04.12.2006

40 Things^W^WContinuity (fiction)

Posted in Props, Plots and People at 10:39 by Fuzz

Eigentlich wollte ich ja einen Artikel über den Telepolis Artikel “Kinowunder” schreiben. Dort werden Gesetze aufgezeigt, die für Filmhelden gelten. Eigentlich werden nur Klischees aufgezählt, aber das kann ja durchaus auch Unterhaltungswert haben. Der Artikel selber bezieht sich jedoch nur auf eine Liste namens 40 Things That Only Happen in Movies aus dem Internet. Beispiel?

It is always possible to find a parking spot directly outside or opposite the building you are visiting.

Da war auch schon mein Déjà-vu. Der Rest klang auch vertraut. Und Google hat ein viel besseres Gedächtnis als ich: Results 1 – 10 of about 470,000…

Also kann ich darüber nicht schreiben, weil zu langweilig und zu alt.

Einen Meta-Artikel will ich auch nicht schreiben, also schreibe – angeregt durch useren User Markus W.” – etwas über Plotholes in Serien. Interessant fand ich dazu den Artikel bei der Wikipedia: “Dealing with errors” (unter dem Stichwort: “Continuity (fiction)“):

When continuity mistakes have been made, explanations are often proposed by either writers or fans to smooth over discrepancies. Fans sometimes make up explanations for such errors that may or may not be integrated into canon; this is known as fanwanking. Often when a fan does not agree with one of the events in a story (such as the death of a favorite character), he or she decides to simply ignore that the event ever happened. Discarding all existing continuity and starting from scratch is known as rebooting. A less extreme literary technique that erases one episode is called the reset button.

Discrepancies in past continuity are sometimes made deliberately; this is known as retconning.

Blöd, dass hier nur alle Stichwörter so schön versammelt sind. Ich hätte es nicht schöner schreiben können. Jetzt fällt mir nichts mehr ein, abgesehen davon, dass es jetzt doch ein Meta-Artikel geworden ist.

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17.10.2006

Heroes – 1×03 – One Giant Leap

Posted in Sneak Review at 10:47 by Fuzz

Spiegel Online hat meine Meinung bestätigt. Ich bin ein guter Zuschauer, weil ich eine Serie schaue, die von meinen Haus und Hof Magazin für gut befunden worden ist. SPON übertitelt den Artikel mit:

X-Men für die Postmoderne

Das sind natürlich Überschriften mit denen dieses Blog nicht mithalten kann. Ich bringe es nur auf “LSD für die Sinne” oder “Popcorn für’s Heimkino”. Klassisch könnte man es auch einfach “gute Unterhaltung” nenne, aber das klingt so konversativ. Aber ich schweife ab: Die dritte Folge geht natürlich nahtlos weiter, wieder werden mühelos 4-5 Threads miteinander verwoben und am Ende fragt man sich, warum nicht jede Serie so sein kann. Auch sieht man nun erstmal einen der bösen Jungs kennen (Anti-Heroes).

Aber natürlich kommen die Charakter sich wieder ein wenig Stück näher, schließlich geht es ja um das große Ziel.

Was ich persönlich ein wenig anstrengend finde, ist dieses Evolutionsgequatsche. Meiner Meinung nach dient das nur dazu, uns alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen. An altem Wein ist aber im Prinzip nichts auszusetzen. Man sollte sich halt vor Augen führen, dass es hier schon um Superhelden geht. Im Gegensatz zu klassischen Superhelden sind die Fähigkeiten bei Heroes aber auf mehrere Personen verteilt. Niemand kann alles, sondern alle können zusammen alles.

Heroes geht – wie in dem angesprochenem Artikel – noch einen Schritt weiter und verwebt sich mit der Realität. Das in der Serie auftauchende Comic “9th wonders” gibt es auch im Web zu sehen. Die süße 18-jährige Cheerleaderin namens Hayden Panettiere (deren IMDB-Eintrag 39 Einträge umfaßt (ihren ersten Auftritt hatte sie mit 5 Jahren)) hat sogar eine MySpace Seite unter dem Namen ihres Seriencharakters. (Dort werden dann auch entsprechende Kommentare gespostet, die sich auf ihr Schicksal bei Heros beziehen. Sogar einer der Nebencharakter meldet sich dort zu Wort.) Und wenn sie dort schreibt, dass einer ihrer Lieblingsfilme Bring It On ist, dann wundert das nicht: Sie hat da schließlich selber mitgespielt.

Da wird ordentlich mit den Realitäten gespielt, weil das die Fans bindet, die natürlich an allen kleinen Details interessiert sind. Lost probiert das auch gerade durch. De-bug hatte da vor kurzem einen super Artikel mit dem Title “Die Lost Experience/Eine Serie verlässt das Fernsehen” (alternativ im Google-Cache!).

Das soll aber nichts heißen. Gutes Popcorn ist immer noch gutes Popcorn, auch wenn es “nur” gutes Popcorn ist. Deshalb auch weiterhin Epstacy für diese Folge und Serie.

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