06.04.2007

The Twilight Zone – 1×01 – Where is Everybody?

Posted in Sneak Review at 14:18 by Fuzz

Die erste Folge von TZ ist durchaus einfach gestrickt. Ich denke mir auch, dass das eher so bleiben wird.

Geschickt fängt die Folge einfach mittendrin an. Ein Mann streift durch die Gegend und kommt an ein vereinsamtes Cafe. Der Service dort läßt allerdings zu wünschen übrig, da ihn niemand bedient. Er sieht auch keine andere Menschenseele. In der nahegelegenden Kleinstadt geht das Spiel weiter: Dort findet er ebenfalls keinen Menschen. Seine Irritierung macht einen kleinen Abstecher bei der Angst und steigert sich schliesslich zum Vormittagswahnsinn. In einer Telefonzelle klingelt es auf einmal, aber am anderen Ende ist niemand. Nur die Bandstimme sagt ihren Spruch auf.

Woanders findet er noch eine qualmende Zigarre, was den Eindruck erweckt, als wären die Leute plötzlich verschwunden.

Der Mindfuck am Ende ist, dass der Mann eigentlich wegen eines militärischen Experiments in einer Isolationszelle sitzt und sich das Ganze nur einbildet. Durch die Einsamkeit hat sein Gehirn sich das ganze Szenario nur ausgedacht.

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Well… well… well… Das war garnicht schlecht. Über die „Effekte“ oder das schauspielerische Talent darf sich gerne gestritten werden, aber die Story ist durchaus gut. Die Folge selber ist durchaus kurzweilig, was natürlich an der Länge von ca. 25 Minuten liegt. Viel Raum für Entwicklung des Charakters kann es da natürlich nicht geben: Normalzustand, Nervösität, Angst, Ekstase, Hoffnung und Auflösung müssen fix abgehandelt werden.

Ich fand’s gut.

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22.03.2007

Primeval – Episode 1

Posted in Sneak Review at 10:53 by Fuzz

Dinosaurier haben gleich mehrere Probleme:

  • Sie werden ständig in Fernsehserien missbraucht.
  • Seitdem die Viecher gerendert werden können, sind alle arbeitslos und ausgestorben.
  • Wenn sie durch ein Dimensionstor hüpfen, merken sie nicht, dass sie dann einen anderen Lebensraum betreten.

Aber nicht alles am Sauriersein ist schlecht:

  • Das Leben ist verdammt einfach: Essen & Vermehren.
  • Das Gehirn ist so klein, dass man sie mit Kugeln kaum verwunden kann.
  • Es gibt soviele davon, dass man immer eine neue Art als Vorzeigefleischfresser nehmen kann.
  • Man hat große Fans bei Anti-Games.

Die Briten haben mal wieder eine neue Serie auf den Markt geworfen und ich habe einen Blick drauf geworfen. Die Story läßt sich in einem Satz zusammenfassen:

A British zoologist investigates rifts in time that are allowing prehistoric creatures to emerge into the present.

In England geht in einem Wald ein solches Portal auf. Neben einem kleinem Knuddelsaurier und dem obligatorischem harmlosen Pflanzenfresser kommt auch ein Gorgonopsia durch einen solchen Riss. Der Zoologe ist an einer solchen Story sehr interessiert, weil seine Frau vor Jahren verschwand. Er selber vermutet, dass ein solcher Riss dafür verantwortlich sein könnte.

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So hüpft er mal eben durch das Tor und macht sich auf die Suche nach seiner Frau. Völlig merkbefreit, ohne Laptop, Kamera, Tonbandgerät, Papier oder ähnlichen Dingen. Begleitet wird er von einem(!) bewaffneten Soldaten.

Mal ehrlich, ich hatte das Gefühl, ich befinde mich in einem gigantischem Remake. Stargate (Is klar?!), Torchwood (Die Organisation, die den Ausflug organisiert), Jurassic Park (zum Glück gab es das wackelnde Wasserglas nicht zu sehen) und die Idee, Saurier in den Handlungsrahmen einer Serie zu integrieren, ist auch nicht gerade neu: „Valley of the Dinosaurs“ (1974), „Land of the Lost“ (1974) oder auch „Land of the Lost“ (1991).

Warum sollte man das also schauen? Ich habe keine Ahnung. Es war irgendwie nicht super und auch nicht schlecht. Es war einfach so halt… Süß fand ich die Hauptdarstellerin „Hannah Spearritt“, die früher mal Mitglied bei S Club 7 war.

Ich weiß eigentlich nicht, warum ich Episode 2 schauen sollte! Weiss es jemand besser?

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20.03.2007

Raines – 1×01 – Pilot

Posted in Sneak Review at 09:54 by Fuzz

Detective Michael Raines hat ein großes Problem. Nicht nur, dass er Epstacy nicht kennt, er sieht auch tote Menschen er bildet sich tote Menschen ein.

Nachdem sein Partner „damals“ (TM) bei einer Schiesserei draufgegangen ist, hat er dieses Problem: Er bildet sich tote Menschen ein, also vornehmlich die Leute, denen er von Berufswegen nach ihrem Ableben so begegnet. Das ist so ein wenig wie „Dead Like Me“, „Ghost Whisperer“ oder auch „Tru Calling“… wie auch immer.

Warum sollte man das schauen?

Da die Figuren sich nur in seinem Kopf befinden, es ist also keine Mystery Serie ist, redet er eigentlich ständig mit sich selber. Andere Leute können diese Figuren natürlich auch nicht sehen. Das hat nicht nur insofern Einfluss darauf, dass niemand mit ihm arbeiten will, weil er mit sich selber redet, sondern er auch ständig seinen eigenen Vorurteilen unterworfen wird. Die Leute verändern sich je nach seinen Einfällen, die er gerade hat.

Aus der braven Studentin wird dann auf einmal die Hure, als er $20.000 in einem Kartoon findet.

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Aber das korrigiert er einen Kamerschwenk später direkt wieder.

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So wie das Drehbuch mit dem Hauptdarsteller Jeff Goldblum spielt, spielen die Kameraeinstellungen mit dem Zuschauer. Seine Figuren verschwinden, sobald jemand anders in der Nähe ist. (Wie beim Pumuckel halt!) So muss er an einer Stelle sogar mal eben auf dem Klo verschwinden, um eine Unterhaltung zu führen.

Auch gut waren die deutlichen Film Noir Elemente. Das beginnt mit dem Intro und zieht sich durch die gesamte Folge durch. Es gibt sogar eine klassische Bestechungsszene und einen Privatdetektiv, der Besuch von einer Frau bekommt. Begünstigt wird das weiterhin dadurch, dass er alleine arbeitet.

Raines bietet also (zumindest im diesem Piloten) ein klassisches Whodunit (im Gegensatz zum Colombo, der eher „Howcatchem“ vorrätig hat) und das garnicht mal schlecht.

Der Plot war verwegen, es gab falsche Fährten und die Unterhaltungen mit seinen Figuren macht die Sache doch etwas abgedrehter als normal. Und stellenweise war es sogar lustig.

Ich denke, ich werde mal auf die zweite Folge warten.

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06.03.2007

Fuzz – 1×01 – Der Umzug

Posted in upcoming at 10:23 by Fuzz

Uuuuh… eine neue Serie. Sehr fein. Die Beschreibung bei tv.com liest sich so:

This series deals about an ex-student named Fuzz, his life and problems. He got a strange family, a cool and lovely girl-friend. And he is moving to his parents-in-law.

Im Pilot zieht der Hauptdarsteller Fuzz aus seiner alten WG zu seiner Freundin um. Sein Zimmer besteht aus einem Bett, einem Computertisch, 4 Buchregalen (mit Büchern) und einem weiteren Regal voller CDs.

Natürlich gibt es noch einen Haufen Kisten, die auch noch mit müssen. Der Hauptdarsteller – ein außergewöhnliches Talent der C-Blogger-Szene – hat die Sache gut vorbereitet. Schon Wochen vorher hat er alles Unnötige in seinem Leben in Kisten verpackt. Liebesbriefe an Ex-Verflossene, Drogen, Bücher, SCSI-Kabel, DVDs, Rollenspielmaterial etc… pp…

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Nur sein Rechnerpark mit der Gesamtperformance von dreieinhalb C64 steht noch rum.

Dann geht alles ganz schnell. Das dynamische Trio greift energisch zu. Regale, der Tisch und das (bereits zerlegte) Bett sind dank guter Vorbereitung auch schnell weg und dann kommen die Kisten, Bürostühle und die Topfpflanzen dran.

Nach nur 2x fahren (und einer Werbepause) ist auch schon alles vorbei. Die Wohnung ist leer, die Luft dagegen testosterongeschwängert. Nur noch der alte Möbelschrank und der noch ältere Tisch stehen noch im Raum. Nach einer kurzen und intensiven Gewaltanwendung wird der Schrank fachmännisch zerlegt und als sich der Staub von 8 Jahren Nichtputzen legt, hat es zwei Opfer gegeben. Der Schrank ist tot. Und der Tisch ebenso.

Das Zimmer sieht aus, als wären mindestens 3 Geheimdienste dagewesen und hätten nichts gefunden. Hier gibt es nur noch alte Bretter und Milben und die können sich jetzt in Frieden weiter vermehren.

Mein Eindruck: Laaaangweilig. Es passiert einfach nichts, keine Reifenpanne, keine Unfall mit Fahrerflucht, keine verlorene Ladung, kein Bruch, nichts. Das Drehbuch muß dringend von Jerry Bruckheimer überarbeitet werden. Da fehlen Gummihandschuhe, Taschenlampen und ultraviolettes Licht. Mord und Todschlag, der große Bruder von Vergewaltigung und Suizid müssen auch dringend eingearbeitet werden. Sonst wird aus dieser Serie nichts. Und Sex.

Gerade noch Guckbar, aber nur wegen des smarten Hauptdarstellers.

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18.02.2007

Madlax – 1×01 – Dance

Posted in Sneak Review at 23:12 by Fuzz

Es gibt immer wieder Momente, wo ich mich frage, warum ich eigentlich Anime schaue. Ich habe schon ein paar gute Anime gesehen (davon vielleicht mal in einem anderem Artikel mehr), aber wie steht das wohl im Verhältnis zu den durchgefallenen Animes?

Abgesehen davon, dass ich kein Wort verstehe, was natürlich am japanischen O-Ton liegt, habe ich durch aus Verständnisprobleme auf sachlicher Ebene. Generell – finde ich – sind Anime in der Regel schwieriger zu verstehen als „westliche Serien“. Die Flashbacks sind ab-, die Figuren durchgedrehter, es wird weniger erklärt und die komplette japanische Kultur ist einem unbekannt.

Madlax ist die Geschichte einer jungen Frau, die hervorragend mit Knarren umgehen kann. Sie erhält den Auftrag eine (*prust*) 3,5″ Diskette von einer verloren gegangenen Militäreinheit zu retten. Diese wurde in einem nicht näher bezeichnetem Krieg gefangen genommen, bis auf den Träger der Diskette natürlich.

Die erste Folge enthält ziemlich wenig Fakten für einen Pilot (wieder ein Unterschied zu anderen Serien?!):

  • Die Serie handelt eigentlich von 2 Frauen, aber nur die erste kommt überhaupt drin vor.
  • Keinerlei Einführung von Charakteren.
  • Ihre Auftraggeber sind total geheim.
  • Ihre Motivation auch.

Des weiteren frage ich mich natürlich, wieso sie sich zum Abschlachten des Gegners vorher ein Abendkleid anzieht.

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Insgesamt fand ich den „Pilot“ ziemlich banal, es passierte jetzt nicht tolles, aufregendes oder lustiges. Ich werde sicherlich noch eine zweite Folge davon schauen, denn einerseits würde ich gerne wissen, ob die Qualität sich steigert (die Serie hat immerhin 26 Folgen) und zweitens ist das „girls-with-guns“ Genre natürlich schon interessant. Und drittens würde ich gerne die andere Frau auch mal in Action sehen.

Ich vergebe erstmal ein „bedingt“.

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17.02.2007

Skins – 1×01 – Tony

Posted in Sneak Review at 10:52 by Fuzz

Endlich mal wieder eine Serie über normale Jugendliche. Mit all ihren Problemen.

Da gibt es diesen Haufen Heranwachsende britischer Herkunft, die alle auf dem Höhepunkt ihrer Hormontherapie sind. Es geht also um Ficken, Saufen und Drogen (Hallo Google) nehmen. Kennt man alles. Die männliche Jungfrau der Gruppe heißt „Sid“ und soll flachgelegt werden. Kennt man alles! Das ist die Aufgabe von Rädelsführer Tony (gespielt von Nicholas Hoult, der mir persönlich aus The Weather Man bekannt vorkommt).

Schnittfreudig ruft er am Anfang der Folge fast alle seine Freunde an und organisiert sie um sich rum. Und wenn zuviel auf der Leitung los ist, wird auch mal eben einer auf „Hold“ gelegt.

Die Entjungferung von Sid soll auf einer Party stattfinden, vorher sollen aber noch ein paar Drogen organisiert werden. Leider ist der Dealer ein ziemlich kranker Mensch und ab da geht quasi alles schief.

Auf der Party treffen die ganzen skurrilen Typen dann zusammen. Eine Polin, besoffene Halbnackte, die den Teppich beschmutzen und eine ordnungsliebende Grenzgängerin, die irgendwann äußert „Pillen genommen“ zu haben und ohnmächtig wird. Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es in der Mikrowelle aufgewärmt wird.

Durchwachsen, würde ich sagen, aber ich gehöre vielleicht auch gar nicht zu dieser Zielgruppe der Serie. Dieses Gefühl der falschen Zielgruppe (aka Ich bin zu alt für sowas) hat sich die ganze Folge über gehalten. Irgendwie kann ich mich mit den Inhalten nicht so ganz anfreunden. Ficken, Saufen und Drogen nehmen ist zwar witzig, aber eine Serie will ich darüber eigentlich nicht sehen. Oder will ich? Nein, eigentlich nicht.

Die Vorschau versprach zwar noch mehr Nudity, was dank englischer Ausstrahlung kein Problem ist, aber das lockt mich auch nicht so richtig. Ich schaue doch keine Serien wegen der nackten Haut. Oder tue ich? Nein!

Die Hälfte der Witze hat bestimmt der britische Akzent verschluckt, wahrscheinlich ist es meine Schuld. Einen zweiten Teil werde ich trotzdem davon nicht schauen. Dafür war es doch zu banal.

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23.01.2007

The Dresden Files – Birds of a Feather (Pilot)

Posted in Sneak Review at 10:43 by Starkiller

The Dresden Files ist eine neue Serie, der Pilot lief am Sonntag, und ich habe mir das mal für euch angeguckt.

Das Ganze lässt sich vielleicht noch am ehesten mit Charmed vergleichen, minus die drei heißen Chicks. Der Plot bewegt sich auf den normalen Bahnen dieses Genres, der Hauptprotagonist ist ein ein Wizard, natürlich gibt es zahlreiche böse Kreaturen dort draußen, von denen die normale Welt nichts weiss und/oder diese leugnet.

Diese Folge beschäftigt sich hauptsächlich mit einem Skinwalker, fast schon das Oberklischee aller Mystery/okulten -Serien, also einem Wesen das den Körper oder die Gestalt einer anderen Person annehmen kann, das haben wir gesehen in Charmed, X-Files, Buffy, Odessey 5, Torchwood, Mutant X, Smallville, Quantum Leap, und selbst in Star Trek gab es die Formwandel…und wahrscheinlich gibt es diesen Mythos noch in einem Duzend anderen Serien die mir gerade nicht einfallen.
(Der Begriff geht übrigens auf die Uramerikanischen Einwohner zurück, siehe dazu den verlinkten Wiki-Eintrag)

Also nicht unbedingt der ausgefallenste Griff in die Kiste des Übernatürlichen für einen Piloten. Der Hauptdarsteller spielt seine Rolle ganz gut, ist aber nicht über die Maßen charismatisch. Dann wären da noch die üblichen Flashbacks in seine Kindheit, was mittlerweile in Serien wohl der einzige Weg scheint den Background eines Charakter einzuführen, der Storyschreibern einfällt.

Ohne jetzt eine Punktetabelle zücken zu wollen, aber auch wenn die Serie nicht wirklich schlecht ist, gibts natürlich Abzug dafür das es keine Chicks gibt, problematisch wird sicher auch das der Hauptdarsteller kein Frauen-Magnet ist, wie z.B. die Jungs von Supernatural (die fehlen z.B. in obiger Liste) dies dürfte die weibliche Fanbase recht klein halten. Zudem kommt halt noch das Problem das im Piloten nichts gezeigt wurde, von dem ich nicht das Gefühl hatte dies, in dieser oder einer ähnlichen Form schon mal gesehen zu haben.

Zusammengefasst orakele ich also mal das die Serie die mittlerweile üblichen 11 Folgen bekommt und danach abgesetzt wird. Wenn es ganz besonders schlimm laufen sollte, wird nach 5 Folgen der Sendeplatz verschoben und irgendwo zwischen der 7ten und der 9ten Folge wird die Serie eingestellt.

Wir werden sehen. Ich werde zwar weiter gucken, aber ich habe was sowas angeht eine sehr niedrige Toleranzschwelle, das ist also kein Maßstab.

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17.01.2007

Dilbert

Posted in Sneak Review at 10:11 by Fuzz

Blogs sind auch immer Orte von Geständnissen. So ähnlich wie in den Fernsehshow am Nachmittag kann man ganz ungeniert die Sau rauslassen und Dinge sagen. Man ist ja unter sich.

Ich finde Dilbert witzig. Ich meine jetzt mal die Comic Serie auf Papier oder im Web und nicht die mit den Bewegtbildern. Ich mag die 3-Kasten-Welten, die oft genug zeigen, wie absurd das (Büro-)Leben ist. Ich mag diese Serie sogar so, dass ich jährlich $12 ausgebe, um diese Comics direkt per Mail ins Haus zu kriegen. Sounds crazy?!

Ich fand Dilbert sogar schon witzig, bevor ich die Family Guy Folge Mr. Griffin Goes to Washington gesehen habe. Dort gibt es folgendes zu sehen:

Bald Guy: “Hey, Dilbert, what do you call it when a guy in middle management moves all the way up to upper management?”
Dilbert: “I don’t know, what do you call it?”
Bald Guy: “A promotion!”
Dilbert: “Oh, thanks. Here’s a memo.”

(Quelle: The 25 Best Family Guy Moments of All Time (Platz 25 allerdings nur.))

Zumindest die ersten beiden Folgen der ersten Staffel (2 Staffeln mit insgesamt 30 Folgen gibt es) waren witzig. Außerdem mag ich Zeichentrick, weil dort die Folgen nur 22 Minuten lang sind und das ungefähr der Länge meiner Hauptmahlzeiten entspricht.

Okay, das mit der Länge ist natürlich ein schwaches Argument, aber ich mag die Charaktere von Dilbert. Der Wahnsinn von Dilbert ist meiner Meinung nach gut in das andere Medium rübergerettet worden: Dilbert ist bedauernswert, der Boss ist ein Volldepp und Alice kann ganz schön gemein sein. Die Charaktere sind auf jeden Fall gut erkennbar und das ist mir erstmal das Wichtigste gewesen.

Da die Serie nur 2 Staffeln hat, war sie wohl nicht so erfolgreich. Schade. Der Anfang sieht zumindest gut aus.

Ich werde das mal durchschauen. (Wenn ich Zeit zum Essen finde.)

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13.12.2006

Sleeper Cell – 1×01 – Al-Faitha

Posted in Sneak Review at 10:13 by Fuzz

Auf meiner persönlichen Liste von Serien, die ich schon immer mal sehen wollte, ist natürlich auch eine Serie über eine Terrorzelle. Wegen „Sleeper Cell“ kann ich diesen Eintrag natürlich jetzt getrost streichen.

Darwyn (gespielt von Michael Ealy) wird gerade aus dem Knast entlassen und schließt sich einer Schläferzelle an.

Diese besteht aus verschiedenen Muslimen, die das Ziel haben, die Welt zu verändern. Angeführt werden diese vom charismatischen Führer Farik (Oded Fehr), der zur Tarnung sogar eine Synagoge besucht. (Ich persönlich halte das für derbe unrealistisch, aber gut!)

Christian: I want to fuck Britney Spears!
Farik: You can fuck her corpse.

Unter seiner Führung wird die Organisation aufgebaut. Man besorgt sich Kartentelefone und einen Impftstoff gegen Milzbrand. (Warum auch immer letzteres!)

Bei einer neuen Organisation hilft es ungemein, wenn man erstmal zeigt, wo der Hammer hängt und deshalb wird ein Verräter der Gruppe erstmal hingerichtet. Natürlich nach altmodischer und humaner Art und Weise: Bis zum Hals eingraben und dann mit Steinen bewerfen, bis es tot ist.

Mein Eindruck: Interessant. Die Serie spielt ganz geschickt mit den Eindrücken. Das zeigt sich am Anfang mit dem Bild der Moschee (die bestimmt nur rein zufälligerweise zwei Türme hat) und auch später, als dem Zuschauer gewahr wird, das Darwyn in Wirklichkeit für das FBI arbeitet und er der Verräter ist.

Auch die Charakter sind durchaus interessant. Mal schauen, vielleicht gibt es hier demnächst mehr davon.

Aber erstmal ein ‚Guckbar‚ für diese Serie.

PS: Ich hinke ein wenig der Zeit hinterher. Diese Miniserie, began schon letztes Jahr und hatte 10 Folgen. Die diesjährige „Ausgabe“ hat nur 8 Folgen.

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13.11.2006

Tales from the Crypt – 1×01 – The Man Who Was Death

Posted in Sneak Review at 10:13 by Fuzz

*Staub*

*Hust*

*WTF?*

Als ich in meinem Bernsteinzimmer aufgeräumt habe, habe ich neben Hitlers Tagebücher, dem Leichentuch von Jesus und den YPS-Urzeitkrebse auch das im Subjekt erwähnte Kleinod gefunden. Die Serie lief von 1989 bis 1996 (insgesamt 93 Folgen und zwei Filme) und erzählt mysteriöse Horrorgeschichten, so ähnlich wie der Vorgänger „The Twilight Zone“ (1959, wurde 1985 und 2002 wieder neu aufgelegt, ingesamt 310 Episoden und ein Film).

Ähnlich wie bei TTZ gibt es auch einen Erzähler. Weiterhin ähnlich erzählt dieser nicht aus dem Off, sondern jede Geschichte wird von einem Ding präsentiert. (Eine Kreuzung zwischen einem mutierten bösen Gremlin und einem Niedrigbudget).

Diese untote Bewohner erzählt halt lustige Geschichten aus seiner Comicsammlung. (Ja, die Popcultur hat schon damals nicht halt vor Comicverfilmungen gemacht.)

In der ersten Folge spielt ein Todesengel die Hauptrolle. Er ist derjenige, der im Todestrakt den Schalter umlegt. Als der Staat ankündigt, die Todesstrafe einzustellen, hält er an seinen alten Aufgaben fest und spielt Exekutive für Leute, die es seiner Meinung nach verdient haben. Das geht bis Opfer Nr. 4 gut, als zwei Dinge gleichzeitig passieren: Die Todesstrafe wird wieder eingeführt und man erwischt ihn. Prompt sieht er seinen alten Arbeitsplatz wieder.

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Angenommen man hat die Jahre 1989 bis 1996 unter einem Stein verbracht, war zu jung oder befand sich noch im Zustand eines Spermiums (wenn überhaupt), sollte man dann „Tales From The Crypt „schauen? Was erwartet einen? Muss man das gesehen habe?

Im Prinzip erwartet einen die Verfilmung der in Deutschland erschienen Comicserie „Gespenstergeschichten“, an dessen Ende immer „Seltsam? Aber so steht es geschrieben…“ steht und sowas ähnliches könnte man auch über diese Serie hier schreiben: „Seltsam? Aber so stand es im Drehbuch…“

Das Publikum wird aktiv angesprochen, die Hauptfigur hält Monologe und das Intro und Outro besteht immer aus witzigen Versuchen eines Hobbyzombies witzig zu wirken. Gruselig ist das natürlich nicht mehr, aber ich bin ja auch keine 8 mehr.

Ansonsten gibt es noch Boobs (mit Nippeln) zu sehen, was mich doch etwas irritiert hat. Wahrscheinlich waren Brüste damals einfach nicht unanständig, ich kann es mir anders nicht erklären.

Prädikat: Wertvoll aka Guckbar.

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