24.10.2007

Drawn Together – 3×10 – Breakfast Food Killer

Posted in Sneak Review at 16:58 by Fuzz

Ups. Was war das? Eine geballte Ansammlung von Zerealienwitzigkeit. We put the Fun in Funeral. Selten so gelacht. Aber der Reihe nach.

Das Frühstücksmaskottchen Quaker wird tot aufgefunden und schon muss natürlich ein neues her. Die Teilnahme an dem ausgerufenem Wettbewerb läßt sich die Crew von DT natürlich nicht zweimal sagen und Wooldoor wird auch tatsächlich der Gewinner.

Auf der anschliessenden Party, die aus dem Film Boogie Nights entnommen worden, finden sich ganz viele Frühsstücksmaskottchen ein. Ich kenne mich da ja nicht so genau aus, aber Tony Tiger habe natürlich erkannt, den gibt es auch im deutschen Fernsehen, aber es sieht einfach sehr drollig aus.

Die bei dem Wettbewerb abgelehnte Toot, entdeckt dagegen den garnicht richtigen toten Quaker und dieser erzählt ein paar Details. Es geht um magische Universal Product Codes (das amerikanische Equivalent zur EAN), mit denen man das Frühstückemperium zerstören kann. Wenn man 5 hat, kann man diese einschicken und bekommt einen Gegenstand zugeschickt, mit dem der Kreuzzug beginnen kann. Alles klar?

In dieser Folge wird alles verarscht. Neben den ganzen Frühstückstypen, dem Film Boogie Nights, wird nachher noch Indiana Jones and the Temple of Doom zitiert, ebenso wie Matrix Reloaded. Und als Spanky auf einmal ganz schlau erklärt, was UPC ist, haut ihm Hero auf den Kopf und resettet ihn damit. Sein nächster Satz: „I like to pee on things!“. Es braucht nicht viel um meinen Humor zu aktivieren, aber das hier hat völlig ausgereicht.

Und als Toot erwähnt, dass sie den Rest zur Leiche von Quaker (jetzt ist er wirklich tot) führen will, geht Hero sich kurz umziehen.

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Köstlich. Haufenweise gute Gags. Überall. Vielen Dank.

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21.10.2007

Drawn Together – 3×09 – Charlotte’s Web of Lies

Posted in Sneak Review at 15:09 by Fuzz

Nachdem die letzte Doppelfolge doch eher mau war, gibt es nun Nachschub:

Die „Männer“ spielen ein Saufspiel. Sie schauen sich eine Folge Drawn Together an und immer, wenn was Schwules passiert, trinken sie einen. Der Promillepegel und der Spaßfaktor steigen unermesslich an.

Im Zuge der Besoffenheit passieren drei Dinge:

  • Ling-Ling tötet Xandir
  • Spanky Ham läßt es sich besoffen von einer Spinne besorgen, die allerdings die große Liebe vermutet und ihm nachstellt.
  • Und ein Obdachloser wird plattgefahren und in der WG aufgenommen, damit er wieder gesund gepflegt werden kann.

Dieser stellt sich jedoch als Erzfeind von Hero heraus, der jedoch im Sterben liegt und einen letzten Wunsch erfüllt haben will: Saubere Klöten.

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Da habe ich keine Fragen mehr. That’s more I like it.

Auch die restlichen Nebenplots waren sehr ansehnlich. Ling-Lings Episoden aus der Kindheit waren auch sehr lustig. So sollte DT sein: Hart, lustig und abgedreht. Bitte so bleiben.

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10.10.2007

Drawn Together – 3×7 & 3×8 – Lost in Parking Space I+II

Posted in Sneak Review at 23:12 by Fuzz

Und wo wir schon beim Lästern sind. Drawn Together hat ja wieder angefangen. Zwischen der Ausstrahlung von 3×7 und 3×8 ist fast ein Jahr vergangen und es ist inzwischen ziemlich klar, dass die Serie nach der 3. Staffel enden wird. Wir reden hier von (hoffentlich nicht lausigen) 4 Folgen, die noch zu senden sind.

Ich habe mir beide Folgen im Doppelpack angeschaut und muss sagen, dass ich das ziemlich lau fand. Warum fand ich nochmal Drawn Together gut? Ich hoffe, es fällt mir in den 4 Restfolgen wieder ein.

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Verdammt, liegt es am Wetter oder an mir?

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31.08.2007

Robot Chicken – 3. Staffel

Posted in Weißes Rauschen at 10:54 by Fuzz

Robot Chicken ist wieder da.

Das arme Huhn, welches – angeschnallt auf dem Stuhl – immer dem ganzen Serientrash ausgesetzt wird, darf nun auch in der 3. Staffel gackern.

Wenn die kleinen Pöppel beim Game Of Life-Brettspiel des Lebens zum Leben erweckt werden und wichtige Stationen ihres Lebens durchlaufen, nicht ohne natürlich manchmal innezuhalten, um das Ergebnis des Raddrehens abzuwarten, finde ich das einfach köstlich.

Die nachfolgende Szene ist das Ende des Game Of Life Familien Dramas.

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Gelungene 3 Folgen für den Anfang.

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04.08.2007

X-Files – 3×05 – The List

Posted in Weißes Rauschen at 23:06 by Fuzz

Schon nach einer kurzen Einführung ist klar, dass es sich hier um eine typische „Knastgeschichte“ handelt. Einem Todeskandidaten droht der Stuhl.

(In diesem Zusammenhang empfehle ich einfach mal den Artikel Drei Bemerkungen zur Todesstrafe in den USA aus dem Blog USA Erklärt.)

Angeschnallt erklärt er, dass er wiederkommen wird und 5 Leute umbringen wird.

Gesagt, getan.

Irgendwo zwischen der ansteigenden Anzahl von Toten, einem prügelndem Gefängnischef, wirren Insassen, der Angst, irgendwie auf der Liste der 5 Todeskandidaten zu stehen und einem ziemlich planlos agierendem dynamischen Duo entwickelt sich diese verwirrende Geschichte mit einer beschränkten Anzahl von Drehplätzen (Knast, Haus der Witwe des Hingerichteten).

Hinzu kommt, das aufgrund der allgemeinen Panik, noch 2 Leute zusätzlich umgebracht werden, was den Leichenberg, aber nicht die Spannung steigert. Interessanterweise wurde der Inhalt der Liste nämlich noch mindestens einem anderen Gefangenen mitgeteilt, welcher nun versucht, einen „Deal“ zu bekommen.

Wie auch immer man es sieht, in dieser Folge war wenig drin. Die mässige Story wird eigentlich nur durch den höheren Bodycount und die madenreiche Inszenierung aufgepeppt.

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Während die Gründe für die Reinkarnation des Täters relativ einfach sind (Rache), wird überhaupt nicht erklärt, wie genau er das wohl anstellt. Es ist nun eigentlich auch keine Reinkarnation, weil er kein neues Leben hat, sondern eben in seinem altem Körper 5 Leute umbringt und dann ist der Spuck auch schon wieder vorbei.

Schade um die vertane Chance: Guckbar

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08.07.2007

X-Files – 3×04 – Clyde Bruckman’s Final Repose

Posted in X-Files at 12:21 by Fuzz

Der Preis für die (bisher) lustigste Folge X-Files geht an… *trommelwirbel*… diese Folge.

Ich sollte dazusagen, dass diese Lustigkeit durchaus gewollt ist. Die Folge ist also freiwillig komisch.

Worum geht’s?

Am Anfang kauft der lustige Rentner, Hellseher und Versicherungsvertreter Mr. Bruckman ein übernatürliches Magazin namens „Midnight Inquisitor“ und begegnet unwissend draußen einem Serienkiller, der das Leben von Hellsehern unvorhergesehen beendet. Wer hier Ironie wittert, liegt genau richtig und das zieht sich durch die komplette Folge durch.

Dieser Mörder bucht also Sitzungen und fragt, ob der Hellseher wissen würde, was nun passieren wird.

Die Polizei ist so verzweifelt, dass sogar ein „richtiger“ Hellseher namens Yappi, an den Tatort gebracht wird, der den Mörder finden soll. Dieser (Achtung Ironie!) schmeißt allerdings Mulder wegen Verbreitung negativer Energien aus dem Zimmer. Bei den Ermittlungen geraten Scully und Mulder jedoch „zufällig“ an Mr. Bruckman, der sein Leben mehr schlecht als recht mit dem Verkauf von Lebensversicherungen verdient und genau weiß, wann die Leute sterben. (Nebenbei spielt er übrigens ziemlich erfolglos Lotto.)

Detailliert kann er die Kerndaten eines Verdächtigen vorhersagen, nur um seine hellseherischen Fähigkeiten im nächsten Satz damit zu entlarven, dass er das nur weiß, weil er demjenigen letzten Monat eine Versicherung verkauft hat.

Ebenso detailliert, schildert er eine zukünftige „Bettgeschichte“ mit Scully, die natürlich anders kommt, als man denkt. Ein weiteres Mal erzählt er Details über den Killer, nur um damit rüberzurücken, dass dieser ihm einen Brief geschrieben hat. Ich mag es, wenn ich auf überraschende Weise veralbert werde.

So singt Mr. Bruckman natürlich den Song That’ll Be the Day, der im Original von Buddy Holly kommt, der ja später… aber das wisst ihr bestimmt alles selber. Der Name fällt übrigens in der Folge öfters.

Unabhängig vom X-Files Zyklus und seiner Geschichte, ist dies eine sehr interessante, lustige und einfallsreiche Story, die bewusst einige Dinge aufs Korn nimmt.

Auch die Schicksalsfäden des Mörders und des Hellsehers führen am Ende wieder zusammen:

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Da vergebe ich doch glatt mal ein Epstacy für. Der außergewöhnliche geekige Humor ist es mir wert.

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02.07.2007

X-Files – 3×03 – D.P.O.

Posted in X-Files at 10:48 by Fuzz

Da ich gerade alle Folgen X-Files schaue, fällt mir auf, was für eine Freakansammlung einem da so präsentiert wird. Manchmal hat man das Gefühl, man befindet sich in einer Ansammlung von abgelehnten Bewerbern für eine Folge X-Men.

In der heutigen Folge schlägt buchstäblich der Blitz ein. Leider eher ins Drehbuch, als in die eigentliche Ausführung um a) diesen Kalauer anzubringen und b) dem Ende dieser Renzension vorzugreifen.

Die beiden Verlierer Darren (gespielt vom eigentümlichen Giovanni Ribisi, der auch in „My Name Is Earl“ mitmacht) und sein Kumpel „Zero“ (gespielt vom nicht-ganz-so-eigenttümlichen Jack Black) verbringen ihr Leben gerne in der Spielhalle einer amerikanischen Kleinstadt(TM). (Ich frage mich eigentlich, warum ich das nicht als „tag“ habe?!?)

Während letzter dort arbeiten, zockt der erste den dortigen Prügelautomaten „Virtua Fighter 2“ durch.

Als er dabei gestört wird, vernichtet er seinen davonfahrenden Gegner vor der Türe mit einem Blitzschlag. Das alarmiert das FBI.

Darren scheint Elektrizität anzuziehen, seitdem er selber vor kurzem vom Blitz getroffen worden ist.

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Nebenbei wird noch erläutert, dass es in dieser Stadt eine Versuchsanlage im Freien gibt, die Blitze erzeugt. Alles natürlich im Namen der Wissenschaft. Richtig relevant ist das nicht, weil das Institut weder namentlich erwähnt, noch aufgesucht wird und auch keiner der Wissenschaftler davon involviert ist. Meiner Meinung nach eine kleine Schwäche des Drehbuches. (Oh Ironie, verlass mich nie.)

Der Rest geht so: Der gestörte Darren möchte gerne seine ehemalige Highschoollehrerin flachlegen, diese ist aber mit seinem Boss verheiratet. Das ist natürlich ärgerlich, aber mit Hilfe seiner Kräfte, kann er natürlich Leute nach Belieben ausschalten.

Da war’s? Ehrlich gesagt, ja. Es gibt kaum Überraschungen oder tolle Sachen zu berichten, ziemlich eintönig plätschert die Folge vor sich hin. Trotz des Thema kommt kaum Spannung auf und richtig gefunkt hat es bei mir auch nicht. Völlig unelektrisiert hoffe ich, dass X-Files wieder ein wenig anziehen können.

PS: Interessant ist die Erwähnung der Schumann-Resonanz. Wenn Blitze auftreten, senden diese ein breites Band elektromagnetischer Wellen aus. Da die Erdoberfläche und die Unterseite der Ionosphäre als ein übergroßer Kondensator angesehen werden kann, breiten sich die Wellen entsprechend aus. Aufgrund des Umfangs der Erde (+Einfluss von Sonnenflecken, Wetter und anderen Dingen), bildet sich bei jedem Blitz (weltweit) eine stehende Welle mit einem Mittelwert von 7,83 Hertz.

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23.06.2007

X-Files – 3×02 – Paper Clip (3)

Posted in X-Files at 12:37 by Fuzz

Nachdem der obligatorischen Zigarettenpause geht es gleich weiter.

Das Intro macht wieder der Indianer aus dem Off, aber dann geht es direkt zur Sache: Mulder stürzt zu Scully und Skinner, die sich schon gegenseitig die Waffe an den Kopf halten. Mulder spielt mit und schon halten sich drei FBI-Agenten 3 Waffen an den Kopf. Fast wie bei John Woo, nur die Tauben haben mir gefehlt.

Da Skinner auch das Tape dabeihat, vertraut man sich wieder und geht getrennte Wege. Mulder wälzt alle Familienfotos durch und besucht dann zusammen mit Scully wieder die Lonesome Gunmen. Dort erfährt man etwas über die Operation Paper Clip, die damals gestartet wurde, um Naziwissenschaftler des Bösen nach Amerika zu transferieren. Natürlich war man nicht auf die Leute scharf, sondern auf das Know-How.

Der Raucher hat unterdessen ein paar Probleme mit seinem Club. Das Vertrauen in ihn schwindet dort, weil er das Tape immer noch nicht vorweisen kann.

Einer dieser Wissenschaflter schickt das Team in eine alte Minenanlage und man findet dort hochmoderne verschlossene Eingänge. In den Gängen sind haufenweise Schränkwände voll mit medizinischen Einträgen anzutreffen: Geburtsdatum, Geschlecht, Name und Gewebeprobe sortiert nach Namen und Jahrgängen.

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Man macht genau das, was heutezutage jeder Google-Besucher auch schon mal gemacht hat: Man sucht nach sich selber. Später geht das Licht aus, kleine Außeridische laufen durch die Gänge, draußen hebt ein Raumschiff ab und das Squadteam rückt dafür an. Scully und Mulder verkriechen sich durch den Hinterausgang.

Da ist das Leben der beiden immer noch gefährdet ist und Scully auch noch supendiert ist, versucht Skinner einen Deal vorzuschlagen. Das Leben der Beiden gegen das Tape.

Natürlich ist das Tape kopiergeschützt und man kann die Files natürlich auch nicht ausdrucken. Dokumentenmanagement wie es sich Microsoft/Adobe gerne wünschen und das in den 90er Jahren. Glückwunsch.

Das Ende ist doch ein konstruiert, weil sich die Ergeignisse doch sehr überschlagen:

„More than you ever know“

  • Skinner läßt sich 3 Handlangern das Tape entreissen, als er eine verdächtige Person im Krankenhaus verfolgt. Kryzek ist auch dabei.
  • Allerdings versucht das Team Kryzek via Autobombe loszuwerden, was jedoch nicht klappt. Er kann rechtzeitig fliehen.
  • Der Naziwissenschaftler Klemper stirbt eines „natürlichen Todes“.
  • Die Gewebeproben wurden angeblich vorrätig gehalten um eine postapokalyptische Identifizierung zu ermöglichen. Das hinkt an sovielen Stellen, dass ich mich weigere drüber nachzudenken.
  • Mulders Schwester wurde entführt, weil sein Vater dem Projekt von damals – die Datenansammlungen in der Mine – gefährlich wurde.

Damit nun der Deal zwischen Skinner und dem Raucher stattfinden kann, lernen der Indianer und 20 andere den Inhalt des Tapes auswändig, damit man immer noch was gegen den Raucher in der Hand hat.

An dieser Stelle muss ich mal ein kleines Resüme tippen. Also X-Files ist super, ganz klar. Der Unterhaltungsfaktor ist hoch, allerdings sind die Verschwörungen doch manchmal einfach zu abgedreht. Gerade diese Folge wirkt am Ende doch etwas konstruiert und ich denke, dass ist nicht das letzte Mal, das ich das Gefühl haben werde.

Aber in dieser Trilogie kommt noch ein riesiges Plothole hinzu. In der ersten Folge ist Mulder durch ein Loch im Tank entkommen. Dieser Gang führte Mulder zwar in eine Sackgasse, verhinderte aber, dass er verbrannte. In diesem Gang liegen auch noch andere tote Außerirdische, die sicherlich als Beweis herhalten könnten. Wenn sich auch nur einer daran erinnern könnte. Schade aber auch.

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Insgesamt bleibt – auch wegen des Plotholes – nur ein Guckbar übrig. Für einen Dreiteiler mit Staffelübergang ist das ein eher schwaches Ergebnis.

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22.06.2007

X-Files – 3×01 – The Blessing Way (2)

Posted in X-Files at 10:01 by Fuzz

Wir lassen kurz die Gedanken zurückschweifen. Mulder findet in einem Kontainer Leichen von Außerirdischen, die Specialsquad eilt herbei und schmeißt eine Brandbombe rein, gleichzeitig muß Scully mal wieder dem FBI Rede und Antwort stehen. Das klingt wie ein Staffelende, ist es auch.

Brennend geht 3×01 dann auch direkt weiter. Die Indianerfamilie wird verprügelt, schliesslich sucht man immer noch Mulder. Im Container war er ja nicht. Auch Scully wird von der Spezialsquad angehalten, aber nicht verprügelt. Sie ist ja schliesslich weiß.

Aber ihre Marke wird sie trotzdem los.

Die kreisenden Geier zeigen den Indianern schliesslich den Weg zu Mulder. Sofort beginnt man mit der homöpathischen Behandlung. Und dann kommt es zur kitschigsten Szene überhaupt. Sowas transzendentales habe ich lange nicht mehr gesehen. Es sieht wie eine Referenz an die Twillight Zone aus.

Im Vordergrund liegt der Mulder auf der Barre der Indianer, dahinter steht Deep Throat, der am Ende von Staffel 1 erschossen worden ist. Im Hintergrund stehen wahrscheinlich andere Wahrheitssuchende. Und dahinter sieht man die Sterne, wahrscheinlich um die Unörtlichkeit des Ortes zu verdeutlichen. DT ermuntert Mulder natürlich zum Weitermachen. Auch sein Vater sucht ihn auf und bittet um Vergebung.

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Ich fand das ziemlich kitschig. Aber das lag bestimmt nur an mir. Der Mulder kann auch selber Darsteller in dem Club der ortlosen Sternenfahrer werden. Er erscheint Scully in einem Traum und sagt, dass er noch lebt.

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Das Tape selber bleibt verschwunden, dafür entdeckt Scully einen implantierten Mikrochip in ihrem Nacken. Auf der Beerdigung von Mulders Vater lernt sie einen aus dem Club kennen, dem auch der Raucher angehört. Dieser gibt ihr Tipps, dass sie vorsichtig sein soll. Warum auch immer er das tut?!

The best way to predict the future is to invent it.

Gegen Ende geht es dann nochmal richtig ab. Kryzek und Co schiessen auf Melissa (Schwester von Scully), Scully bedroht Skinner mit der Waffe, als jedoch vor der Türe Schritte zu hören sind, nutzt Skinner die Ablenkung und zieht ebenfalls seine Waffe: 1:1.

Abspann! Aus!

(Fast schon) wie immer darf, man nicht zuviele Fragen stellen. Der Cliffhangar ist ohne Zweifel gelungen und in einer kleinen Zwischensequenz wird auch gezeigt, dass der Container ein Loch hatte, durch das nicht nur Mulder geflohen ist, sondern auch die kleinen grünen Männchen. (Die übrigens mit Hydrogen Cyanid vergiftet worden, welches ein Verwandter von Zyklon B ist.)

„Wie war ich Schatzi?“, fragt die Folge mich und mache mich direkt auf, es nochmal zu tun. Siehe also nächste Folge. Bis hierhin immer ein Guckbar.

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07.06.2007

The Collector

Posted in Sneak Review at 10:01 by Starkiller

Title

Ich habe erst kürzlich, dank der gerade anhaltenden Sommerpause, die kompletten drei Staffeln von „The Collector“ gesehen und da Fuzz gerade darüber schrieb wollte ich nun auch mal meine Meinung dazu verkünden.

„The Backstory“


Der Hauptdarsteller Morgan Pym lebte einst ein bescheidenes Leben als Mönch in einem Kloster. Ähm Kloster? Ja genau, geboren ist er nämlich im Jahre des Herrn 1322. Im Alter von etwa Mitte 20, lernt er Katrina kennen. Es vergehen zwar noch einmal knapp 2 Jahre, bis die beiden wirklich das erste Mal miteinander sprechen, aber dann gibts kein Halten mehr, Morgan bricht kurze Zeit später sein Zölibat, tritt aus dem Orden aus und brennt mit Katrina durch.

Kurze Zeit später erkrankt Katrina allerdings an der gerade über Europa herfallenden Pest und Morgan ist in seiner Verzweiflung gezwungen wieder ins Kloster zurück zu reisen, da dort, seiner Meinung nach, alle nötigen Kräuter vorhanden sind. Kurze Zeit später verstirbt Katrina allerdings und Morgan ist völlig niedergeschmettert und außer sich. Seine Trauer und Wut verwandelt sich in einen tiefen Hass gegen Gott, in seiner Raserei zündet er sogar Jesus am Kreuze an.

In dieser Nacht nun bekommt er Besuch vom Teufel persönlich, welcher mit vielen Seitenhieben gegen Gott, verspricht Katrina retten zu können. Morgan kann natürlich nicht widerstehen und verkauft seine Seele für 10 glückliche Jahre mit Katrina.

Warum ich das so ausführlich beschreibe? Nun, weil im gesamten Verlauf der Serie unzählige Male auf diese Ereignisse in Flashbacks Bezug genommen wird. Nach den versprochenen 10 Jahren stirbt Katrina dann überraschend an der Pest, was der Teufel nur damit kommentiert, das er nie versprochen hatte, das sie Morgan überleben würde.

Kommen wir jetzt also zum Wesentlichen: erstmalig in der Geschichte, kassiert der Teufel Morgans Seele jetzt nicht einfach ein, er macht ihm statt dessen ein weiteres Angebot. Statt für alle Ewigkeit in der Hölle zu brennen, soll Morgan als erster menschlicher „Collector“ für den Teufel Seelen einsammeln, also von Leuten die auch einen Deal mit dem Teufel gemacht haben. Und genau dies tut er dann auch, von Gott enttäuscht, zieht er emotionslos durch die Geschichte und kassiert 600 Jahre lang Seelen ein.

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„Gegenwart“

Die Serie setzt nun in der Gegenwart ein, zu einem Zeitpunkt, wo Morgan ernsthaft darüber nachdenkt, den Job an den Nagel zu hängen da er es nicht mehr ertragen kann, die Seelen von armen Opfern des Teufels in die Hölle zu verfrachten. Wieder macht der Teufel Morgan ein Angebot, zwar bleibt der alte Deal der gleiche, 2 Tage bevor der 10-jährige Deal ausläuft, bekommen die „Kunden“ Besuch vom Collector, Morgan darf aber jetzt den Leuten helfen Vergebung zu suchen, so das sie also eine Chance haben, aus dem Deal mit dem Teufel noch rauszukommen. Zu diesem Zeitpunkt ist Morgan übrigens schon lange nicht mehr der einzige Collector, der neue Deal gilt aber wieder nur für ihn.

Nun, warum sollte der Teufel das überhaupt tun, fragt man sich als Zuschauer, die Seele ist ihm doch eigentlich sicher, warum sollte er ihnen mit Morgan nochmal eine Chance geben? Nun, einerseits kann einem als omnipräsentes allmächtiges Wesen (seine Worte, nicht meine) schnell langweilig werden, zum anderen ist er immer für ein gutes Spiel zu haben.

Das ist also die Basis auf der die Serie aufbaut, Folge um Folge zieht Morgan nun aus um alles daran zu setzen seinen Klienten aus den Klauen des Teufels zu entreißen.

Zwei Dinge gibt es für mich, welche es geschafft haben die Serie über alle 3 Staffeln (insgesamt 40 Folgen) interessant zu halten. Dies wären zum einen die abgedrehten Deals, die die Leute mit dem Teufel eingegangen sind, da gibt es die eher normalen Deals von Leuten, die sich ein Leben in Wohlstand gewünscht haben, oder Leute, die ein berühmter Filmstar sein wollten, aber sehr oft sind es auch total seltsame Sachen, wie z.B. die Frau die sich wünscht, das ihre multiplen Persönlichkeiten aus ihrem Kopf verschwinden, oder der Serienmörder, der seine Seele dafür verkauft, dass er weiter unerkannt morden kann.

Das andere was mir sehr gut gefallen hat, ist das Zusammenspiel zwischen Morgan und dem Teufel. Neben dem fast schon sportlichen Wettstreit in dem die beiden stehen, ist es einfach herrlich dabei zuzusehen, wie der Teufel in jeder Folge in einer anderen Gestalt auftritt, manchmal um Morgan Steine in den Weg zu legen, manchmal nur um ihm die nötigen Informationen zu geben, oder ganz schlimm, manchmal auch um ihm zu helfen, was eher andeutet, dass die Befreiung der Seele noch schlimmeres Übel verursacht.

Cookie

Außerdem ist es erwähnenswert, dass Morgan im Gegensatz zu anderen Serien, wo gegen das Böse gekämpft wird, durchaus nicht immer erfolgreich ist, das Verhältnis ist eher 50/50. Das fand ich extrem klasse, da ein vorprogrammiertes Happy End dann doch irgendwann langweilig wird.

„Resümee“

Ich bin von der Serie sehr gut unterhalten worden, die Serie arbeitet mit sehr viel Witz, der Teufel, manchmal als alternder Würstchenverkäufer an der Ecke, manchmal als kecke 17-jährige mit Lolly, hat eine gute Portion Humor, das fand ich sehr sympatisch. Und dadurch das der Teufel in fast jeder Folge von einem anderen Schauspieler gespielt wird, und es ja auch noch jede Folge einen anderen Klienten gibt, ist durch die Hohe Anzahl von Gastauftritten auch für viel Abwechslung gesorgt.

Zusätzlich werden die einzelnen Stories auch noch von einigen Nebenhandlungen zusammengehalten, welche sich über mehrere Folgen erstrecken, sei es das drogensüchtige Mädchen, dass er aus der Gosse im Piloten aufsammelt, oder die Reporterin, welche versucht Morgan auf die Schliche zu kommen. Besonders brisant, da jeder Außenstehende, der von den Deals, Morgans wahrer Identität oder dem Teufel erfährt, automatisch mit einem Expresslift in die Hölle fährt.

Ansonsten gibt es nur noch zu erwähnen, das dies übrigens eine kanadische Produktion ist, welche nach meinem aktuellen Wissenstand noch nicht im amerikanischen Fernsehen gelaufen ist.

Mirror-World

Ach ja, wer mehr über die Serie wissen will, findet auf der offiziellen Homepage thecollectortv.com noch reichlich Hintergrundmaterial und einen überraschend guten Episodenguide.

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