13.04.2008

MiB (Anim)

Posted in Sneak Review at 12:40 by Fuzz

Die MiBs dürfte ja jeder kennen. Für die Unter-dem-Steinleber: Die stets in schwarz gekleideten Männer machen Jagd auf Außerirdische, hier auf der Erde leben und gegen die Gesetze verstossen.

Die Erde ist durchaus ein häufiger Dreh- und Angelpunkt des Lebens der anderen Rassen. Wir sind quasi der Rastplatz der Hyperraumumgehungsstraße und das bringt – wie es sich für Rastplätze gehört – einige Unanehmlichkeiten mit sich.

Müll, ungewollte Gäste und eine Menge Außerirdische. Agent J und K (weitere Hauptrollen sind Agent L und Z) müssen diesem buntem Treiben Einhalt gebieten.

Ich fasse mal die ersten 3 Folgen plotprototypisch zusammen:

  • Fast alle Außerdischen können sich verwandeln. Vor der Verwandlung sehen sie in der Regel wie Menschen aus.
  • Süße Wesen sind eigentlich nicht süß!
  • Der eine Agent weiß nix, der andere dafür alles. Alter Hase versus Freshmen.

Als Deux Ex Machina lasse ich gelten:

  • Verstärkung durch andere (anonyme) MiB Agenten
  • Wenn es gerade Ärger mit Aliens gibt, taucht im Notfall eine andere Rasse auf, die schon seit Jahren mit der ersten Rasse im Clinch liegt
  • Blitzdings

Ich sage mal so: wer die 2 Filme mag, wird die Serie auch mögen (und umgekehrt). Mehr als die ersten 3 Folgen, werde ich mir nicht geben. Ich bin einfach zu verwöhnt.

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23.09.2007

Burn Notice – Season Finale (Staffel 1)

Posted in Sneak Review at 10:50 by Fuzz

Ich habe gerade (passend zu den heutigen Temperaturen) das Season-Finale geschaut und ich muss sagen, dass ich schwer begeistert bin.

Das Finale war gut, auch die Staffel „davor“ war wirklich schwer in Ordnung.

  • Ich mag das Team.
  • Sein Grinsen ist göttlich.
  • Seine Problemlösungen sind einfallsreich. Er werden nicht einfach ständig Leute umgebracht, auch keine Bad Guys.
  • Der Erzählstil ist einfach, schlicht, aber packend.
  • Das Ambiente, welches durch die Zwischenschnitte gut angerissen wird, ist einfach unglaublich… äh… schön. Türkisfarbenes Meer, (Verfickt, was ist bitte die Mehrzahl von „Pool“? Jetzt bitte nicht Schwimmbäder sagen, da gibt es Unterscheide!) Poole auf den Dächern, traumhafte Strände und überall schöne Menschen, wie aus dem Katalog.
  • Die A-Team, McGyver und Magnum Komponenten gefallen mir sehr gut!
  • Bruce Campbell ist sarkastisch wie die Hölle.

Die erste Staffel ist also tatsächlich gelungen. Die 2. Staffel wurde zum Glück schon durchgewunken. Yeah! Im Januar sollen angeblich die Dreharbeiten beginnen. Nicht ganz so yeah, aber egal.

PS: Michael Westen, kritzelt ja „John 3:16“ auf den Boden. Köstlich, was für eine saubere und saulustige Anspielung in der Welt der Popkultur. Danke, dass auch ich Popkultur sein darf.

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12.07.2007

1. Staffel von Beverly Hills 90210 auf DVD

Posted in Weißes Rauschen at 13:45 by Fuzz

Wer nochmal die 80er erleben will, kauft sich einfach Knight Rider und wird total glücklich. Wenn man dann noch den Beweis antreten will, dass die Frisuren in den 90ern einfach nicht besser wurden, kauft man sich die erste Staffel von Beverly Hills 90210.

Diese ist nämlich (endlich?) auf DVD erschienen. Ich muss gestehen, ich habe das früher auch gesehen. Warum? Sicher nicht des Geldes wegen, sonst bräuchte ich heute meine Blogeinträge nicht selber tippen, sondern würde die (ausdenken und) tippen lassen.

Aber nichts ist so schlecht, dass es nicht noch als negatives Beispiel dienen könnte. Da macht 90210 keine Ausnahme.

Aber nicht alle Erinnerungen muß man auffrischen, zumal 22 Epsioden bei Amazon auch noch 35,95€ kosten. Das macht 1,63€ pro Folge.

Neh, dann doch lieber unwissend bleiben.

In den Kommentare bitte andere Möchtegernvergesslichkeiten eurer Jugend posten. Und welche davon habt ihr auf DVD?

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10.07.2007

Drawn Together – Überblick für die 1. DVD-Staffel

Posted in Sneak Review at 10:55 by Fuzz

Endlich. Da liegt sie. Warum bis Weihnachten warten, wenn man sich doch selber jederzeit beschenken kann?

Leider sind in der 1. Staffel von DT nur 7 Folgen enthalten. Die Packung ist deshalb natürlich klein, weil sie auch nur 2 DVDs enthält. Aber es kommt ja nicht auf die Größe an. Neben den 7 Folgen in Englisch (keine weiteren Sprachen und keine Untertitel), gibt es folgende 4 Features:

  • Deleted Scenes
  • Hier gibt es dann ein paar der vielen Szenen zu sehen, die wegen explicit content gelöscht oder verpixelt worden sind. Wenn zum Beispiel (spanking) Spanky am Zaun hängt und sich seinen Schweinepenis massiert, sollte man das ebensowenig verpassen, wie die dicken Dinger von Foxxy Love. (Letzteres ist übrigens der Auslöser für ersteres.)

    drawn-together-spanking-spanky.png

  • The censored/uncencesored game
  • Hier darf man anhand eines Zitates erraten, ob dieses für die TV-Ausstrahlung zensiert wurde oder nicht. Herzlich langweilig.

  • „Previously on Drawn Together“ segments
  • Ein Zusammenschnitt der lustigen Rückblicke, die natürlich dann nichts mit der eigentlichen Folge zu tun haben. Lustig.

  • Karaoke sing-a-long
  • Karaoke? Ohne mich!

Ansonsten gibt es noch ein paar Kommenterspuren (4 von den 7 Folgen) und ein paar Previews von anderen Comedy Central Produkten. Mmmmh… okay… das ist… okay, aber nichts besonders.

Das ich den Rest – die 7 Folgen mag – ist sicherlich bekannt. Über Geschmack kann gerne woanders gestritten werden. In den Kommentaren zum Beispiel.

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07.06.2007

The Collector

Posted in Sneak Review at 10:01 by Starkiller

Title

Ich habe erst kürzlich, dank der gerade anhaltenden Sommerpause, die kompletten drei Staffeln von „The Collector“ gesehen und da Fuzz gerade darüber schrieb wollte ich nun auch mal meine Meinung dazu verkünden.

„The Backstory“


Der Hauptdarsteller Morgan Pym lebte einst ein bescheidenes Leben als Mönch in einem Kloster. Ähm Kloster? Ja genau, geboren ist er nämlich im Jahre des Herrn 1322. Im Alter von etwa Mitte 20, lernt er Katrina kennen. Es vergehen zwar noch einmal knapp 2 Jahre, bis die beiden wirklich das erste Mal miteinander sprechen, aber dann gibts kein Halten mehr, Morgan bricht kurze Zeit später sein Zölibat, tritt aus dem Orden aus und brennt mit Katrina durch.

Kurze Zeit später erkrankt Katrina allerdings an der gerade über Europa herfallenden Pest und Morgan ist in seiner Verzweiflung gezwungen wieder ins Kloster zurück zu reisen, da dort, seiner Meinung nach, alle nötigen Kräuter vorhanden sind. Kurze Zeit später verstirbt Katrina allerdings und Morgan ist völlig niedergeschmettert und außer sich. Seine Trauer und Wut verwandelt sich in einen tiefen Hass gegen Gott, in seiner Raserei zündet er sogar Jesus am Kreuze an.

In dieser Nacht nun bekommt er Besuch vom Teufel persönlich, welcher mit vielen Seitenhieben gegen Gott, verspricht Katrina retten zu können. Morgan kann natürlich nicht widerstehen und verkauft seine Seele für 10 glückliche Jahre mit Katrina.

Warum ich das so ausführlich beschreibe? Nun, weil im gesamten Verlauf der Serie unzählige Male auf diese Ereignisse in Flashbacks Bezug genommen wird. Nach den versprochenen 10 Jahren stirbt Katrina dann überraschend an der Pest, was der Teufel nur damit kommentiert, das er nie versprochen hatte, das sie Morgan überleben würde.

Kommen wir jetzt also zum Wesentlichen: erstmalig in der Geschichte, kassiert der Teufel Morgans Seele jetzt nicht einfach ein, er macht ihm statt dessen ein weiteres Angebot. Statt für alle Ewigkeit in der Hölle zu brennen, soll Morgan als erster menschlicher „Collector“ für den Teufel Seelen einsammeln, also von Leuten die auch einen Deal mit dem Teufel gemacht haben. Und genau dies tut er dann auch, von Gott enttäuscht, zieht er emotionslos durch die Geschichte und kassiert 600 Jahre lang Seelen ein.

history

„Gegenwart“

Die Serie setzt nun in der Gegenwart ein, zu einem Zeitpunkt, wo Morgan ernsthaft darüber nachdenkt, den Job an den Nagel zu hängen da er es nicht mehr ertragen kann, die Seelen von armen Opfern des Teufels in die Hölle zu verfrachten. Wieder macht der Teufel Morgan ein Angebot, zwar bleibt der alte Deal der gleiche, 2 Tage bevor der 10-jährige Deal ausläuft, bekommen die „Kunden“ Besuch vom Collector, Morgan darf aber jetzt den Leuten helfen Vergebung zu suchen, so das sie also eine Chance haben, aus dem Deal mit dem Teufel noch rauszukommen. Zu diesem Zeitpunkt ist Morgan übrigens schon lange nicht mehr der einzige Collector, der neue Deal gilt aber wieder nur für ihn.

Nun, warum sollte der Teufel das überhaupt tun, fragt man sich als Zuschauer, die Seele ist ihm doch eigentlich sicher, warum sollte er ihnen mit Morgan nochmal eine Chance geben? Nun, einerseits kann einem als omnipräsentes allmächtiges Wesen (seine Worte, nicht meine) schnell langweilig werden, zum anderen ist er immer für ein gutes Spiel zu haben.

Das ist also die Basis auf der die Serie aufbaut, Folge um Folge zieht Morgan nun aus um alles daran zu setzen seinen Klienten aus den Klauen des Teufels zu entreißen.

Zwei Dinge gibt es für mich, welche es geschafft haben die Serie über alle 3 Staffeln (insgesamt 40 Folgen) interessant zu halten. Dies wären zum einen die abgedrehten Deals, die die Leute mit dem Teufel eingegangen sind, da gibt es die eher normalen Deals von Leuten, die sich ein Leben in Wohlstand gewünscht haben, oder Leute, die ein berühmter Filmstar sein wollten, aber sehr oft sind es auch total seltsame Sachen, wie z.B. die Frau die sich wünscht, das ihre multiplen Persönlichkeiten aus ihrem Kopf verschwinden, oder der Serienmörder, der seine Seele dafür verkauft, dass er weiter unerkannt morden kann.

Das andere was mir sehr gut gefallen hat, ist das Zusammenspiel zwischen Morgan und dem Teufel. Neben dem fast schon sportlichen Wettstreit in dem die beiden stehen, ist es einfach herrlich dabei zuzusehen, wie der Teufel in jeder Folge in einer anderen Gestalt auftritt, manchmal um Morgan Steine in den Weg zu legen, manchmal nur um ihm die nötigen Informationen zu geben, oder ganz schlimm, manchmal auch um ihm zu helfen, was eher andeutet, dass die Befreiung der Seele noch schlimmeres Übel verursacht.

Cookie

Außerdem ist es erwähnenswert, dass Morgan im Gegensatz zu anderen Serien, wo gegen das Böse gekämpft wird, durchaus nicht immer erfolgreich ist, das Verhältnis ist eher 50/50. Das fand ich extrem klasse, da ein vorprogrammiertes Happy End dann doch irgendwann langweilig wird.

„Resümee“

Ich bin von der Serie sehr gut unterhalten worden, die Serie arbeitet mit sehr viel Witz, der Teufel, manchmal als alternder Würstchenverkäufer an der Ecke, manchmal als kecke 17-jährige mit Lolly, hat eine gute Portion Humor, das fand ich sehr sympatisch. Und dadurch das der Teufel in fast jeder Folge von einem anderen Schauspieler gespielt wird, und es ja auch noch jede Folge einen anderen Klienten gibt, ist durch die Hohe Anzahl von Gastauftritten auch für viel Abwechslung gesorgt.

Zusätzlich werden die einzelnen Stories auch noch von einigen Nebenhandlungen zusammengehalten, welche sich über mehrere Folgen erstrecken, sei es das drogensüchtige Mädchen, dass er aus der Gosse im Piloten aufsammelt, oder die Reporterin, welche versucht Morgan auf die Schliche zu kommen. Besonders brisant, da jeder Außenstehende, der von den Deals, Morgans wahrer Identität oder dem Teufel erfährt, automatisch mit einem Expresslift in die Hölle fährt.

Ansonsten gibt es nur noch zu erwähnen, das dies übrigens eine kanadische Produktion ist, welche nach meinem aktuellen Wissenstand noch nicht im amerikanischen Fernsehen gelaufen ist.

Mirror-World

Ach ja, wer mehr über die Serie wissen will, findet auf der offiziellen Homepage thecollectortv.com noch reichlich Hintergrundmaterial und einen überraschend guten Episodenguide.

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05.02.2007

House M.D.

Posted in Sneak Review at 10:49 by Starkiller

Ich habe gelegentlich schon mal von der Serie gehört, habe House aber nie in die engere Wahl gezogen, da ich eigentlich keine Krankenhaus Serien mag. Glaubt es, oder glaubt es nicht, ich habe nie eine einzige Folge von ER gesehen.

Das ich jetzt House gucke, ist natürlich mal wieder die Schuld von Fuzz, ich weiss nicht mehr wie es dazu kam, aber er erwähnte die Serie die Tage mal. Darauf hin hab ich mir dann direkt mal die Kurzbeschreibung bei TV.com durch gelesen und fand es eigentlich ganz sympatisch.

Was die Serie für mich interessant macht ist weniger die genaue Analyse von fiesen Krankheiten, dazu bietet sich Regenesis viel besser an, das Interessante hier ist eher der Hauptdarsteller Dr. Gregory House.

Dieser wird einem als brillanter Arzt vorgestellt, welcher aber absolute zynisch mit allen Menschen in seiner Umgebung umgeht, außerdem kann er seine Patienten nicht leiden und ist auch noch abhängig von Schmerzmitteln.

Etwas seltsam an dieser Serie finde ich bisher, das ich noch praktisch an keiner Stelle gesehen habe, wo den die wirklich guten Ärzte sein sollen, bei allen 13 Folgen die ich bisher gesehen habe, werden erstmal 4-5 Fehldiagnosen gestellt und jedesmal wenn man den Patienten gerade noch so ins Leben zurück geholt hat, überlegt man sich was es noch so alles sein könnte. Das erinnert irgendwie eher an „Ein blindes Huhn…“ als an brilliante Diagnostik. Aber seis drum, die trockenen Kommentare die House abgibt, sind bisher auf jedenfall sehr amüsant, das werde ich gelegentlich mal weiter gucken.

Kennt House irgendwer und kann mir sagen ob sich das oben beschriebe Konzept mit der Zeit noch ändern wird?

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20.01.2007

Dilbert – Überblick für die erste Staffel

Posted in Sneak Review at 15:27 by Fuzz

Ich habe gerade von Dilbert die 13 Folgen der ersten Staffel zuende geschaut. Ich würde dafür durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen. Die Plots sind durchaus sehenswert und abgedreht.

Im Prinzip dreht sich die erste Staffel grob um den von Dilbert entworfenen Prototypen Grandmaster, dessen genaue Funktion jedoch unbekannt bleibt. Ähnlich diffus wie die Funktion sind auch die Plots. Manchmal darf Dilbert nach Elbonia reisen (dort wird der Prototyp hergestellt) und manchmal muß die Firma umziehen, weil die Angestellten anfangen zu mutieren:

dilbert-1x07-tower-of-babel.jpg

Dilbert soll deshalb den Umzug organiserien und freut sich schon tierisch, weil er dann auch sein eigenes Büro bekommt. Voller Vorfreude spielt er diese Situation schon mit einer kleinen Puppe nach:

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Süß!

Manche Folgen sind auch völlig losgelöst von diesem Prototypen, da wird sich dann um das Y2K-Problem gekümmert. (Kann sich da noch jemand an die an- und aufregenden Diskussionen erinnern?) oder in der Folge „1×12-Holiday“ wird der Wahnsinn behandelt, dass jeder Tag irgendein spezieller Tag ist: D-Day, Sysadmin-Day, irgendein Geburtstag, Whatever-Day.

Schön ist auch die Folge „1×09-Little People“, wo auf einmal die „Dry Erase Markers“ (so eine Art Edding) in der Firma verschwinden. Man findet schließlich raus, diese die Leute, die „ge-downsized“ wurden, als kleine Menschen in einer Schattenwelt weiterleben und die Stifte zum schnüffeln benutzen. (So eine Art Mini-Hippies!)

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Als man diese schließlich von der Abhängigkeit befreit, indem man alle Nachbestellmöglichkeiten für die Stifte ausschaltet, wohnen die kleinen Winzlinge bei Dilbert im Garten und feiern dort munter ohne Drogen weiter.

Das jedoch stört ihn beim Schlafen und so greifen sie auf die Lösung von Dogbert zurück. Man verpackt die kleinen Menschen und bietet sie als Spielzeug zum Verkauf an.

dilbert-1x08-little-people-2.jpg

Mir gefällt die Serie. Dogbert und Catbert sind tatsächlich so zynisch, wie man es aus den Comics her kennt. Der Garbage-Man ist ebenfalls sehr gut und (pseudo-)philosophisch und Dilbert ist der Ingeneurgeek schlechthin (ich empfehle dazu das Intro mit der „Dusche“ im Pilot).

Ein solches Intro gibt es bei allen Folgen. Oft sind solche Erfindungen der Mittelpunkt, manchmal gibt es auch Smalltalk zwischen Dogbert und Dilbert zu sehen. Dann kommt das eigentliche Intro der Serie (mit fetzigen Sambarythmen) und dann geht es richtig los. 22 Minuten Witzigkeit, die man wirklich geniessen kann. Besonders Dilbert als rational denkender Mensch ist das genaue Gegenteil von seinem Chef, der in der Regel nicht mal zwei zusammenhängende Sätze am Stück rausbringt. Unterhaltungen zwischen diesen beiden sind durchaus absurd komisch.

Die ab und an stattfindende Ausübung von Gewalt von Alice an ihren Mitmenschen, vornehmlich am Wendehals Wally, tun ihr übriges zu dieser guten Staffel hinzu.

Durchaus sehenswert und empfehlenswert.

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22.12.2006

CSI – Die erste Staffel

Posted in Sneak Review at 10:15 by Starkiller


Hiermit beziehe ich mich auf CSI die Original-Serie welche erstmals im Jahre 2000 ausgestrahlt wurde a.k.a. CSI – Las Vegas, und nicht auf einen der beiden Spin-Offs CSI – Miami oder CSI – NY.

Lange Zeit habe ich mich CSI verweigert, ich hab ehrlich gesagt bis zum Anfang dieser Woche noch nie eine Folge CSI gesehen, aber da ich oft mit Leuten über Serien spreche und dabei oft der Name dieser Serie gefallen ist, dachte ich mir, ich gebe dem ganzen eine Chance.

Wenn man über CSI sprach, erzählte man mir immer von den Hightech-Gadets, der detailierten Darstellung von Kugeln die durch Körper fliegen, von der Analyse von Blutspritzern und der ein oder andere sprach auch über die plastische Darstellung von madenzerfressenen Leichen. Nun, ich gucke mir jetzt mal an was da dran ist.

Ein Problem sehe ich aber jetzt schon, welches die Serie mit mir haben wird, oder ich mit der Serie, ich gucke sie einfach zu spät. 6 Jahre sind vergangen seit die erste Staffel gelaufen ist, das ist zwar nicht so viel Zeit, da sich die Filmtechnik für Serien dieser Art, seit dem nicht so extrem verändert hat, aber im Jahre 2000 gab es weder die Serie Dexter, welche sich zu einem nicht unerheblichen Teil der Analyse von Blutspritzern widmet (Bloodstain pattern analysis), oder die Serie Bones welche sich ausschließlich mit Knochenfunden beschäftigt und einige der widerlichsten Leichen überhaupt im Programm hat. Wie gesagt, das ist ein Problem, da ich diese Serien zuerst gesehen habe. Es ist zwar sehr gut möglich das diese Serien erst durch den Erfolg von CSI entstehen konnten, aber als diese Themen tatsächlich in der ersten Staffel von CSI auftauchten, kam mir das halt schon sehr bekannt vor.

Ich werde jetzt nicht auf die einzelnen Fälle oder Stories in der ersten Staffel von CSI eingehen, außer mir scheint das ja eh schon praktisch jeder gesehen zu haben, also fokussiere ich mich mal auf die technische Seite der Serie.

Auch wenn ich die investigativen Methoden nicht mehr so recht würdigen kann, da sie mir nicht mehr so revolutionär erscheinen wie dies vielleicht mal der Fall war, so habe ich doch sehr positiv bemerkt dass die gezeigten Methoden weit genug in der Realität gefußt sind um noch glaubhaft zu wirken. Natürlich geht alles viel zu schnell (siehe dazu den Rant von Fuzz) und etwas verwunderlich fand ich das Täter in der Serie immer Stücke ihrer Kleidung oder etwas ähnliches zurück lassen. Es wäre nett gewesen, wenn man auf einem Parkplatz, auf dem täglich hunderte von Menschen rumlaufen, ein Stück Stoff gefunden wird, dies auch mal einem Trucker gehören würde, welcher dort vor 2 Wochen mal pinkeln war. Aber nein, es gehört immer dem Täter, ist natürlich nicht von einer Levis 501 von der ein paar Millionen verkauft wurden, sondern irgendeine Spezialanfertigung aus einem Laden der natürlich auch noch den Namen des Käufers hat…naja Kleinigkeiten.

Gut fand ich, das in praktisch jeder Folge immer min. zwei Untersuchungen laufen die nicht in Zusammenhang stehen, das gibt der ganzen Sache etwas Abwechslung. Neu ist das zwar auch nicht, man erinnere sich z.B. nur mal an Star Trek TNG, dort wurden auch immer min. zwei separate Handlungsstränge benutzt. Es ist aber trotzdem eine sehr gute Methode um die Folge nicht langatmig werden zu lassen.

Was gibt es sonst noch zu sagen, die Charaktere finde ich ziemlich gut, alle sind doch etwas vielschichtiger als nur so Stereotypen wie Science-Geek, Babe mit Titten, oder der rumbrüllende Boss.

Alles in allem kann ich zusammenfassen das CSI für mich ’nicht mehr‘ bahnbrechend wirkt, aber es ist eine grundsolide Serie von der ich sicherlich auch mal die zweite Staffel probieren werde, vielleicht kann mich die Serie ja auch langfristig fesseln, dann gibt es ja genug Material. Aktuell läuft die siebte Staffel, CSI-Miami ist in der fünften Staffel und CSI-New York läuft in der dritten. Das macht 14 Staffeln die ich noch nicht gesehen habe *schluck*

Kann jemand die Spin-Offs empfehlen, oder kommen fallen sie hinter dem Original zurück?

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12.12.2006

Dexter

Posted in Sneak Review at 10:17 by Starkiller

Es kommt selten vor das mich eine Serie noch überrascht! Das heißt natürlich nicht das es keine guten Serien mehr gibt, davon gibt es immer noch reichlich, aber die Konzepte dahinter wiederholen sich doch eigentlich immer wieder. Das ist zwar nicht schlimm, aber für Überraschungen sorgt es doch nur noch recht selten.

Aber Dexter hat genau dies geschafft: Ich war überrascht! Nicht unbedingt weil die Erzählweise dramatisch neu ist, oder die Story generell einer Neuerfindung des Rades gleich kommt, sondern weil die Serie es überhaupt geschafft hat, gesendet zu werden.

Hier also die Rahmenhandlung:
Dexter arbeitet bei der Polizei in der Forensik, so weit, so gewöhnlich, aber des Nachts zieht er durch seine Stadt Miami und tötet Verbrecher die durch die Maschen des Gesetzes gerutscht sind. Auch das ist natürlich immer noch nicht so richtig außergewöhnlich. Serien, mit Leuten die sich über das Gesetz stellen, gibt es immer noch hundertfach. Wirklich einzigartig und schon fast bedenklich fand ich aber die Vorgeschichte:

Dexter wurde mit 3 Jahren, als seine Eltern (möglicherweise) in einem Unfall starben, von einem Polizisten und seiner Frau adoptiert. Bald schon stellt der Cop mit Namen Harry fest, dass Dexter besonders ist. Und zwar nicht besonders im Sinne von erstaunlich gut im Baseball, oder weil Dexter toll in Mathe ist, oder ohne abzusetzen eine Flasche Wasser austrinken kann, nein Dexter hat das unbezwingbare Bedürfnis zu töten. Als Harry dann also in seinem Garten ohne Ende verbuddelte Tierknochen findet ruft er sofort einen Psychiater um seinem Sohn die Hilfe zukommen zu lassen die er verdient beginnt er ein langjähriges Training um seinem Sohn zu zeigen wie er unentdeckt bleiben kann, wie man mit Waffen umgeht und lehrt ihn, das es Leute gibt die es verdient haben zu sterben, an denen er seine Tötungslust ausleben kann. O.o

Dexter Bloodbath

„People think it’s fun to pretent being a monster, me: I spent my life pretenting i’m not.“

Wie ich eingangs schon sagte, ich war etwas überrascht, dass solch ein Konzept es ins Fernsehen schafft. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen fiktive Gewalt an sich, aber eine Serie welche einen Serienmörder zeigt, welcher bei der Polizei arbeitet und wo in dieser Serie dieses Morden auch noch moralisch gerechtfertigt wird, das hat mich überrascht. (Hab ich schon erwähnt das ich überrascht war?)

Geradeheraus kann ich diese Serie nicht empfehlen, obwohl sie an sich gut gemacht ist, daher:
Bedingt für den gewöhnlichen Seriengucker
Empfehlenswert für Befürworter der Todesstrafe

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27.11.2006

Robin Hood

Posted in Sneak Review at 10:42 by Starkiller

Kennt ihr Robin Hood? Also natürlich kennt ihr Robin Hood, aber kennt ihr auch Robin Hood? Bei der BBC ist im Oktober eine neue Serie zu diesem schon x-mal aufgelegtem Thema erschienen. Ganz so cool wie Picard als Robin ist es natürlich nicht und neues gibt es bei der Story natürlich auch nicht, natürlich lebt er im Wald, natürlich hilft er den Armen gegen den bösen Unterdrücker und natürlich ist er der beste Bogenschütze den es je gab.

Das alles kennen wir und haben wir schon hundert Mal gesehen, was für einen Grund könnte es geben das nochmal neu aufzulegen, geschweige den das auch nochmal zu gucken? Nun, dieser Robin Hood hier ist nur halb so alt wie Kevin Costner und dreimal so jung wie Picard und die Geschichte wird generell recht frisch erzählt.

Wie gesagt die Rahmenhandlung kennen wir alle, aber von Folge zu Folge hatten die Storywriter natürlich doch recht große Freiheiten. Robin Hood war niemals ein wirklicher ernster Charakter, aber hier liegt der Schwerpunkt doch eindeutig auf dem Humor, ohne jemals die Grenze zum Slapstick zu überschreiten.

Guckt es euch doch einfach mal an wenn ihr dran vorbei schaltet…

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