11.01.2007
Posted in Sneak Review at 10:15 by Fuzz
Wir erinnern uns bestimmt an Tripping the Rift. (Wer will kann gerne die alten Postings dazu lesen.) Inzwischen habe ich mich durch die 2. Staffel gewühlt und bin eigentlich recht begeistert.
Mir gefällt der Sexfaktor ganz gut. Das ist natürlich Six mit über ihrem überbetontem Körperbau und ihren ständig wackelnden Dingern, die sogar entsprechend nachschwingen, wenn Sie heftige Bewegungen macht. (Dafür hätte ich gerne den Animationscode geschrieben. (Natürlich nur nach intensiven Studien, damit auch alles echt aussieht.))
Wo war ich?
Der Sexfaktor ist recht sensibel eingesetzt, es gibt also keine pornograhischen Elemente, zumindest keine expliziten. Implizite Elemente gibt es allerdings schon. Das bleibt bei einem Roboter, der so schwul wie Boy George und Elton John zusammen ist, auch nicht ganz aus.
In der nachfolgenden Szene schwingt SexSix auf der Schaukel vor und zurück und der nette Kirk Verschnitt im Vordergrund hält ein Eis in der Hand und leckt immer daran, wenn die Schaukel vorne ist.

Wo war ich?
Okay, nicht jedem gefällt dieser Humor, aber es gibt auch anderen. Und der sieht zum Beispiel so aus. Die Folge ist fast zuende und Chode hat einen Pokal gewonnen, den er natürlich nicht verdient hat. Verdient hätte ihn sein Neffe Whip. Hier der Dialog:
Six: So, where is the big trophy that was going to make your life complete?
Chode: Whip got it.
Six: Really? That is one of the most unselfish gestures I have ever witnessed. I’m proud of of you.
Chode: Naaah… yeah… what you say.
(Whip enters the room with the trophy)
Whip: Onkel Chod!? I’ve finishing polishing your trophy just like you told me.
Six: Chod!
Chod: I can’t take that trophy from you… ehhh… until you get the spot you missed. Talking about sloppy work.
Six: Why do I even bother?
…
Solche Dialoge gibt es massig. Chode selber ist natürlich der kalte und Die-Mannschaft-ausnutzende-Führer der Truppe. Und manchmal sieht es so aus, als würde er was gutes tun, stimmt aber nicht. Das kommt wirklich nur ganz seltennie vor. Das nervt auf die Dauer doch ein wenig, bzw. ist etwas einfaltslos und beschränkt.
Das soll aber nicht über die doch allgemeine vorhandene Lustigkeit der Serie hinwegtäuschen. Es bleibt genügend Humor zum Ablachen übrig.
Ich hoffe also doch auf eine 3. Staffel. Unter dem Strich bleibt ein empfehlenswert.
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08.11.2006
Posted in Sneak Review at 10:16 by Starkiller
Freundlicherweise wurde ich von Fuzz darauf aufmerksam gemacht dass ich bisher noch nie etwas über Nip/Tuck geschrieben habe, dabei gucke ich das mittlerweile schon in der vierten Staffel. Gerne komme ich also seinem Wunsch nach und schreibe mal über diese leicht ungewöhnliche Serie.
Ich kann hier natürlich nicht die letzten 50 Folgen zusammen fassen, vielleicht nur so viel: Hier kann man schöne Körper nicht nur von aussen betrachten, hier gibt es auch Insider-Ansichten, im Zentrum der Serie steht nämlich eine recht erfolgreiche Schönheitschirurgie-Praxis. Diese wird zum einen von Sean McNamara geleitet, zum anderen von Christian Troy. Die beiden sind ziemliche Gegensätze in allen Bereichen, Sean ist ein begnadeter Chirurg, Christian ist eher der ewige Zweite in der Praxis; S. hat unzählige Probleme im Privatleben und wenn es den mal zum Sex mit seiner Frau kommt, hat garantiert keiner der Beteiligten Spass daran. C. auf der anderen Seite wechselt seine Sexualpartnerinnen z.T. mehrmals täglich und holt sich auch schonmal mehrere Frauen gleichzeitig ins Bett wenns eng wird im Terminkalender. S. fährt einen Familientauglichen Mittelklassewagen, C. fährt nichts unter 300PS usw.
So, aber was genau ist Nip/Tuck? Zum einen: der Titel bezieht sich auf typische Vorgänge beim Liften. “Nip” (kneifen, kleiner Schnitt) & “Tuck” (wegstecken, falten). Zum Anderen:
Die Facetten von Nip/Tuck
schnipseln und stopfen

“Tell me what you don’t like about yourself” mit dieser Floskel beginnen eine Vielzahl der Folgen, danach dürften die Patienten ihren Warenkorb füllen, was sie gerne alles an sich gemacht hätten.
Das Handwerk eines Chirurgen wird hier so farbenfroh, plastisch und realistisch dargestellt, das sich dem ein oder anderen Zuschauer schon mal der Magen umdrehen dürfte. Jede der hier gezeigten Operationen basiert 100%ig auf Techniken die weltweit täglich eingesetzt werden, der Realitätsgrad ist so beängstigend das ich mich gelegentlich immer noch dazu beglückwünsche nicht Arzt geworden zu sein wie meine Eltern das wollten, sondern mein Glück in der brotlosen Blogschreiberei gesucht habe.
In jeder Folge liegen ein oder mehrere Personen auf dem OP-Tisch (der Name des Patienten ist dann auch immer der Titel der Folge) und was hier über die Jahre alles gezeigt wurde, reicht von Brustimplantaten bei Frauen …und Männern (kein Scherz), Fettabsaugungen, Nasen-OPs, über Amputationen und Geschlechtsumwandlungen bis hin zur Trennung von siamesischen Zwillingen, Hodenvergrößerung und komplexer Wiederherstellungschirurgie.
Sex
Ein sehr wichtiger Aspekt dieser Serie und neben anderen einer der Gründe warum man in Zusammenhang mit dieser Serie öfters auch mal den Begriff “no boundaries” liest. (Wäre es nicht so geschmacklos könnte man von den Jungs in Nip/Tuck auch als “Ärzte ohne Grenzen” sprechen)
Wenns um Sex geht gibt es hier nichts was es nicht gibt, Sex mit Transvestiten vor und nach der Umwandlung, Sex in jeder denkbaren Kombination der Geschlechter, Sex mit Minderjährigen, oder auch Sex mit Tieren (ich kauf nie wieder Nutella). Tabus gibts hier keine.
Sean ist am Anfang der Serie dank seiner Ehefrau eher sexlos, arbeitet sich von einer totkranken Patientin über sein (durchgeknalltes) Kindermädchen und anderen aber nachher wieder bis zu seiner Frau hoch.
Christian…ähmm ja, anything goes…
Plots
Neben den kleinen Geschichten die um jede Operation herumgewoben werden aber oftmals auch direkt in der jeweiligen Folge beendet werden, gibt es auch Handlungsstränge, die sich über mehrere Folgen/Staffeln hin ziehen. Hier nur mal ein einziger Auszug was hier so passieren kann:
Matt der Sohn von Sean, welcher eigentlich der Sohn von Christian ist, hatte über Wochen eine sexuell erfüllende Beziehung zu einer Frau, welche vorher aber mal ein Mann war, das führte wiederrum dazu das er sich später in einer Transvestiten-Bar abschleppen ließ, diese Person dann zusammenschlug, dann später in einer anderen Folge dafür von einer Horde ehemaliger Männer zusammengeschlagen wird, sich mit seinem vorherigen Opfer aber dann gegen einen Nazi zur Wehr setzt, der hinter den Transen her ist. Nach so einer Geschichte wäre jeder fertig, so auch Matt. Tabletten schluckend und enttäuscht von seinem Therapeuten landet er nun in einer der aktuellen Folgen im Bett mit Christians Ex-Freundin welche wegen Christian mittlerweile bei Scientology gelandet ist und in Matt ein leichtes Opfer sieht.
Was jetzt hier ganz furchtbar klingt und etwas streng nach Sitcom riecht, ist ernst, glaubhaft und ausführlich über 4 Staffeln verteilt beschrieben und wirkt somit nicht wie ein schlechter Taschenroman.
Dies ist aber wie gesagt nur ein einziger Handlungsstrang, es gibt dutzende andere.
Tja, die “Einleitung ist doch etwas länger geworden als ich dachte, dafür kann ich mich beim nächsten Mal aber besser auf die aktuelle Folge konzentrieren. Dann schreib ich auch was über die Folge an sich, versprochen!
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28.10.2006
Posted in X-Files at 10:00 by Fuzz
Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass Serien, die die Realitäten verbiegen können, weil das in deren Konzept paßt (also alle phantastischen Serien), irgendwie mal eine Sexfolge drehen (müssen). (Siehe auch die Folge X-Files – 1×14 – Genderbender.)
Bei Torchwood ist das schon in Folge 2 der Fall.
Gwen hat ihren ersten Arbeitstag und alles geht schief: Als man einen gelandeten Meteoriten untersucht, befreit man aus Versehen den Inhalt (eine Art lila Gaswesen) und es übernimmt einen Frauenkörper.
Dieser ist dann anschliessend eine männermordene Furie, die bei einer Party auf den Geschmack kommt und sich dann durch die Kunden einer Samenbank fickt.

Die Plotbeschreibung muss an dieser Stelle einfach mal aufhören, meine Finger verkrampfen sich und mein Kopf schmerzt.
Die Geschichte ist absolut unterirdisch, aber das macht nichts. Ich mag Torchwood irgendwie. Man kann es am besten mit modernem Trash bezeichnen, also das, was Dr. Who auch ist und war. Mal schauen, was ich in 20 Jahren darüber denke. Bis dahin gilt Guckbar mit Tendenz zu Empfehlenswert.
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19.09.2006
Posted in X-Files at 23:40 by Fuzz
Das Wichtigste zuerst: Diese Folge war %#!@@.
Seltsame Serienmorde bringen Scully und Mulder an einen Tatort. Offenbar sterben die Opfer, während des Beischlafes. Seltsam ist nur, dass die Überwachungskamera des Motels einen Mann hat rauskommen sehen, obwohl ein gemischtes Pärchen hineingegangen ist. (Da der Tote ein Mann ist, hätte logischerweise die Frau wieder rausgehen müssen.)
Oder ich fange anders an: Außerirdische landen auf der Erde und studieren(?) die Menschen. Dazu tarnen Sie sich als religöse Sonderlinge, die jeden Fortschritt ablehnen und sich deshalb noch mit einer Kutsche fortbewegen. Solche Religionsgruppen gibt es in den USA etwas häufiger, schließlich wurde Amerika von den Menschen besiedelt, die man in Europa wegen ihrer Lebensweise nicht haben wollte, aber ich schweife ab… Diese Menschen bekommen Besuch von Scully und Mulder, weil sie einen Mord aufklären sollen. Bei einem Toten fand man Dreck unter den Fingernägeln, den es nur in der Nähe von diesen religiösen Sonderlingen gibt. (Wie bei CSI: Dort gibt es von jeder Baumart auch nur einen Standort, der aber im Computer der Gartenbehörde verzeichnet ist.)
Man behandelt Scully und Mulder jedoch dort als Sonderlinge und will mit ihrer Welt nichts zu tun haben. Bei einem investigativen Sondereinsatz stellt man fest, dass sie ab zu in einem Schuppen Leute wiederbeleben und diese dabei das Geschlecht wechseln.
Ich muß an dieser Stelle aufhören, weil ich gleich schlafen gehen will und ich sonst noch Albträume kriege. Die Story ist wirklich grauenhaft. Die Verknüpfung Außerirdische-als-religiöse-Sonderlinge und Geschlechtswandler hat einfach nur sehr abschreckend auf mich gewirkt. Vom Ende wollen wir mal überhaupt nicht reden.
Ich hoffe, dass wird wieder besser!
Zwei positive Dinge gibt es von dieser Folge zu vermelden:
- Endlich wissen wir, vorher die Kornkreise kommen.
- Studio-Discos in den 90ern sehen komisch aus.
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