19.01.2011

Notprogramm für Zeitleidende…

Posted in Weißes Rauschen at 22:05 by Fuzz

Wenn man Single ist, keine Haustiere/Kinder, dafür aber ein geregeltes Berufsleben hat, ist es kein Problem seinem Serienkonsum nachzugehen. Ganz so wie man sich das vorstellt: man konsumiert einfach alles, was einem Spass macht.

Andersrum ist das schwieriger.

Aber schwierige Aufgaben gehören ja zu meinem Metier. Schließlich schaue ich jeden Tag Helden zu, die jede Aufgabe gelößt kriegen. Okay, bei denen klappt auch nicht alles:

  • CSI-Mitarbeiter können aufgrund ihrer Doppelschichten eigentlich kein Privatleben mehr haben
  • Michael Westen und die Beziehung zu seiner Mutter
  • Guter Geschmack und Robot Chicken

Robot Chicken S05E01

Okay, hier mein aktuelles Portfolio: Burn Notice, Family Guy, Robot Chicken, Simpsons, The Big Bang Theory… Habe ich was vergessen? Alles natürlich Sachen mit dem Prädikat „Epstacy“.

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31.08.2007

Robot Chicken – 3. Staffel

Posted in Weißes Rauschen at 10:54 by Fuzz

Robot Chicken ist wieder da.

Das arme Huhn, welches – angeschnallt auf dem Stuhl – immer dem ganzen Serientrash ausgesetzt wird, darf nun auch in der 3. Staffel gackern.

Wenn die kleinen Pöppel beim Game Of Life-Brettspiel des Lebens zum Leben erweckt werden und wichtige Stationen ihres Lebens durchlaufen, nicht ohne natürlich manchmal innezuhalten, um das Ergebnis des Raddrehens abzuwarten, finde ich das einfach köstlich.

Die nachfolgende Szene ist das Ende des Game Of Life Familien Dramas.

robot-chicken-1×01-game-of-live.png

Gelungene 3 Folgen für den Anfang.

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22.11.2006

Robot Chicken – 2×20 – Book of Corrine

Posted in Sneak Review at 21:33 by Fuzz

tv.com schreibt zu der letzten Folge der 2. Staffel von Robot Chicken:

Robot Chicken closes Season 2 without an annoying cliffhanger (a nice contrast from certain other television shows and series).

Einfallslos wie ich nun mal bin, schliesse ich mich dem (fast) an. Der Cliffhanger besteht daran, dass Seth Green auf die Bühne kommt und zweifelt, ob es eine dritte Staffel geben wird. Damit es mehr Unterstützung von Zuschauern gibt, wird ein Pudel auf die Bühne geholt. Damit einhergehend startet die Drohung, dass dieser erschossen wird, wenn nicht mehr Zuschauer anrufen. Ich liebe den Selbstbezug.

Das ganze endet natürlich in einem Blutbad.

Aber auch andere Nummern sind gut. Am Anfang beschwert sich ein Geek darüber, dass ein Transformer Clip nicht realistisch ist, weil diese nicht in Häusern leben und nicht onanieren würden. Stimmt beides, trotzdem ist dieser Metaclip einfach lustig, weil der Geek einfach total durchgeknallt ist und niemals eine Freundin haben wird.

In einem anderem Spot bekommt Bibo aus der Sesamstraße die Vogelgrippe. Während im Hintergrund die Jungs in den weißen Anzügen rüberkommen, erklärt Grobi im Vordergrund das Wort „Quarantine“.

robot-chicken-2x20-sesam.jpg

Ich hoffe, es gibt eine dritte Staffel von diesem harten Stoff.

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17.11.2006

Ba-Bawk-Bawk-Bawk!

Posted in Sneak Review at 10:51 by Fuzz

Endlich ist sie da, die erste Staffel von Robot Chicken und ich bin wirklich schwer begeistert. Im Gegensatz zur ersten Staffel von den X-Files gibt es hier eine Menge zu sehen.

Hier die Features in einfacher Auflistung:

  • 20 Folgen
  • Behind The Scenes Footage
  • Deleted Scenes
  • Original „Sweet J Presents“ Skits
  • Episode Commentaries
  • and much, more more

Punkt 3 ist wohl der Anfang von Robot Chicken. Ursprünglich sollten es nur kurze Trailer mit Spielzeug werden und dann ist da ein größeres Projekt draus entstanden. Eine sehr begrüssenswerte Entwicklung.

Jede der 20 Folgen ist mit Audio-Kommentaren von Seth Green (und anderen) unterlegt (wird das nicht irgendwann langweilig?), was natürlich positiv zu bewerten ist, auch wenn ich mir das nie alles anhören werde.

Ansonsten gibt es wirklich eine Menge zusätzlicher Gags, die es nicht zur Ausstrahlung geschafft haben. Beispielsweise tritt in der Art von „MTV Celebrity Deathmatch“ Benjamin Franklin gegen die Wright Brüder an. Ersterer bekommt dann noch Verstärkung von Mahatma Gandhi. Einfach klasse.

Ebenfalls sind einige Sketche in der Originallänge zu bewundern.

Im Extra „Wire Comparisions“ wird eine Folge im Splitscreen mit und ohne Nachbearbeitung gezeigt. Bei letzterem sieht man ständig die Hilfen, die für das Bewegen der Figuren benötigt wurden. Außerdem sind die „Sets“ nicht nachbearbeitet, so das die Charakter oft vor leerem Hintergrund stehen. Sehr interessant.

Und natürlich 20 eiskalte und lustige Folgen von Robot Chicken. Der Humor ist wirklich grenzen- und gnadenlos.

robot-chicken-dvd1-apu.jpg

(Das links im Bild ist Lynndie England und rechts ist der arme Apu von den Simpsons. Und wie die in einen Sketch kommen, müßt ihr euch schon anschauen (Folge 1×16-Atta Toy).

Die £13.11 haben sich wirklich gelohnt, viel billiger geht es nun wirklich nicht mehr. Zu dem Preis wurde ich super unterhalten.

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11.11.2006

Robot Chicken – 2×18 – Lust for Puppets

Posted in Sneak Review at 10:57 by Fuzz

Der Preis für das abgefahrenste Remake geht an Robot Chicken. In einer der Episoden dieser Folge wird Calvin und Hobbes auf die Schippe genommen. Nachdem die Umwelt feststellt, das Calvin mit seinem Stofftiger redet, kommt er zum Psychologen, anschliessend geht es mit Elektroschocks und Psychopharmaka weiter, bis Hobbes Calvin überredet, die Eltern mit einer Kettensäge zu beseitigen. Nach dem Doppelmord landet er mit wartungsfreundlicher Jacke in der Gummizelle.

Danke, ich werde nie wieder ein C&H Comic lesen können, ohne an Robot Chicken denken zu müssen.

Ebenso an diese Folge Robot Chicken geht der Preis für die total entartete und absurde Zusammenwürfelung der beiden Computerspiele „Super Mario“ und „GTA:Vice City“.

Mario und Lugi fahren mit ihrem Kart (Pruuust) nach Vice City, als ihnen ein Reifen platzt und sie eine Reparaturwerkstatt aufsuchen müssen. Mit aufgemotzter Karre geht der Streifzug durch die Stadt weiter.
Als Luigi eine Schildkröte durch Draufspringen tötet, gibt es einen Stern und die Flucht beginnt.

rc-2x18-marioluigi.jpg

Die Sache eskaliert schliesslich zur höchsten Verfolgungsstufe mit 5 Sternen und beide werden in einem Showdown getötet.

Abgerundet wird das durch die anschliessend gezeigte Fahrt von Yoshi nach Raccon City, wo er sofort getötet wird. Einfach herrlich unerwartet!

Vielen Dank Robot Chicken für dieses sehr schöne Mash-Up!

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22.10.2006

Robot Chicken – 1. Staffel

Posted in Sneak Review at 12:02 by Fuzz

Nachdem mein Gehirn wieder eine feste Form angenommen hat, kann ich euch berichten, dass sich die erste Staffel gelohnt hat. Ich bin zwar nicht sicher, ob ich alle Folgen gesehen habe (oder die Reihenfolge eingehalten habe), aber das spielt bei RC auch keine Rolle. Die Folgen haben zwar Namen, aber diese sind hier wirklich nur Schall und Rauch.

In der Folge „Toy Meets Girl“ wird – neben vielen anderen Dingen – gezeigt, wie ein Trailer für „Das Tagebuch der Anne Frank“ aussehen würde, wenn man ihn wie einen „normalen“ Film behandeln würde. Zu Beginn sitzt sie an ihrem Tisch und schreibt Tagebuch (mit kleinen Herzen als I-Punkt) und sie freut sich, dass alles was sie gern hat, sich hier (in ihrem Versteck) befindet. Dann wird die Musik dramatischer und draußen marschieren die Nazis auf. Der einsetzende Soundtrack ist super an die optischen Geschmacklosigkeiten angepaßt und man kann endlich ungeniert loslachen.

Der „rote Faden“ durch diese Folge besteht daran, dass gezeigt wird, was aus alten Actionfiguren geworden ist: Was machen überhaupt die ganzen He-Man Helden und Anti-Helden? Skeletor kommt zum Beispiel im wirklichen Leben nicht mehr klar und will seinem Leben ein Ende bereiten:

skeletor.jpg

Zum Brüllen komisch! (Auch die Thundercats mußten sich einen richtigen Beruf suchen, nachdem ihr Gegner an Hodenkrebs gestorben ist!) Auch für die Transformerroboter ist die Zeit nicht spurlos vorbeigezogen.

Diese Folge soll einfach mal stellvertretend für die vielen anderen Folgen der 1. Staffel (insgesamt 20 Stück) stehen und zeigen, wie gut, einfallsreich und tabulos diese Serie ist. Ich mag sie sehr und deshalb Epstacy für diese Staffel.

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16.10.2006

Robot Chicken

Posted in Sneak Review at 22:42 by Fuzz

Das Intro beginnt so: Ein verrückter Professor kratzt ein fast(?) totes Huhn von der Straße, erweckt es wieder zum Leben, baut einen roten Laser in sein Auge ein und setzt es vor eine Fernsehwand um… ja für welchen Zweck eigentlich?

Ganz genau kann ich das nicht sagen, aber so fängt Robot Chicken an. Mit der Serie hat das fast nichts so zu tun, wenn man von der Fernsehwand am Ende mal absieht. Wahrscheinlich werden diese ganzen Serien ganz fies im Kopf des Huhns durcheinander gewirbelt und das Produkt davon bekommt der Zuschauer vorgesetzt.

Der Zuschauer bekommt häppenweise Episoden vorgeführt, die in bester post-pop-apokalyptischer Manier (einschliesslich Untergang des Abendlandes) ganz heftigst durcheinander geworfen worden sind. Die Szenen selber werden alle in Stop-Motion-Technik mit Hilfe von Aktionfiguren dargestellt. Schrieb ich Aktionfiguren? Das meinte ich auch:

robot-chicken.jpg

Es ist eigentlich so absurd, dass man es kaum beschrieben kann. Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit wird man durch die amerikanische Fernseh- und Serien(un)kultur getrieben, dass einem wirklich schwindelig wird.

In der ersten Folge werden verschiedene Superhelden in eine WG gesteckt (MTV-The Real World), „Kill Bill“ wird als „Jesus Will“ veralbert und anschliessend dürfen musikalische begabte Untote bei „Zombie Idol“ um die Wette singen. Natürlich spielt dabei am Ende eine double-barreled shotgun ein Rolle.

Dazwischen gibt es eine Menge kleinerer durchgeknallter Gags, die einen nicht zur Ruhe kommen lassen.

Produziert wird das ganze von Seth Green und Matthew Senreich. Zu ersterem weigere ich mich einfach noch weitere Kommentare zu seiner Person abzugeben und letzterer hat mit Robot Chicken sein Debüt auf dem Serienmarkt. Ich hoffe, da kommt noch mehr.

Nach 2,5 Folge muss ich einfach mal kurz eine Pause einlegen. Die Gags sind fast so schlimm wie bei „Family Guy“ oder „American Dad. Nichts ist hier sicher. Und das ist hier positiv gemeint. Bitte reinschauen und ablachen.

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