18.04.2007
Posted in Sneak Review at 10:12 by Fuzz
Mal in aller Kürze:
Diesmal geht es um einen Drogendealer, der sich ein zweites Standbein als Comicbuchzeichner aufbaut.
Mmmh… ja… okay, die Faszination läßt – ebenso wie die Le Noir Elemente – langsam noch. Es ist natürlich immer noch gut, aber reicht es auch um mich langfristig zu motivieren?
Dazu kommt noch, dass die Darsteller manchmal wirklich schwer zu verstehen sind. Goldblum ist ein kleiner Nuschler und der Sohn des toten Kollegen ist halt ein Farbiger, mit einem entsprechendem Akzent. Dazu kommt noch das normale Straßenvolk, was dort so rumläuft. Deutlich ist anders. Sieht das jemand anders? Oder schaut das überhaupt keiner?
Ich bleibe dran.
Raines Log, Nachtrag: Heute nacht habe ich dank Raines prompt von toten Menschen geträumt. Die Toten waren in meinem Traum praktischerweise in Schwarzweiß, was die Unterscheidung zwischen Tot und Nichttot sehr einfach machte. Von ähnlichen Erlebnissen (Intermezzo mit Max Guevera, Nebenrolle in Othello an der Seite von Picard, Besuch bei Oscar in der Mülltonne, …) darf in den Kommentaren berichtet werden.
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akzent,
Guckbar,
raines
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02.04.2007
Posted in Sneak Review at 10:32 by Fuzz
Diesmal geht es um die Aufklärung eines Mordes an der obdachlosen Frau Alice. Diese wurde erschossen ohne Kampfspuren in der Gosse gefunden. Die Story entfaltet sich dann über einen ehemaligen Börsenmakler, der nun Aktientipps in einer Fernsehshow gibt, über die Chefin eines Obdachtlosenasyls bis hin zum Sohn der Toten, der persönlich zur Identifizierung vorbeikommt.
Kommen wir mal schnell zum Punkt:
- Die Storys sind ziemlich gut. Die Ermittlungen gehen in verschiedene Richtungen und nehmen öfters unerwartete Wendungen.
- Es gibt einen konstanten Einfluss an Traurigkeit oder Melancholie in den einzelnen Folgen, was natürlich in Anbetracht der Thematik der Serie nicht verwunderlich ist.
- Die Le Noir Elemente konnte ich in dieser Folge leider nicht (mehr) entdecken, die Folge war einfach zu “sonnig”.
- Seine Assistentin ist eine Asiatin, die notfalls auch mal ihre Dienstuniform ablegt, um den Dienstweg zu verkürzen.
Insgesamt hat mir die Folge ganz gut gefallen. Es könnte aber in der Tat wieder etwas besser werden. Ich werde aber dranbleiben.
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Guckbar,
raines
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25.03.2007
Posted in Sneak Review at 10:16 by Fuzz
Was ist spannender als die erste Folge? Natürlich die zweite Folge. Wenn sich rausstellt , ob das Konzept eine 2. Folge überhaupt erträgt (oder eben auch nicht). Wie ist der Humor? Welche Figuren tauchen wieder auf? Ist der Plot diesmal auch gut oder geht er zumindest gut weiter?
Hier mein Eindruck:
In dieser Folge hat Raines einen toten Mexikaner ohne Papiere als unsichtbaren Freund. Diesen nennt man aufgrund seiner Herkunft nicht John Doe, sondern eben Juan Doe.
Wieder unterhält er sich im Laufe der Folge mit der toten Figur, welche aufgrund der jeweils neuen Erkenntnisse sich immer wieder verändert. Aufgrund der Wiederholungen des Wortes “wieder” denkt sich der Leser sich bestimmt (wieder), dass jetzt wieder eine Abwertung erfolgt. Wieder mal falsch gedacht. Das der Serie anzukreiden, wäre wahrscheinlich so glaubwürdig, wie der Vorwurf des zwanghaften Vampirimus in Buffy.
Das fängt bei der Sprache an: “Don’t tell me you don’t speak english?” “¿Que?”, geht über das Aussehen des Charakters (wenn aus der Wasserleiche dank eines Fotos ein richtiger Mensch wird) und endet mit einem Satz Spanisch aus seinem alten Highschoolwissen. Ich finde das amüsant. Andere Meinungen sind natürlich zugelassen.
Die “Le Noir” Elemente sind immer noch vorhanden, auch wenn nicht mehr so hervorstechend, wie in der ersten Folge. Das finde ich persönlich etwas schade.
Die Story bleibt – meiner Meinung nach – auf einem hohen Niveau, was ich sehr erfrischend finde. Erweitert wird sie durch den Druck seines Chefs, dass er sich bei einer Psychologin melden soll, weil er halt mit sich selber redet.
Die Serie lebt durchaus von ihrem Humor, soweit man das nach 2 Folgen schon sagen kann. Sarkamus wird hier sehr groß geschrieben. Quasi seine kompletten Unterhaltungen mit seiner Crew (einschliesslich Chef) und der Psychologin sind sehr sehenswert. Wenn die mal nicht alle den schwarzen Gürtel in Sarkmus und Ironie haben, weiss ich auch nicht mehr weiter.
Bitte mehr davon.
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20.03.2007
Posted in Sneak Review at 09:54 by Fuzz
Detective Michael Raines hat ein großes Problem. Nicht nur, dass er Epstacy nicht kennt, er sieht auch tote Menschen er bildet sich tote Menschen ein.
Nachdem sein Partner “damals” (TM) bei einer Schiesserei draufgegangen ist, hat er dieses Problem: Er bildet sich tote Menschen ein, also vornehmlich die Leute, denen er von Berufswegen nach ihrem Ableben so begegnet. Das ist so ein wenig wie “Dead Like Me”, “Ghost Whisperer” oder auch “Tru Calling”… wie auch immer.
Warum sollte man das schauen?
Da die Figuren sich nur in seinem Kopf befinden, es ist also keine Mystery Serie ist, redet er eigentlich ständig mit sich selber. Andere Leute können diese Figuren natürlich auch nicht sehen. Das hat nicht nur insofern Einfluss darauf, dass niemand mit ihm arbeiten will, weil er mit sich selber redet, sondern er auch ständig seinen eigenen Vorurteilen unterworfen wird. Die Leute verändern sich je nach seinen Einfällen, die er gerade hat.
Aus der braven Studentin wird dann auf einmal die Hure, als er $20.000 in einem Kartoon findet.
Aber das korrigiert er einen Kamerschwenk später direkt wieder.
So wie das Drehbuch mit dem Hauptdarsteller Jeff Goldblum spielt, spielen die Kameraeinstellungen mit dem Zuschauer. Seine Figuren verschwinden, sobald jemand anders in der Nähe ist. (Wie beim Pumuckel halt!) So muss er an einer Stelle sogar mal eben auf dem Klo verschwinden, um eine Unterhaltung zu führen.
Auch gut waren die deutlichen Film Noir Elemente. Das beginnt mit dem Intro und zieht sich durch die gesamte Folge durch. Es gibt sogar eine klassische Bestechungsszene und einen Privatdetektiv, der Besuch von einer Frau bekommt. Begünstigt wird das weiterhin dadurch, dass er alleine arbeitet.
Raines bietet also (zumindest im diesem Piloten) ein klassisches Whodunit (im Gegensatz zum Colombo, der eher “Howcatchem” vorrätig hat) und das garnicht mal schlecht.
Der Plot war verwegen, es gab falsche Fährten und die Unterhaltungen mit seinen Figuren macht die Sache doch etwas abgedrehter als normal. Und stellenweise war es sogar lustig.
Ich denke, ich werde mal auf die zweite Folge warten.
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