05.11.2006
Posted in Sneak Review at 10:13 by Fuzz
Alle Folgen, die Ende Oktober in Amerika laufen, müssen irgendwie Kürbisse in inflationärer Anzahl benutzen. Ich hätte also vorgewarnt sein müssen. Apropos Vorwarnung, die aktuelle Vorhersage für die 1×07 lautete “Ist Jericho schon gesprungen? Ist irgendwie schlecht geworden.”
Es wird sich zeigen, ob ich mich dieser Meinung anschliessen werde.
In der Tat passiert diesmal nicht so viel, aber auch Kleinigkeiten können interessant sein.
Die Ladenbesitzerin Gracie Leigh zeigt ihr wahres Gesicht: Die aus dem Zug geklauten Lebensmittel verkauft sie, obwohl sie nichts dafür bezahlt hat, an die Einwohner weiter. Da diese kein Geld mehr haben, nimmt sie alte Schmuckstücke und Anitquitäten in Zahlung.
Jake führt Verhandlungen mit der Vergangenheit und versucht so die nun schon 2x geklauten Lebensmittel in die Hand zu bekommen. Außerdem wird er endlich mal geküsst. Das hatte er auch dringend nötig. (Damit steht das erste Liebespaar der Serie nach Begin der neuen Zeitrechnung fest.)

Einer der Suchtrupps kommt zurück und berichtet von Straßenblockaden und einem Ort, der besonders schwer vom Fallout getroffen worden ist.
Mayor Johnston Green geht es weiterhin sehr schlecht und so machen sich Jake und Eric auf in die nächste Stadt um medizinischen Nachschub zu holen. Das sind nur 90 Meilen, aber das Land steckt voller Überraschungen und Straßensperren. Zurück bleibt der paranoide Gray Anderson, der sich jetzt schon Sorgen um die zugezogenenen Familien macht und überlegt, ob man diese Leute nicht mal “überprüfen” sollte. Das kann ja heiter werden.
Insgesamt eine etwas ruhiger Folge, was ich nicht schlecht finde. Durch den Ausflug von Jake und Eric sind (meiner Meinung nach) die Grundsteine für weitere spannendere Folgen gelegt. Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen um zu sehen, wie die Welt außerhalb von Jericho wohl aussieht.
PS: Die Ratings der Serie sind ebenfalls im Netz zu finden.
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kuss
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29.10.2006
Posted in Sneak Review at 10:24 by Fuzz
Jetzt geht Jericho aber ans Eingemachte. Ich weiß nicht genau wieviel Zeit seit der ersten Folge vergangen ist, aber in der heutigen Folge gibt es einen Sprung von 2 Wochen.
So langsam macht sich das Team der Drehbuchautoren Gedanken um die langfristige Veränderung, denn die Stadt hat seit knapp 3 Wochen keinen Lebensmittelvorräte mehr erhalten. Die ersten Konflikte steigen auf:
Die Kornfelder sind von Schädlingen befallen, die Ladenbesitzerin möchte als Gegenleistung für ihre Pestizide 50% aus dem Einnahmen beim Verkauf des Korns haben. Der Deal platzt, aber nachher sind die Pestizide aus dem Laden verschwunden, was natürlich weiter Zwietracht säht.
Das ist auch der Grund warum Jericho in Jericho spielt und nicht New York heißt und in New York spielt. Letzteres wäre wahrscheinlich auch direkt Primärziel gewesen und nicht nur, weil da die UN ihren Hauptsitz hat. Aber in New York könnte man diese Art von Story nicht bringen, weil man dort einfach die nachbarschaftliche Wärme nicht rüberbringen könnte. Dort würde sofort das Chaos ausbrechen und die Leute würden (noch während der Pilz aufsteigt) mit dem Plündern anfangen.
Aber in einer Kleinstadt mit einem Anteil von Selbstversorgern kann man den Plot jetzt in die dritte Woche drücken, ohne das man sich mit Mistgabeln bewirft oder sich gegenseitig mit der Axt tothaut.
Und so wendet sich Jericho von dem eigentlichem Ereignis ab und man befasst sich mehr mit den dabei entstandenen Problem.
Ich selber fand das etwas schwach, weil man so wenig neues erfahren hat. Es findet in dieser Folge zwar ein EMP statt und die Handys sind nur kaputtes Spielzeug, aber man erfährt nicht warum und wieso und weshalb.

Deshalb nur Guckbar. Der Punktabzug kommt daher zustande, da ich ungerne Serien schaue, die nach dem Lost Prinzip aufgebaut sind: Man schaut die 1. Staffel und es gibt immer nur noch mehr Rätsel.
Ich bin leider ungeduldig und fühle mich hingehalten.
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23.10.2006
Posted in Sneak Review at 10:11 by Fuzz
Der Titel läßt natürlich vermuten, dass jetzt wieder (nach dem Nuke) ein externes Ereignis stattfindet. Die Folge ist noch keine 5 Minuten dran, als auf einmal der Strom wieder angeht und die Telefone anfangen zu klingeln. (Eine gespenstische Szene!)
Am anderen Ende ist eine Bandansage der Homeland Security, die sich dazu herabläßt ein paar Floskeln von sich zu geben. Informationen oder Hinweise sind der Ansage allerdings nicht zu entnehmen.
Man vermutet, dass der Plan so aussieht: Restore power, communication und
then transportation. Anschliessend wird bestimmt alles gut. Nachdem der Strom wieder da ist, versucht man auf viele Wege zu kommunizieren: Handy, Telefon und Internet. Internet ist natürlich eine total gute Idee, da das ja schließlich einen Atomkrieg überleben sollte. Leider hat sich der DNS aber vom Acker gemacht und so probiert man es mit einer direkt IP-Eingabe im Internet Explorer: ‘#27.758.304.001′.
Aber diese tut es natürlich nicht und das liegt nicht nur am ‘#’. Als es dann auf einmal geht, bekommt man jedoch nur einen Standardscreen “Emergency Alert System” zu sehen, den man jedoch schon vom Fernseher her kennt.
Aber jetzt wo Strom da ist, kann man sich natürlich wieder wichtigen Dinge widmen: Duschen oder Staubsaugen zum Beispiel. Aber Strom hat nicht nur Vorteile: durch die Überladung einer Stromleitung gerät die Bibliothek in Brand.
Dann wird es allerdings richtig geekig. Unser mysteriöser Freund Rod Hawkins setzt sich mit einer Satelitenschlüssel in den Garten und macht Dinge. Ich würde meine 4 Arme und meine 6 Tentakeln dafür geben um zu wissen, was der da macht und welche Rolle er spielt bzw. noch spielen wird. Sein Treiben im Garten bleibt allerdings diesmal nicht unbemerkt, denn er wird zufällig von Jake bemerkt.

Insgesamt wieder mal eine sehr spannende Folge. Geschickt werden die zwischenmenschlichen und katastrophischen Threads am Ende in der Kneipe zusammen geführt. Gefesselt von der ersten bis zur letzten Minute. DANKE!
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15.10.2006
Posted in Sneak Review at 21:40 by Fuzz
Jericho bleibt tatsächlich gut, die Lage wird konstant schlimmer und die Konflikte werden stärker. In der Klinik geht das Benzin aus und mit der Stromversorgung steht und fällt die Notversorgung der Patienten. Also muss Benzin organisiert werden.
Außerdem wird ein gewisser Victor in der Stadt aufgegriffen. Er ist verstrahlt worden und siecht in der Klinik vor sich hin. Auch hier spielt der mysteriöse Robert Hawkins wieder eine Rolle: Er würde gerne das “Verhör” alleine führen. Jake begleitet ihn trotzdem, aber Robert bekommt dennoch die Chance für ein Gespräch unter 4 Augen. Victor berichtet, dass es einen Verräter gibt. Allerdings geht er nicht in die Details oder er spricht so undeutlich, dass mein Englisch an dieser Stelle versagt hat.
Aber Robert wird noch seltsamer: man sieht ihn, wie er seine Familie eine auswendig gelernte Vergangenheit abfragt: Wo bist du zur Schule gegangen? Wie ist deine Mutter gestorben? Ich habe – ehrlich gesagt – überhaupt keine Ahnung, was dahinter steckt. Das er irgendeine Art von Doppelleben führt, ist mir schon klar, aber bei den Details habe ich überhaupt keine Ideen.
Ganz besonders gänsehäutig war die Schlußszene in der Kirche, die gekoppelt mit der Entdeckung der toten Camper abläuft. Wirklich sehr gruselig.
Es tut mir wirklich leid, dass das Epstacy Tag hier jetzt ständig vergeben wird, aber es geht hier einfach nicht anders.
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09.10.2006
Posted in Sneak Review at 22:22 by Fuzz
Vielen Dank CBS. Sie haben meinen Ruf gehört und lassen es nun ein wenig langsamer angehen. Mein Arzt hat mir schon dringend von weiteren Folgen abgeraten.
Nachdem die ersten beiden Folgen sehr spannend waren, geht es in dieser Folge etwas “gemütlicher” zu. Das ist allerdings nicht mit dem Wort “langweilig” zu verwechseln.
Das Augenmerk liegt jetzt jedoch auf den kleineren menschlichen Tragödien und nicht so sehr auf Action. Man wartet also in den verschiedenen Schutzräumen auf das Ende des Regens und dann wagt man sich mit dem Geigerzähler nach draußen.
Auch diesmal fällt mir die sehr positive Musik auf. Wo andere Serien Worte walten lassen, werden hier einfach nur “stille” Szenen mit Musik untermalt, die die aktuelle Atmosphäre wesentlich besser rüberkommen lassen als eine Flut von Bildern und oder Worten. Ich bin begeistert.
Ingesamt eine wirklich sehr gute Folge.
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02.10.2006
Posted in Sneak Review at 22:24 by Fuzz
Die 2. Folge von Jericho war die Offenbarung der amerikanischen Serienkultur. Gerichtet war sie an die ganze Welt. Diese Folge hat einfach alles, was ein Tatort oder ein Bayer auf Rügen nie hatte und auch wahrscheinlich nie haben wird.
Mit geradezu einer elfenhaften Zauberhaftigkeit springt dieser junge Hüpfer mit seiner zweiten Folge direkt über den Sehnerv, an meinem Großhirn vorbei und knallt im Hypothalamus einfach so in meine Sinne rein. Man könnte auch sagen: Ich bin verliebt. Meine Sinne sind verwirrt und weiß nicht so genau ob ich lachen oder weinen soll, aber es ist wunderbar.
Diese 2 Folgen sind einfach so gut, da kommt nichts Deutsches ran. Es geht einfach nicht. Da liegen soviele Welten dazwischen, man ist doch immer wieder auf das Neue erstaunt.
Da werden also mit einer Leichtigkeit 3-4 Handungsfäden durch die Handlung getrieben, als wäre die Folge nur 44 Minuten lang. Man hat das Gefühl, der Film müßte einfach schneller ablaufen, weil man die Handlung kaum noch abwarten kann. Nicht weil sie langweilig ist, sondern weil sie aufregend neu und anders ist. Nicht unerwartet aber trotzdem spannend anzuschauen, lechzt man nach dem Handlungsfortgang.
Zum Glück ist die Spannungskurve nur 44 Minuten lang. Mehr kann man dem geschundenem Körper auch nicht zumuten. In einer geistigen Fröstelszene, die an sehr wenig Grad Kelvin leidet, wird gezeigt, wie groß das Ausmass der Katostrophe eigentlich ist. Ohne optische Grausamkeit wird einem jedoch eiskalt gezeigt, wieviele Menschen wohl gestorben sind.
Hut ab vor dieser zweiten Folge.
Deshalb: Epstacy für diese Folge
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21.09.2006
Posted in Sneak Review at 21:52 by Fuzz
Booooooooom…
Wie bereits angekündigt lief gestern abend der Pilot von Jericho über den Bildschirm und ich saß davor. Skeet Ulrich spielt Jake Green, der nach einer Abwesenheit von 5 Jahren wieder in seiner Heimatstadt Jericho in Kansas auftaucht. Mit den Gründen dafür rückt er aber nicht so recht raus, was den Zuschauer natürlich noch neugieriger macht.
Jedenfalls trifft er viele Bekannte und seine Familie will er auch besuchen. Die Besprechung mit dieser läuft allerdings nicht so gut (bzw. wie geplant) und er macht sich schon wieder auf den Weg aus der Stadt. Allerdings sieht er dann in der Ferne einen Atompilz aufsteigen und wird blöderweise in einen Autounfall verwickelt… (Schau auf die Straße, JUNGE!)
Es war anders, als ich es mir vorgestellt habe. (Normalerweise hört man das immer über den ersten Sex und auch der Pilot macht hier keine Ausnahme.) Vieles hat mir gefallen, der Hauptdarsteller ist zum Beispiel kein Überflieger, sondern einfach der nette Junge von nebenan.
Die Atombombe explodiert erstaunlich leise, was hier durchaus einen Anlass zur physikalischen Diskussion bieten kann. Ich fand die “fehlende” Lautstärke als filmisches Mittel ziemlich gut eingesetzt. Es gibt in der Stadt auch keine Druckwelle, keine Feuerwand und auch keine verglühenden Kinder auf Spielplätzen. So leise wie die Explosion sind auch die Probleme: ein verunglückter Schulbus voller ruhiger und nicht nervender (Danke Drehbuchschreiber) Kinder und eine sehr berührende Erste Hilfe Szene.
Aber es gibt auch nicht nur Positives zu berichten: Die Stromausfälle und den Zusammenbruch des Handynetzes verzeihe ich ja noch, der Schulbus mit den kleinen Kindern geht auch gerade noch so. Der Gefangentransporter, dessen Insassen uns bestimmt in späteren Folgen auf Trab halten werden, fand ich jedoch etwas übertrieben.
Alles in allem durchaus unterhaltsam: Guckbar mit Tendenz zu Empfehlenswert.
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17.09.2006
Posted in Sneak Review at 19:03 by Fuzz
Am Mittwoch startet CBS eine neue Serie namens Jericho. Der Hauptdarsteller Jake Green (gespielt von Skeet Ulrich) kommt aus dem Krieg zurück und trifft in seiner alten Heimatstadt auf alte und neue Freunde… blablabla…
Leider explodiert in der Nähe von Jericho eine Atombombe und die Bewohner sind etwas ratlos. Man hat nicht direkt mit der Strahlung oder der Verwüstung zu tun (das würde die Serie auch zu teuer machen), sondern man sieht es nur und der Strom fällt aus. Man fragt sich natürlich, was da passiert und warum? Wird es noch mehr Bomben geben?
Atombomben in Serien sind ja nichts neues (“24″), durch die Post-9/11-Ära wird sie jedoch filmisch wieder interessant. Ich wette, dass das T-Wort in der ersten Folge fallen wird, sofern die Bombe in dieser Folge vorkommt.
Der Trailer läßt vermuten, dass das Dorf abgeschnitten ist und man deshalb nicht so genau weiß, was vorgefallen ist. Zwei Ideen fallen mir ein: Wie lange läßt sich die informationelle Isolation einer Kleinstadt aufrecht erhalten? (Stromgenerator, Satelitenfernsehen und Internet werfe ich mal als Stichwort in den Raum.) Oder die Serie spielt innerhalb einer kurzen Zeit, wie das schon erwähnte “24″.
Ehrlich gesagt, sah der Trailer nämlich nicht so spannend aus. Aber bald werden wir bestimmt mehr wissen!
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