, daher musste etwas neues her und man entschied sich für den Ford Mustang. Er erfüllt seine Rolle ganz gut, ein Auto das man eher selten auf der Straße sieht, der aber auch nicht unheimlich auffällt. Der Wagen ist aber natürlich nur die Hülle, was so viel Spass an Knight Rider macht, ist einfach K.I.T.T. – die KI des Wagens. Im Original war es eine emotionslose Stimme mit einem sehr trockenen Humor, und ich denke der „Knight Industries Three thousand“ bringt dies wieder ganz gut rüber. Er ist schlau, witzig und manchmal auch eine kleine Mimose.

Ich zumindest würde mich freuen wenn die Serie noch einmal neu aufgelegt wird, aber ich gebe zu das ich Schwierigkeiten habe mir vorzustellen das eine komplett neue Generation von Kindern, die das Original nicht kennt, daran die gleiche Freude haben kann.

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13.09.2007

X-Files – 3×06 – 2Shy

Posted in X-Files at 10:54 by Fuzz

Uuuuuh… ein Pärchen in einem Auto. Wie innovativ, Ups… das Pärchen ist schon Mitte 30… also keine Teenagershlasher Szene… Damn… er „saugt“ sie aber schliesslich doch aus…

Dumm gelaufen.

Kennengelernt haben sich die beiden Turteltäubchen im Chat (Ups… eine Cyberfolge X-Files und das im Jahre 1989). Seine Name ist 2Shy, womit wir nun auch den Namen der Folge geklärt hätten.

Bei der Obduktion stellt man fest, dass sie all ihr Fett verloren hat, was bei ihr relativ viel war, da sie der Vereinigung Big and Beautiful angehörte.

From a dry skin sample, you’re concluding that he’s a fat-sucking vampire?

Für Mulder ist der Fall klar, es ist ein fat-sucking vampire!

Bei der Recherche stellt man fest, dass der „Vampir“ seltene französische Gedichte vorliesst, um seine zu Opfer einzuschläfern gefügig zu machen bzw. sie zu einem Treffen zu überreden.

Die Gedichte sind so selten, dass in der Stadt nur. ca 40 Menschen gibt, die sowas besitzen könnten. Das ist einfach. Der Polizist, der das Opfer befragen wird, wird auch direkt vernascht. (Männern haben in der Regel auch mehr Fett am Körper.)

Eine (nervige) Nachbarin vernascht er auch noch. Während sich die Toten in seiner Wohnung langsam stapeln, „sieht“ die blinde Tochter der Nachbarin natürlich, was das für ein böser Mensch ist. Also blinde „Sehende“ könnte glatt ein Megaklischee werden, wenn es nicht schon eins wäre.

Mmmh… ja… mehr passiert nicht. Man findet schliesslich eine Liste seiner Online-Bekanntschaften und schickt ein Phantomfoto per Email rum. Nur bei zweien kam kein telefonischer Kontakt zustande. Da ist wohl ein Hausbesuch fällig.

Das Ende vom Lied ist seine Gefangennahme. Beim Verhör sieht seine Haut schon sehr getrocknet aus.

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Erklärungen, warum er Fett braucht, werden nicht gegeben. Mmmh… ja… spannend… aber nicht überragend.

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04.08.2007

X-Files – 3×05 – The List

Posted in Weißes Rauschen at 23:06 by Fuzz

Schon nach einer kurzen Einführung ist klar, dass es sich hier um eine typische „Knastgeschichte“ handelt. Einem Todeskandidaten droht der Stuhl.

(In diesem Zusammenhang empfehle ich einfach mal den Artikel Drei Bemerkungen zur Todesstrafe in den USA aus dem Blog USA Erklärt.)

Angeschnallt erklärt er, dass er wiederkommen wird und 5 Leute umbringen wird.

Gesagt, getan.

Irgendwo zwischen der ansteigenden Anzahl von Toten, einem prügelndem Gefängnischef, wirren Insassen, der Angst, irgendwie auf der Liste der 5 Todeskandidaten zu stehen und einem ziemlich planlos agierendem dynamischen Duo entwickelt sich diese verwirrende Geschichte mit einer beschränkten Anzahl von Drehplätzen (Knast, Haus der Witwe des Hingerichteten).

Hinzu kommt, das aufgrund der allgemeinen Panik, noch 2 Leute zusätzlich umgebracht werden, was den Leichenberg, aber nicht die Spannung steigert. Interessanterweise wurde der Inhalt der Liste nämlich noch mindestens einem anderen Gefangenen mitgeteilt, welcher nun versucht, einen „Deal“ zu bekommen.

Wie auch immer man es sieht, in dieser Folge war wenig drin. Die mässige Story wird eigentlich nur durch den höheren Bodycount und die madenreiche Inszenierung aufgepeppt.

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Während die Gründe für die Reinkarnation des Täters relativ einfach sind (Rache), wird überhaupt nicht erklärt, wie genau er das wohl anstellt. Es ist nun eigentlich auch keine Reinkarnation, weil er kein neues Leben hat, sondern eben in seinem altem Körper 5 Leute umbringt und dann ist der Spuck auch schon wieder vorbei.

Schade um die vertane Chance: Guckbar

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23.06.2007

X-Files – 3×02 – Paper Clip (3)

Posted in X-Files at 12:37 by Fuzz

Nachdem der obligatorischen Zigarettenpause geht es gleich weiter.

Das Intro macht wieder der Indianer aus dem Off, aber dann geht es direkt zur Sache: Mulder stürzt zu Scully und Skinner, die sich schon gegenseitig die Waffe an den Kopf halten. Mulder spielt mit und schon halten sich drei FBI-Agenten 3 Waffen an den Kopf. Fast wie bei John Woo, nur die Tauben haben mir gefehlt.

Da Skinner auch das Tape dabeihat, vertraut man sich wieder und geht getrennte Wege. Mulder wälzt alle Familienfotos durch und besucht dann zusammen mit Scully wieder die Lonesome Gunmen. Dort erfährt man etwas über die Operation Paper Clip, die damals gestartet wurde, um Naziwissenschaftler des Bösen nach Amerika zu transferieren. Natürlich war man nicht auf die Leute scharf, sondern auf das Know-How.

Der Raucher hat unterdessen ein paar Probleme mit seinem Club. Das Vertrauen in ihn schwindet dort, weil er das Tape immer noch nicht vorweisen kann.

Einer dieser Wissenschaflter schickt das Team in eine alte Minenanlage und man findet dort hochmoderne verschlossene Eingänge. In den Gängen sind haufenweise Schränkwände voll mit medizinischen Einträgen anzutreffen: Geburtsdatum, Geschlecht, Name und Gewebeprobe sortiert nach Namen und Jahrgängen.

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Man macht genau das, was heutezutage jeder Google-Besucher auch schon mal gemacht hat: Man sucht nach sich selber. Später geht das Licht aus, kleine Außeridische laufen durch die Gänge, draußen hebt ein Raumschiff ab und das Squadteam rückt dafür an. Scully und Mulder verkriechen sich durch den Hinterausgang.

Da ist das Leben der beiden immer noch gefährdet ist und Scully auch noch supendiert ist, versucht Skinner einen Deal vorzuschlagen. Das Leben der Beiden gegen das Tape.

Natürlich ist das Tape kopiergeschützt und man kann die Files natürlich auch nicht ausdrucken. Dokumentenmanagement wie es sich Microsoft/Adobe gerne wünschen und das in den 90er Jahren. Glückwunsch.

Das Ende ist doch ein konstruiert, weil sich die Ergeignisse doch sehr überschlagen:

„More than you ever know“

  • Skinner läßt sich 3 Handlangern das Tape entreissen, als er eine verdächtige Person im Krankenhaus verfolgt. Kryzek ist auch dabei.
  • Allerdings versucht das Team Kryzek via Autobombe loszuwerden, was jedoch nicht klappt. Er kann rechtzeitig fliehen.
  • Der Naziwissenschaftler Klemper stirbt eines „natürlichen Todes“.
  • Die Gewebeproben wurden angeblich vorrätig gehalten um eine postapokalyptische Identifizierung zu ermöglichen. Das hinkt an sovielen Stellen, dass ich mich weigere drüber nachzudenken.
  • Mulders Schwester wurde entführt, weil sein Vater dem Projekt von damals – die Datenansammlungen in der Mine – gefährlich wurde.

Damit nun der Deal zwischen Skinner und dem Raucher stattfinden kann, lernen der Indianer und 20 andere den Inhalt des Tapes auswändig, damit man immer noch was gegen den Raucher in der Hand hat.

An dieser Stelle muss ich mal ein kleines Resüme tippen. Also X-Files ist super, ganz klar. Der Unterhaltungsfaktor ist hoch, allerdings sind die Verschwörungen doch manchmal einfach zu abgedreht. Gerade diese Folge wirkt am Ende doch etwas konstruiert und ich denke, dass ist nicht das letzte Mal, das ich das Gefühl haben werde.

Aber in dieser Trilogie kommt noch ein riesiges Plothole hinzu. In der ersten Folge ist Mulder durch ein Loch im Tank entkommen. Dieser Gang führte Mulder zwar in eine Sackgasse, verhinderte aber, dass er verbrannte. In diesem Gang liegen auch noch andere tote Außerirdische, die sicherlich als Beweis herhalten könnten. Wenn sich auch nur einer daran erinnern könnte. Schade aber auch.

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Insgesamt bleibt – auch wegen des Plotholes – nur ein Guckbar übrig. Für einen Dreiteiler mit Staffelübergang ist das ein eher schwaches Ergebnis.

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17.06.2007

X-Files – 2×24 – Our Town

Posted in X-Files at 20:16 by Fuzz

Gefühlt bin ich schon beim Seasonfinale, die Realität sieht allerdings anders aus. Während der Folge wurde relativ schnell deutlich, dass es sich um eine „normale“ Folge handelt.

Ein harmloser Frauenheld braucht mal wieder ein Reitstunde. Da bietet sich natürlich eine jung gebliebene 50 jährige an, die er allerdings bei einer Liebesverfolgsjagd (Hasch misch! Hihihihi) im Wald aus den Augen verliert. <Mittermeier>Erste unrealistische Szene: Welche Frau läßt sich bitte im dunklen und kalten Wald auf dem Waldboden vögeln? Bbbbbrrrrr…</Mittermeier>

Sie ist auf einmal weg, er fällt – wie das bei Verfolgsungsjagden und Suchen im Wald üblich ist – auf die Schnauze und nach dem Aufstehen blickt er in das Gesicht seines maskierten Mörders und tritt – getroffen von einem Beil – ab.

Nun ist der Frauenheld verschwunden und das FBI wird eingeschaltet. Man findet raus, das er versucht hat, in der amerikanischen Kleinstadt(TM), die lokale Hühnerfabrik (da werden natürlich nur Hühner verarbeitet und nicht hergestellt) aus hygienischen Gründen stillzulegen. Das misslang ihm aber, aber das dynamische Duo riecht Lunte und macht weiter.

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Man findet raus:

  • Einige der Bewohner leiden an Kreuzfeld-Jakob, was angesichts der Einwohnerzahl eindeutig zu viele sind.
  • Ebenso sehen einige deutlich jünger aus, als man ihrem Pass entnehmen kann. Weitere Recherchen in dieser Richtung lassen das Geburtenregister abbrennen.
  • Im lokalen Fluss werden schliesslich die Knochen von mindestens 9 Verblichenen gefunden. Das CSI Team bekommt sofort Urlaubssperre.

Der lokale Club der Junggebliebenen hat den Frauenheld vom Anfang umgebracht, weil er die Hühnerfabrik schliessen wollte. Dann wurde dieser aufgegessen, was sein Verschwinden erklärt und der Kannibalismus erklärt auch die langsam fortschreitenden Alterungsprozesse in der Gemeinde. Diese hält deshalb so fies zusammen, weil jeder davon provitiert. Und so konnte sich auch die Kreuzfeld-Jakob-Krankheit ausbreiten.

Und wenn der mit der Axt nicht gestorben wäre, dann… dann… ich weiß auch nicht.

Große Rezension, kleine Wertung. Aufgrund der drohenden Köpfung von Scully am Ende der Folge durchaus spannend, aber mehr als Durchschnitt bleibt trotzdem nicht übrig.

Der Dialekt/Akzent des Bullen ist wirklich hörenswert. Der spricht sehr merkwürdig. Nicht nur Texaner gehören dem Club der Anderssprechenden an.

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08.06.2007

On The Lot – 1×03 – 18 Directors Compete

Posted in Sneak Review at 10:31 by Fuzz

In aller Kürze: Ich konnte der 3. Folge nicht widerstehen und habe geschaut.

Irgendwie wunderte ich mich schon über die Länge der Folge. 1:30 sollte der Spaß gehen und dabei ist diese Länge so untypisch für Epstacy. Es war auch, in der Tat keine normale „Folge“, sondern eine volle Samstag Abend Show, bei der die Kurzfilme der Kandidaten vorgestellt wurden.

Natürlich muss die (heisse) Moderatorin Adrianna Costa (IMDB, Google-Images) zu jedem die Telefonnummern vorlesen, die SMS Nummern usw… usw… Zusätzlich zu der üblichen Small-Talk Frage. Die 3 Jurymitglieder werden natürlich auch immer gefragt und das kostet natürlich Zeit. Als MTV-Kind sind mir Samstags-Abends-Shows tendenziell eher zu lang.

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Dazu kommt noch, das ich alle Kurzfilme schon gesehen habe, weil die schon im Internet stehen und ich natürlich wieder hinterherhinke. Okay, das ist meine Schuld. Aber damit sinkt das Format trotzdem auch wieder auf guckbar.

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03.06.2007

On The Lot – 1×01 – Auditions #1

Posted in Sneak Review at 16:47 by Fuzz

Was haben Modells, Sänger, Containerbewohner und Regisseure gemeinsam? Richtig, sie treten alle als Akteure vor der Kamera in Reality-Serien auf. Wer beim letzten Begriff nicht ein leichtes Gehirnzucken verspürt, ist offenbar auf dem aktuellem (amerikanischen) Fernsehstand.

Aus den 12.000 selbsternannenten Regisseure haben es 50 in das öffentliche Auswahlverfahren geschafft. Dort wollen Sie beweisen, dass sie es wert sind, bei DreamWorks arbeiten zu dürfen, den das ist der Preis für den Gewinner. Etwas formaler ausgedrückt steht in in der Wikipedia:

…with the ultimate prize of a million dollar development deal at DreamWorks.

Alle anderen haben ja ihre 15 Minutes Of Shame/Fame, das muss reichen. Aber erst treffen Sie auf die Jury, die aus dem Regisseur Brett Ratner, der Schauspielerin Leia Carrie Fisher und dem Autor Garry Marshall besteht.

Die erste Aufgabe der 50 Leute besteht darin, ein „Pitch“ für eine der folgenden individuell ausgelosten Taglines zu vorzubereiten:

  • A slacker applies to the CIA as joke and is accepted.
  • A man sees his face on the news described as missing or wanted.
  • A mouse is captured by a pharmaceutical company and must plan his escape.
  • A priest meets the women of his dreams before he is to be ordained.
  • A crate bound for a secret military base is delivered to a suburban family.

Die verbleibendenen müssen sich zu 3er Teams zusammenschliessen und innerhalb von 24 Stunden einen Film zu der Idee „Out of time“ drehen. Das ist hart, da man sich erst seit kurzem kennt und man noch völlig übermüdet von der ersten Aufgabe ist.

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Wie immer geht es eigentlich nicht um die Idee selber, sondern um die kleinen Reibereien, die entstehen. Die „Versager“, die – selbst nach einer ganzen Nacht Breinstorming -, keine Drehbuchideen präsentieren können oder es entstehen kleine Steitereien in den 3er Teams aufgrund unterschiedlicher Persönlichkeiten. Alles hält die Kamera fest und endlich sieht man auch mal wieder Männer weinen.

Wobei man sagen muss, dass Regisseure eigentlich keine Drehbücher schreiben. Aber egal.

Während Schlafentzug von der UNO als Folter bezeichnet wird, kann sowas – entsprechend präsentiert – auch Unterhaltung genannt werden, ich persönlich würde jedoch eher zum Begriff Folter tendieren. Was wohl für Ergebnisse erziehlt würden, wenn ein Daniel Küblböck Regisseur wäre? (Die wahrscheinliche Antwort darauf ist seit kurzem auf DVD erhältlich. Die Rezensionen bitte unbedingt durchlesen!)

Aber dieser wurde auch vom Publikum gewählt und nicht durch die Fachjury ausgesucht. Vielleicht ist bei On The Log ja alles besser anders. Das werde ich erst dann wissen, wenn ich mir hier von die 2. Folge anschaue. Oder zumindest die letzte Folge.

Da das Projekt schon weiter fortgeschritten ist (Dienstag läuft die letzte der insgesamt 6 Folgen der ersten Staffel), sind beispielweise in der Kategorie „Kurzfilm“ (1 Minute) zu dem Thema Comedy durchaus gelungende Filmchen entstanden: Mein Tipp in der Kategorie Witziges Danger Zone. Aber auch folgende sind gelungen: Professionelles The Big Bad Heist, Tragisches Replication Theory, Überraschendes Love In The Year 2007, Durchschnittliches A Golf Story, Unwitziges File Size, Verwirrendes Wack Alley Cab.

Diese Ergebnisse werten die Show doch etwas auf.

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29.05.2007

X-Files – 2×23 – Soft Light

Posted in X-Files at 10:30 by Fuzz

„Wer mit der Antimatierie spielt, kommt darin um.“, das hat sogar schon meine Oma immer zur mir gesagt. Aber Darsteller von X-Files, haben mit sowas natürlich nichts am Hut.

Dr. Banton von „Polarity Magnetics“ kennt meine Oma definitiv nicht. Nur so läßt es sich erklären, das nach einem kleinen Unfall sein Schatten antimateriell reagiert. Wenn also lebende Dinge (warum nicht auch tote?) in seinen Schatten kommen, machen diese Zip und „fallen“ in den Schatten hinein.

Getrieben von der Angst weitere Unschuldige zu töten, verbringt er seine Zeit auf dem Bahnhof. Das dortige diffuse Dicht (damit die Aliteration über 4 Wörter geht) verhindert den Schattenwurf und damit den Exodus seiner Umgebung. Scully und Mulder spüren ihn mit Hilfe der Videoüberwachung am Bahnhof trotzdem auf und verfolgen ihn anhand des erkannten Logos auf der Jacke zu seinem Arbeitgeber zurück. (Geile Auflösung dieser Kamera, Analog ist doch einfach besser als digital!)

Dead men can’t keep promises

Man erwischt ihn schliesslich, steckt ihn in die Gummizelle, Mulder trifft sich mit Mr.X und will mehr wissen. Dieser will ihm nicht helfen, holt den Gefangenen in einer Nacht-und-Stromausfall-Aktion ab. Das geht jedoch schief und so ist Dr. Banton wieder auf der Flucht. Es zieht ihn natürlich wieder in sein Labor, damit er seine Experimente korrigieren kann.

Aber das ändert nichts daran, dass er am Ende gefasst wird und den Rest seines Lebens als Laborratte für $GEHEIMORGANISATION verbringen darf.

Wieder eine Folge mit emotionalem Touch. Die bearbeitende FBI-Agentin ist eine Ex-Studentin von Scully und kommt während des Falls auch noch um. Eine Massnahme, die getroffen werden mußte, um die dünne Story doch noch auf die 45 Minuten aufzubohren.

Eine eher schwache Folge. Dr. Banton spielt seine Rolle zwar ziemlich gut, aber da hätte man ein wenig mehr draus machen können.

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