12.11.2006
Posted in Sneak Review at 16:34 by Starkiller
Vielen Dank verehrtes Publikum das Sie auch heute Abend wieder eingeschaltet haben, wir hoffen es hat Ihnen genauso gut gefallen wie uns, hier in der Epstacy-Zentrale.
Bleiben Sie jetzt dran für ein Review der Folge, wo wir darüber sprechen möchten, was genau in der Folge eigentlich passiert ist. Es lohnt sich, wie immer. Am Ende der Übertragung können Sie sich sogar Live zu Wort melden, Ihre Meinung ist uns sehr wichtig.
*Jingle aus dem Off*
Willkommen bei Jericho Inside – Ihrer Quelle zu Inside-Informationen!
In der letzten Folge haben sich Jake und Eric ja in eine Nachbarstadt aufgemacht, um dringend benötigte Medizin für ihren sterbenden Vater zu besorgen… nun diese Nachbarstadt ist Rogue River. Kaum an dortigem Krankenhaus angekommen werden sie auch schon beschossen und flüchten ins Gebäude.
Ich habe jetzt eine Überraschung, hier bei mir im Studio ist heute… JJJJJJAAAAKEEEE!
*Tosender Applaus, Jake kommt rein und setzt sich*
Jake, wie schön das du es geschafft hast, willkommen hier bei Epstacy.
Jake: Danke, es ist gut hier zu sein!
Verrat uns doch mal wie das war, ihr steigt aus dem Wagen und auf einmal schlagen überall Kugeln ein.
Jake: Das war furchtbar, wir wollten ja eigentlich nur die Medizin holen damit unser Vater wieder eine Chance hat, aber natülich geht mal wieder alles schief.
Letztendlich habt ihr es ja geschafft, aber wie habt ihr das gemacht?
Jake: Nun, nachdem wir den Schützen überzeugt hatten, das wir keine feindlichen Absichten hatten, war er sogar ganz hilfsbereit, er hat sich sogar zum Ende hin für uns geopfert, als seine ehemaligen Kumpels vorbeikamen und alles zusammenschossen.
Bildeinblendung:

Ja das war wahrlich heroisch. Jake vielen Dank das du für uns Zeit hattest, ich hoffe du besuchst uns noch öfters, viel Glück mit Heather, sie ist wirklich niedlich.
Jake: Danke, alles Gute, macht weiter so!
So, was ist also noch passiert während Jake und Eric unterwegs waren? Gray hatte ja in der letzten Folge schon die Idee, dass man alle Neuen in der Stadt mal genauer unter die Lupe nehmen müsste, daher besucht er in der heutigen Folge auch Robert Zuhause. Wir erinnern uns, Robert lässt sich nicht so recht in die Karten gucken, wer er eigentlich ist oder wo er her kommt und was er früher gemacht hat. Aktuell wissen wir nur, dass er seine Familie darauf gedrillt hat, eine alternative Vergangenheit wiederzugeben, in der er nie weg war und der fürsorgliche Familienvater ist. Gray stellt ihm nun viele Fragen, über seine Vergangenheit und macht selbst davor nicht halt, den kleinen Sohn praktisch zu verhören. Als dann Jimmy, der mit Gray kam, bei einer Untersuchung des Hauses eine FBI-Marke findet, wandelt sich Grays Einstellung ganz schnell und er wird sehr hilfsbereit. Wir wissen natürlich das Robert nicht zum FBI gehört, deswegen war es besonders witzig, dass er Gray sogar noch erklärt, wie man feststellt, ob die Marke echt ist.
So, das war es dann auch schon fast wieder für heute, aber eins möchte Ihnen noch mit auf den Weg geben. Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, bei der Einblendung des Jericho-Logos in jeder Folge erklingt ja dieser Morse-Code. Dies ist in jeder Folge tatsächlich ein anderer. Sollten Sie Morse-Code nicht verstehen können, oder Ihnen ging das bisher immer zu schnell, dann hier eine Liste was bisher gemorst wurde:
1×01 – JERICHO
1×02 -
1×03 – JERICHO THREE
1×04 – HE KNOWS ROB
1×05 – THERE IS A FIRE
1×06 – THE EMP HITS
1×07 – PRAY FOR NYC
1×08 – ROB NOT FBI
Schalten Sie auch beim nächsten Mal wieder ein wenn es heißt: Epstacy – Jericho Inside.
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16.10.2006
Posted in Backstage at 00:00 by Fuzz
Anlässlich des 4-monatigen Jubiläums ein Interview mit den Machern von Epstacy:
Frage: Seit wann macht ihr das Blog schon?
Starkiller: *überleg* Sag mal Fuzz, das war doch damals am 16. Juni in 2006, oder?
Fuzz: Das stimmt. Das erste Posting ist um 19:18 abgesetzt worden. Ich war so aufgeregt, daß ich zweimal Insulin spritzen mußte.
Frage: Das sind ja jetzt genau vier Monate. Das habt ihr ja bestimmt schon viel erlebt.
Starkiller: Aber Hallo, seit dem ist ja soviel passiert, ich mein, damals hatten wir ja eigentlich nur eine Idee und kein Konzept. Wenn ich bedenke wie jung ich damals noch war…
Fuzz: Wir wollte einfach wild über unsere Serien berichten. Es gab ja damals nichts. Als deutscher Fernsehzuschauer wird man ja nicht verwöhnt, was gute Serien angeht. Da hat sich seit meiner Jugend eigentlich nicht geändert. Der erste schlimme Moment in meinem Leben war Sprung von Fonzie aus der Serien “Happy Days” über den Hai gewesen. Da hatte ich eine solche Angst. Daraus entstand sogar das geflügelte Wort “Jumping The Shark“.
Frage: Wie seid ihr zu diesem Blog gekommen?
Starkiller: hmm wie war das damals noch, ich glaub es hat alles mit den X-Files angefangen, aber das soll Fuzz besser selber erzählen.
Fuzz: Ich bin halt vor ca. einem Monat endlich 14 geworden und konnte mir die erste Staffel der X-Files kaufen. Also endlich hatte ich die Chance, die Serie so zu erleben, wie sie eigentlich gedacht war. In der richtigen Reihenfolge, mit den Originaltiteln und den Origiginalstimmen der Schauspieler. Das war schon ein besonderer Moment gewesen.
Frage: Da habt ihr bestimmt viele Höhen und Tiefen erlebt. Erzählt doch mal ein wenig… Was war die beste Serie gewesen, die ihr je rezensiert habt?
Starkiller: Ja Höhen und Tiefen gehören dazu, ich glaube das haben wir auch damals bei der Gründung schon verstanden. Wir haben nie nur unsere absoluten Lieblinge geblogt. Es heißt ja auch: “Den ohne das Saure ist das Süße nicht so süß!” Aber jetzt einen Favoriten zu benennen ist schwierig, aber ich glaube über all die Zeit hatte ich bei Doctor Who am meisten Spass.
Fuzz: Der beste Moment war die Erstausstrahlung der Lindenstrasse gewesen. Endlich wurde das Niveau im deutschen Fernsehen dauerhaft gesenkt und man konnte ohne Probleme den Fernseher dauerhaft auslassen. Der schlechteste Moment war sicherlich die Einstellung von Family Guy gewesen. Aber das geht – dank der von uns organisierten – Fanproteste weiter. Und Family Guy ist sicherlich eine der besten von mir renzensierten Serien. Leider sind die Rezensionen damals bei der Wiedervereinigung von Deutschland von einer mir nicht bekannten Söldnergruppe beschlagnahmt worden.
Frage: Kanntet ihr euch eigentlich schon vor vorher?
Starkiller: Ich kann mich noch genau dran erinnern. Das war damals auf einem Furcon gewesen. Fuzz kam glaub ich als streunender Hamster und ich als Schlange. Rückblickend war das natürlich eine ziemlich dumme Entscheidung von mir, da Schlangen kein Fell haben, aber trotzdem hatte ich Fuzz direkt zum Fressen gern. Ich habe noch Wochen später immer wieder Haarbälle ausgespuckt.
Fuzz: Ich kann mich noch genau dran erinnern. Das war doch bei dieser Krabbelgruppenkoksparty gewesen. Da lag also diese Line und wir haben voll zufällig bei einer Seite angefangen und sind dann in der Mitte mit unseren Köpfen zusammengedonnert. Das hat gerumst und dabei hatten wir schon so einen Schädel gehabt. Wir haben uns aber sofort gut verstanden, da wir ja auch total dicht waren. Als das Koks aufhörte zu wirken und nur noch das Heroin durch unsere Adern floß, haben wir uns immer noch gut verstanden. Wahre Männerfreundschaft eben!
Frage: Wie geht ihr mit dem Rummel um. Ihr seid ja jetzt berühmt und werdet bestimmt überall erkannt.
Starkiller: Ja das kommt natürlich vor, ich bekomme Angebote von Frauen die sich vorher nie für mich interessiert hätten und bekomme oftmals viele tolle Dinge von Firmen geschickt die dann hoffen das ich damit gesehen werde. Davon kann man schon recht gut leben. Aber Ruhm ist nicht immer nur Spass, ich glaube die schwerste Entscheidung was dies betrifft war damals als wir uns entschieden haben bei unseren Wurzeln zu bleiben und nicht zum Fernsehen zu gehen. Ich gebe zu, einige Sender hatten schon recht verlockende Angebote.
Fuzz: Also das sind schon einige gute Angebote gekommen. Frau Merkel wollte mich schon als Spindoktor anstellen, aber das hab’ ich abgelehnt. Dafür bin ich zu unpolitisch. Die machen ja eh was sie wollen und ändern kann man auch nichts.
Frage: Was hat sich seitdem geändert?
Starkiller: Oh das ist einfach, ganz klar der Sex, seit damals ist er einfach viel besser und facettenreicher!
Fuzz: Also die Nächte sind einfach unheimlich geworden. Ich mußte vor meinem Bett schon einen Kondomautomaten installieren. Außerdem gibt es noch einen zweiten Automaten, wo die Mädels so Nummern ziehen müssen. Ich bin bis Nummer 3819 schon ausgebucht, aber mehr als 3 schaffe ich pro Nacht einfach nicht. Da hilft leider auch kein Sellerie. Aber mal im Ernst, die Groupies sind schon ein wenig lästig. Ich kann noch nicht mal ein Brötchen kaufen gehen, ohne das ich belästigt werde. Entweder will der Bettler Geld haben oder ich soll Tierschützern helfen Fischotter zu retten. Normaler Alltag ist eigentlich nicht mehr möglich.
Frage: Habt ihr alles erreicht, was ihr euch vorgenommen habt?
Starkiller: Nein, das wird nie passieren, sonst gäbe es ja keine Motivation mehr weiter zu machen. Auch wenn wir nach dieser langen Zeit so unendlich viel erreicht haben, es gibt immer wieder neue Dinge die wir ausprobieren wollen.
Fuzz: Wir wollten unbedingt noch Rezensionen von Pornoserien machen. Ich denke da zum Beispiel an “Road Trip” oder auch “Ass Worship”. Von letzterem war die 2. Staffel ganz gut gewesen. Auch denken wir daran uns diverse Homeshopping-Staffeln zu besorgen und darüber zu schreiben. Da lauern ungeahnte potentielle filmische Leistungen auf uns. Das wird bestimmt spannend.
Frage: Gibt es etwas das ihr ändern wollt?
Starkiller: Nun, ich denke der Erfolg spricht für sich, das Konzept hat sich bewährt, aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, ändern wir uns so wieso ständig.
Fuzz: “Tradition ist die Illusion der Permanenz”, sagt schon Woody Allen und besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken. Wir ändern erst dann etwas, wenn wir etwas ändern.
Frage: Gibt es noch etwas das ihr den Fans sagen wollt?
Starkiller: Ja, ich möchte das jeder weiß das wir euch lieben, ihr habt uns dahin gebracht wo wir heute sind, das wäre ohne euch nicht möglich gewesen. Ich trinke darauf das noch viele Jahre folgen mögen.
Fuzz: Ich danke für die zahlreichen Geschenke, die ich bekommen habe. Also das kleine schwarze Ding war wirklich sehr gut gewesen. Vielen Dank, B. aus K. Unsere Fans sind einfach die besten. Manchmal treibe ich mich in meinen eigenen Fan-Foren rum und lese ein wenig, was die Leute so über uns schreiben. Das ist wirklich unglaublich. Einige kennen uns schon seit Jahrzehnten.
Wir danken für das Gespräch
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