18.06.2007

Suchbild des Tages

Posted in Weißes Rauschen at 10:01 by Fuzz

Heute mal die Frage des Tages. Bitte mal auf folgenden Screenshot des Kurzfilms „Getta Rhoom“ starren, der im Rahmen von On The Lot entstanden ist.

on-the-lot-1×04-scrambled-logo.png

Frage 1) Was ist hier auffällig?

Frage 2) Warum ist das so?

PS: Es ist nicht das nicht vorhandene Nummernschild. Und das Bild ist von mir auch nicht modifiziert worden.

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08.06.2007

On The Lot – 1×03 – 18 Directors Compete

Posted in Sneak Review at 10:31 by Fuzz

In aller Kürze: Ich konnte der 3. Folge nicht widerstehen und habe geschaut.

Irgendwie wunderte ich mich schon über die Länge der Folge. 1:30 sollte der Spaß gehen und dabei ist diese Länge so untypisch für Epstacy. Es war auch, in der Tat keine normale „Folge“, sondern eine volle Samstag Abend Show, bei der die Kurzfilme der Kandidaten vorgestellt wurden.

Natürlich muss die (heisse) Moderatorin Adrianna Costa (IMDB, Google-Images) zu jedem die Telefonnummern vorlesen, die SMS Nummern usw… usw… Zusätzlich zu der üblichen Small-Talk Frage. Die 3 Jurymitglieder werden natürlich auch immer gefragt und das kostet natürlich Zeit. Als MTV-Kind sind mir Samstags-Abends-Shows tendenziell eher zu lang.

on-the-lot-1×03-adrianna-costa.png

Dazu kommt noch, das ich alle Kurzfilme schon gesehen habe, weil die schon im Internet stehen und ich natürlich wieder hinterherhinke. Okay, das ist meine Schuld. Aber damit sinkt das Format trotzdem auch wieder auf guckbar.

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On The Lot – 1×02 – Auditions #2

Posted in Sneak Review at 09:36 by Fuzz

Okay, ich kann es nicht mehr leugnen. Ich finde das Format gut. Es ist spassig, witzig und unterhaltsam. Wenn man davon absieht, dass natürlich nicht jeder glücklich aus der Show geht bzw. gehen kann. Aber so ist das bei Reality-Formaten eben. „Friss oder stirb“ steht bestimmt auch irgendwo auf Seite 9 des 20-seitigen Vertrags.

In dieser Folge geht der Stress weiter. Nach einer schlaflosen Nacht für das Ausdenken eines Skriptes, folgt nun Teil 2 der 24h, wo die 3er Teams einen Film komplett schreiben, drehen, schneiden und vertonen müssen. Wer auch nur annähernd was vom Filmen versteht, weiß, dass das nicht einfach ist.

Die On The Log-Crew konzentriert sich dabei ganz geschickt auf wenige Teams:

  • Dort wo es kracht, ist es für den Zuschauer interessanter.
  • Im Gegenzug: dort, wo Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, ist es langweilig
  • Man kann nicht alle zeigen. Dafür reicht kaum die Zeit und die Gesichter kann man sich einfach nicht merken. Und so passiert es auch, dass auch Leute rausfliegen, die man kaum gesehen hat.

Ebenso werden auch nicht alle Kurzfilme in vollständiger Länge gezeigt. Besonders beeindruckend war das Team, welches beim Thema „Out Of Time“ sogar mit SFX aufwarten konnte. Teile des Bildes stoppten einfach, während die Akteure sich weiter durch das Bild bewegten. Für einen Kurzfilm in 24h sehr beeindruckend.

Das „Aussortieren“ erfolgt einzeln. Es werden also nicht ganze Teams entfernt, sondern manchmal auch nur einzelne Leute.

Unterhaltsam, bloggenswert, guckbar. Okay, es ist ist Reality-TV, das Aussortieren geht aber schneller und schmerzfreier, als man es zum Beispiel von GNTM (manchmal geschaut) oder DSDS (öfters geschaut) gewohnt ist. Die dort gefühlte Wartezeit ist unerträglich. Wo ist die 3. Folge?

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03.06.2007

On The Lot – 1×01 – Auditions #1

Posted in Sneak Review at 16:47 by Fuzz

Was haben Modells, Sänger, Containerbewohner und Regisseure gemeinsam? Richtig, sie treten alle als Akteure vor der Kamera in Reality-Serien auf. Wer beim letzten Begriff nicht ein leichtes Gehirnzucken verspürt, ist offenbar auf dem aktuellem (amerikanischen) Fernsehstand.

Aus den 12.000 selbsternannenten Regisseure haben es 50 in das öffentliche Auswahlverfahren geschafft. Dort wollen Sie beweisen, dass sie es wert sind, bei DreamWorks arbeiten zu dürfen, den das ist der Preis für den Gewinner. Etwas formaler ausgedrückt steht in in der Wikipedia:

…with the ultimate prize of a million dollar development deal at DreamWorks.

Alle anderen haben ja ihre 15 Minutes Of Shame/Fame, das muss reichen. Aber erst treffen Sie auf die Jury, die aus dem Regisseur Brett Ratner, der Schauspielerin Leia Carrie Fisher und dem Autor Garry Marshall besteht.

Die erste Aufgabe der 50 Leute besteht darin, ein „Pitch“ für eine der folgenden individuell ausgelosten Taglines zu vorzubereiten:

  • A slacker applies to the CIA as joke and is accepted.
  • A man sees his face on the news described as missing or wanted.
  • A mouse is captured by a pharmaceutical company and must plan his escape.
  • A priest meets the women of his dreams before he is to be ordained.
  • A crate bound for a secret military base is delivered to a suburban family.

Die verbleibendenen müssen sich zu 3er Teams zusammenschliessen und innerhalb von 24 Stunden einen Film zu der Idee „Out of time“ drehen. Das ist hart, da man sich erst seit kurzem kennt und man noch völlig übermüdet von der ersten Aufgabe ist.

on-the-lot-1×01-first-round.png

Wie immer geht es eigentlich nicht um die Idee selber, sondern um die kleinen Reibereien, die entstehen. Die „Versager“, die – selbst nach einer ganzen Nacht Breinstorming -, keine Drehbuchideen präsentieren können oder es entstehen kleine Steitereien in den 3er Teams aufgrund unterschiedlicher Persönlichkeiten. Alles hält die Kamera fest und endlich sieht man auch mal wieder Männer weinen.

Wobei man sagen muss, dass Regisseure eigentlich keine Drehbücher schreiben. Aber egal.

Während Schlafentzug von der UNO als Folter bezeichnet wird, kann sowas – entsprechend präsentiert – auch Unterhaltung genannt werden, ich persönlich würde jedoch eher zum Begriff Folter tendieren. Was wohl für Ergebnisse erziehlt würden, wenn ein Daniel Küblböck Regisseur wäre? (Die wahrscheinliche Antwort darauf ist seit kurzem auf DVD erhältlich. Die Rezensionen bitte unbedingt durchlesen!)

Aber dieser wurde auch vom Publikum gewählt und nicht durch die Fachjury ausgesucht. Vielleicht ist bei On The Log ja alles besser anders. Das werde ich erst dann wissen, wenn ich mir hier von die 2. Folge anschaue. Oder zumindest die letzte Folge.

Da das Projekt schon weiter fortgeschritten ist (Dienstag läuft die letzte der insgesamt 6 Folgen der ersten Staffel), sind beispielweise in der Kategorie „Kurzfilm“ (1 Minute) zu dem Thema Comedy durchaus gelungende Filmchen entstanden: Mein Tipp in der Kategorie Witziges Danger Zone. Aber auch folgende sind gelungen: Professionelles The Big Bad Heist, Tragisches Replication Theory, Überraschendes Love In The Year 2007, Durchschnittliches A Golf Story, Unwitziges File Size, Verwirrendes Wack Alley Cab.

Diese Ergebnisse werten die Show doch etwas auf.

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