27.08.2007
Posted in Sneak Review at 23:42 by Fuzz
Woah, das ging schnell. IT Crowd (Epstacy berichtete mehrfach über die aufkeimende 2. Staffel) hat mit der ersten Folge der 2. Staffel mal ganz locker den Hai übersprungen.
Die Folge The Work Outing mit der laufenden Nummer 7 dürfte wohl einen (Negativ-)Rekord darstellen.
Was passiert?
Die 3 IT-ler werden von einem Arbeitskollegen auf ein Theaterstück aufmerksam gemacht. Man verabredet sich also zu viert dorthin zu gehen und sich das Stück anzuschauen.
Das Stück namens “Gay” handelt von Schwulen Typen, die singend ihr Schicksal erzählen. Man glaubt es kaum.
Roy benutzt die Behindertentoilette und verwechselt die Spülung mit dem Notfallknopf und verbringt den Rest der Folge im Rollstuhl, da er eine Ausrede für das Benutzen der Toilette braucht.
Moss dagegen nimmt die Arbeitgebertoilette in Anspruch und wird so zum tollpatschigen Barkeeper bei der After-Show-Party befördert.
Warum wird hier über den Hai gesprungen?
Knappe 6 der ca. 25 Minuten gehen für die Szenerie im Theater drauf, bei angenommer Gleichverteilung der Witze sind hier also fast 75% IT-fremde Gags zu finden, da man IT-Gags eben schlecht im Theater machen kann.
Nur knapp ein Viertel der Folge spielt im Keller des Bürogebäudes und hat aber auch dort nur entfernt mit IT zu tun. War das alles, was den Drehbuchschreibern eingefallen ist?
Ist die Luft nach 6 Folgen schon draußen?
Hat es jemand gesehen? Fand es jemand gut? Ich fand es mäßig! (Andere) Meinungen bitte in die Kommentare.
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14.01.2007
Posted in Sneak Review at 10:39 by Starkiller
Die Wahrheit ist eine sehr doppelseitige Sache, zum einen kann sie das einzige sein das man noch hat und das einen an der Realität festhalten lässt, zum anderen kann sie aber auch scharf wie ein Schwert sein und sehr verletzend sein.
Diese Metapher passt dann auch gleich ganz wunderbar in doppelter Weise zu dieser Folge (*gasp* welch Zufall), den hier geht es hauptsächlich darum, das jeder Geheimnisse hat, die er vor anderen zu verheimlichen versucht. Da wäre z.B. Lois die wissen will ob ihr Boyfriend nicht vielleicht doch ‘The Green Arrow’ ist, Lana die verzweifelt die Wahrheit über Clark wissen will, bevor sie Lex heiratet, oder auch eine Reporterin die einfach alles wissen will – Und da sie sich in Wasser verwandeln kann, hat sie da sogar gute Chancen.
Die jeweiligen Gegenparteien versuchen natürlich ihre Geheimnisse zu beschützen, vornehmlich wieder um andere zu beschützen…eine einzige große Tragödie…
Die andere Seite zu meiner Metapher ist, das ich erkannt habe das die Serie Smallville, die ich so sehr schätze, mehr und mehr zu einer Soap verkommt. Das ist ein Schwert an dem ich mich wirklich verletzt habe – Ich mag Smallville wirklich gerne, ich mag Clark dabei zusehen, wie er langsam seine Fähigkeiten entdeckt, wie er Autos durch Gegend wirft und unschuldige Menschen rettet, aber es fühlt sich mehr und mehr an, als würde ich Beverly Hills 90210 gucken. Das die Reporterin von Tori Spelling gespielt wurde, hat dabei nicht gerade geholfen. (Ausserdem sah sie so aufgequollen aus, als wäre sie tablettenabhängig)
Ich hoffe inständig, das diese ganzen Soap-einlagen bald wieder aufhören und Smallville zu der Qualität der ersten Staffeln zurück kehrt, wahrscheinlich hoffe ich da aber vergeblich, da ich in meinem Alter wohl nicht mehr zur angepeilten Zielgruppe gehöre.
Wie seht ihr das, verkommt Smallville langsam zu einer Schnulze, oder ist da noch Hoffnung?
Dazu als Pausenlektüre noch was die Leute bei www.jumpingtheshark.com über Smallville zu sagen haben: Smallville bei JTK
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03.01.2007
Posted in Sneak Review at 10:17 by Starkiller
Ich schrieb ja kürzlich schon über die erste Staffel von CSI, und dank einiger Urlaubstage habe ich mittlerweile fleißig weiter geguckt.
Ich bin nun in der fünften Staffel angekommen und wollte mal einen weiteren Zwischenstand geben.
Im Verlauf nach der ersten Staffel gefiel mir ziemlich gut, dass die Charaktere weiterhin ausgebaut wurden und das der technische Bezug der Serie nicht abgenommen hat. Ich bin ein großer Fan von Arthur Conan Doyle und seiner Figur des Sherlock Holmes. Holmes ist für 2 Dinge bemerkenswert: Zum einen ging er jeden Fall mit einer makellosen Logik an, zum anderen fußten seine Schlussfolgerungen, weit häufiger auf Indizienbeweisen als auf Augenzeugenberichten. Recht häufig finden man solche Herangehensweisen auch bei CSI und man möchte vor sich hinmurmeln:
“Hat man das Unmögliche eliminiert, so muss, was übrig bleibt, mag es noch so unwahrscheinlich erscheinen, die Wahrheit sein”
Das mochte ich sehr an CSI, das hier die Wahrheit mit Logik und Methodologie gefunden wird, und nicht durch wilde Verfolgungsjagden und das verprügeln von kleinen Ganstern. Aber bei der Folge 5×09 hatte ich dann aber doch stark das Gefühl das CSI über den Hai gesprungen ist. In dieser Folge wird, für mich aus plottechnischen Gründen nicht ersichtlich, das Team aufgebrochen und auf mehrere Schichten verteilt. Und auch wenn “breaking up the team” bei www.jumptheshark.com für CSI nur auf Platz 9 gevotet ist, das ist für mich eigentlich praktisch schon ein Todesurteil. Zwar arbeiten alle noch irgendwie zusammen, es ist also nicht so als wollte jetzt jemand dringend heraus-gecastet werden, aber es ist doch nicht mehr das selbe, wer mir das also bitte erklären kann, möge vortreten.
Ich werde sicherlich noch die fünfte Staffel zuende gucken, um mir die Folge am Ende der Staffel anzuschauen, bei welche Tarantino die Regie hatte, aber danach bin ich vermutlich kuriert, zumindest sage ich das jetzt.
Wie habt ihr diesen Einschnitt empfunden?
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